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| Die
Unesco hat die Harzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe erklärt |
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| Die
Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in die Weltkulturerbeliste der UNESCO
hat auch für Bad Grund, mit der einzigartigen Hydrokompressorenanlage,
dem Tiefen Georg Stollen und dem Ernst-August Stollen große Bedeutung
als sehr bedeutsame Glieder im System der Oberharzer Wasserwirtschaft |
So.
1. Aug. 2010 Hannover (-sz-online).
Die Oberharzer Wasserwirtschaft, die einstige Energieversorgung des Harzer
Bergbaus, ist in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. Das UNESCO-Welterbekomitee
beschloss am Sonnabend in Brasilia einstimmig, die im Harz bereits bestehende
Welterbestätte aus der früheren Grube Rammelsberg und der Altstadt
von Goslar um die Oberharzer Wasserwirtschaft zu erweitern. