1.9.2010 TAZ-online
Das unfassbare
Denkmal
KULTURLANDSCHAFT Wasserwirtschaft
und Bergbau: Zusammen erhielten sie im Oberharz eine Auszeichnung als Weltkulturerbe
von der Unesco. Gut für das Selbstbewusstsein.
Auszug:
...Momentan sprechen alle
vom Wasserregal, "aber" sagt Roseneck, "das kriegen wir auch noch weg"...
...Und dann ist da noch
diese Sache mit den Walkenrieder Zisterziensermönchen. Dass denen
vom Rammelsberg ein Viertel gehörte, dokumentieren die Urkundenbücher.
Auch findet sich dort die älteste ausgemauerte Grube Europas, das
Feuergezäher Gewölbe aus der Zeit um 1250, eine Backsteinhalle
für ein riesiges Wasserrad - um Wasser aus dem Schacht zu befördern.
Nicht viele konnten damals so etwas bauen. Die Zisterzienser schon. Haben
sie's? "Es gibt keine Belege", sagt Roseneck. "Aber es spricht
alles dafür"...
Lesen Sie den ganzen
Artikel:
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| Mutzis
Kommentar zum Arikel in der TAZ: Klick: |
Um
1300 waren die Bergleute klein. Im Bergwerk trugen sie weite Kittel mit
hohen Kapuzen. Beim Betrachten bildlicher, perspektivisch verzerrter Darstellungen,
wirkten sie winzig und durch die Beleuchtung unscharf. Nur die Konturen
des weiten Kittels und der Kapuze waren zu sehen.
Aus
dieser Zeit rührt auch die Sage von den Zwergen. |
Die
Erzählungen von den Zwergen der Unterwelt gingen in die Mythen- und
Sagenwelt ein. Sie wurden vielfach gemalt und ihr Abbild als Skulptur -
ursprünglich aus gebranntem Ton hergestellt - zur Dekoration deutscher
Wohnstuben verwendet. |
Der
klassische Gartenzwerg ist eine mit Hand bemalt Figur, die zur Ausstattung
von Kleingärten verwendet wird. Er ist oft Gärtnern oder mittelalterlichen
Bergleuten nachempfunden und hat eine Lederschürze und eine Schaufel,
Spitzhacke, Laterne oder Schubkarre.
Nach
Schätzungen stehen heute alleine in deutschen Gärten etwa 25
Millionen Gartenzwerge. |
Seit
im Jahre 2010 Prof. Roseneck herausfand, dass die Mönche die wahren
Urheber deutscher Bergwerks- u. Wasserkunst sind, hat der klassische Gartenzwerg
ausgedient und der einzig wahre und echte Mönchszwerg hielt Einzug
in die Schrebergärten. Als Souvenir des Weltkulturerbe Harz ist er
der Renner, vor allem im Raum um Walkenried. |
| ...Belege?
"Es
gibt keine Belege, aber es spricht alles dafür" |
Leserbrief
in der Goslarschen vom 27.8.10:
Mutzis Kommentar zum Leserbrief von H.-J. Dressel: "Ohne Worte" Klick: |
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24.
Aug. 2010 Harzer Sonnenseite wird zur Schattenseite
Die
Harzer Sonnenseite II ist Geschichte. Die Kooperationspartner konnten sich
nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen.
Ausstieg
Bad Lauterbergs aus Harzer Sonnenseite Touristik führt zur Aufgabe
des Projektes
Eigentlich
wollte der Bad Grundner Ortsrat in der nächsten Sitzung entscheiden,
ob der höhere Kostenanteil für die Harzer Sonnenseite I und II
nach dem Ausstieg von Bad Sachsa, Herzberg und Hattorf aus dem Haushalt
der Bergstadt bezahlt werden soll beziehungsweise kann.
Diese
Entscheidung muss der Ortsrat jetzt jedoch nicht mehr fällen. Vielmehr
müssen sich die Verantwortlichen darum bemühen, eine neue Werbeplattform
aus der Taufe zu heben. Die Harzer Sonnenseite Touristik gibt es nämlich
seit dem Ausstieg des Hauptinitiators Bad Lauterberg nicht mehr.
Bad
Lauterbergs Bürgermeister und Kurdirektor Otto Matzenauer äußerte
gegenüber dem „Beobachter“, dass eine Kooperation zwischen den verbliebenen
Kooperationspartnern schlicht nicht mehr möglich war. „Wir hätten
gerne was für andere Gemeinden gemacht. Doch das ständige hin
und her hat uns in akute Zeitnot gebracht. Wir brauchten schnellstmöglich
eine Entscheidung. Zum Schluss mussten wir uns dafür entschieden ein
eigenes Gastgeberverzeichnis zu erstellen.“ Laut Matzenauer hat die Entscheidungsfindung
in Bad Grund zu viel Zeit in Anspruch genommen. Bad Lauterberg hätte
handeln müssen... |
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Kommentar:
Zum Ende der Harzer Sonnenseite II
Grundsätzlich
war die Idee, die touristischen Attraktionen in einem gemeinschaftlichen
Journal, der Harzer Sonnenseite II, zu vermarkten gut. Doch leider hat
die Kooperation zwischen den einzelnen Partnern nicht funktioniert. An
der Frage, warum die Kooperation scheiterte, werden sich nun die Geister
scheiden.
Am
Anfang waren da sieben von der Wirtschaft gebeutelte Kommunen im Südharz,
die sich zusammenschlossen, um sich gemeinsam auf die Jagd nach dem Geld
der Touristen zu machen. Am Ende waren es nur noch vier. Bad Lauterberg,
das Schwungrad, hat die ständigen Auseinandersetzungen zwischen den
verbliebenen Partnern nun nicht mehr tolerieren können. Aus ökonomischer
Sicht ein verständlicher Schritt. Aus Sicht eines nachhaltig aufgestellten
Fremdenverkehrs im Südharz absolut unverständlich... |
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Südharz-Sonnenseite
gescheitert
Kommentar
von: Reiner Langwald | 2010/08/25 Die
Harzer Sonnenseite, der separatistische Zusammenschluss von sieben Tourismusorten
des niedersächsischen Südharzes, ist gescheitert. Das Flaggschiff
Bad Lauterberg will nach langen kleinlichen Querelen zwischen den Beteiligten
wieder einen eigenen Kurs fahren. Entscheidender Grund war der nach dem
Aussteigen von Bad Sachsa, Herzberg und Hattdorf aus dem Werbeverbund entbrannte
Streit der verbliebenen Orte über die neue Kostenbeteiligung. Dieser
Ausstieg ist durch einen Prospekt-Alleingang von Bad Sachsa ausgelöst
worden, den die meisten Orte nicht tolerieren wollten.
Bad
Lauterberg erwartete vor allem von Bad Grund eine schnelle Entscheidung,
weil die Zeit für die rechtzeitige Produktion eines neuen Prospektes
für 2011 knapp zu werden droht. Die geradezu abenteuerlichen Tourismus-Zuständigkeiten
in Bad Grund aber haben eine solche Entscheidung über die künftige
Beteiligung offenbar immer wieder verzögert.
Die
Harzer Sonnenseite war einst aus Unzufriedenheit mit dem Marketing des
einstigen Harzer Verkehrsverbandes entstanden. Man hoffte, durch regionale
Kooperation mehr Wirkung auf dem Tourismusmarkt zu erreichen. Bessere Gästefrequenzen
hat dieser Verbund allerdings auch nicht geschafft, vor allem weil ihm
die gemeinsame Marketingkonzeption fehlte.
Die
Nordharzer Fremdenverkehrsorte sollten das Scheitern der Südharzer
Sonnenseite als ein warnendes Beispiel werten, keine allzu großen
Hoffnungen auf eigene Kooperationen wie die so genannte Tourismus-Achse
zu setzen. Solange die örtliche Kirchturmperspektive nicht durch ein
strigentes gemeinsames Marketingkonzept ausgeschlossen wird, bleibt die
dadurch erhoffte „Synergie durch gebündelte Kräfte“ eine lächerliche
Leerformel. |
Und
was passiert am Welterbestandort Bad
Grund?
Wartet
man hier, bis die Unesco höchspersönlich anreist und Geld, Werbung
und Angebote andient?
Auf der Harzbote-Online-Seite
des Gesundheitszentrum wird seit heute speziell auf den 3. Klostermarkt
in Walkenried - Klösterliche Traditionen hingewiesen. Diese Veranstaltung
hat eigentlich nichts mit dem Welterebe zu tun. Dennoch wird - mit einem
nicht übersehbaren Seitenhieb auf unsere kritischen Beiträge
hier - folgender Zusatz in fetten Lettern hinzu gefügt:
 |
"Stille
Post"
-
oder wie Presse und Verantwortliche mit Zahlen und Chroniken jonglieren
12.
Aug. 2010, Harz (hef)
Interessant, was man so alles lernen kann, studiert man mal deutschlandweit
die Presse-Infos und Statements der Öffentlichkeitsvertreter und Verantwortlichen
zum Thema der Harzer Welterbe-Stätten.
Zum
einen werden - wohl ausgehend vom „Initiator der Bewerbung um den Unesco-Welterbe-Status",
Professor Reinhard Roseneck - Walkenrieder Zisterziensermönche als
die „wahren“ Urheber der Harzer Wasserwirtschaft aus dem Hut gezaubert.
Zum vielfachen Erstaunen verdienter und versierter Harzer Wasserwirtschafts-
und Bergbauexperten  |
Wie
aus einer Buchstabensuppe zusammen gepuzzelt
Diese
Zahlen, der Presse entnommen - ohne weiteren Kommentar - hier gegenüber
gestellt:  |
Sonderseite:
79.00
EURO für die Neugestaltung: Der "Geologische Lehrpfad soll aufgewertet
werden
4.
August 2010, Bad Grund (hef)
Man muss sich doch wundern. Über so manches. Nicht nur, dass der geneigte
Bürger konkrete Planungen der Verwaltung nur aus der überörtlichen
Tageszeitung erfährt, sondern auch über das Vorgehen und die
Planungsinhalte darf man staunen.
Da ist zum einen der Lehrpfad
selber, mit seinen "unkaputtbaren" Gesteinen aus abermillionen Jahren.
Eine feine Sache - weil wirklich lehrreich und ja eigentlich sooo pflegeleicht.
Und damit kostengünstig 
|
Die
Unesco hat die Harzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe erklärt
So. 1. Aug. 2010 Hannover
(sz-online).
Die Oberharzer Wasserwirtschaft, die einstige Energieversorgung des Harzer
Bergbaus, ist in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. Das UNESCO-Welterbekomitee
beschloss am Sonnabend in Brasilia einstimmig, die im Harz bereits bestehende
Welterbestätte aus der früheren Grube Rammelsberg und der Altstadt
von Goslar um die Oberharzer Wasserwirtschaft zu erweitern. Der Antragsteller,
das niedersächsische Kulturministerium, teilte die Entscheidung am
Sonntagmorgen in Hannover mit.
Die Oberharzer Wasserwirtschaft
ist ein System aus Teichen, Gräben, Stollen und Wasserläufen,
das ab dem Mittelalter für die Versorgung des Harzer Bergbaus mit
Wasserkraft errichtet wurde. Die niedersächsische Kulturministerin
Johanna Wanka bezeichnete es als „das größte seit dem Mittelalter
weiter entwickelte montane Wasserwirtschaftssystem der Welt“. Die Aufnahme
in die Welterbeliste sei eine „berechtigte Auszeichnung
für dieses Meisterwerk menschlicher Schöpfungskraft“
Foto:
Die Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in die Weltkulturerbeliste
der UNESCO hat auch für Bad Grund, mit der einzigartigen Hydrokompressorenanlage,
dem Tiefen Georg Stollen und dem Ernst-August Stollen Bedeutung
ersten Ranges als maßgebliche Glieder im System
der Oberharzer Wasserwirtschaft |
S
C H L A G Z E I L E N A U S D
E M S O M M E R L O C H |
Oberer
Kurpark wieder für Gäste geöffnet
 27.7.10,
Kurort Bad Grund (mutzi)
Jüngst
wurde in der Presse berichtet, dass die Gästezahlen in Bad Grund erfreulicherweise
gestiegen sind. Auch im Kurpark sind wieder zahlreiche Lustwandler anzutreffen.
Eine moderner, mobiler Gesundbrunnen für Trinkkuren bereichert die
Kuranlagen und wird gut angenommen. Als besonders angenehm empfinden es
die Gäste, dass die Kurkarten jetzt bequem als Chip im Ohr getragen
werden. |
| Oberharzer
Wasserregal jetzt UNESCO-Weltkulturerbe
(W.R.)
Nicht nur für Kenner der Oberharzer Wasserwirtschaft war die Erklärung
des UNESCO-Welterbekomitees das Oberharzer Wasserregal zum UNESCO-Weltkulturerbe
zu erheben, eine freudige Überraschung, sondern es war auch eine Überraschung
weit über die Harzregion hinaus. So haben namhafte Printmedien in
der Bundesrepublik sehr schnell über diese besondere Auszeichnung
berichtet. Teilweise sogar sehr ausführlich. Auch Rundfunk- und Fernsehsender
brachten die Nachricht in die Wohnstuben. Der Oberharz, mit Clausthal-Zellerfeld
im Mittelpunkt, rückte so mit seiner in einigen Jahrhunderten entwickelten
Wasserwirtschaft in das Blickfeld der Öffentlichkeit, als an einem
frühen Sonntagmorgen die Nachricht aus Südamerika bekannt gemacht
wurde |
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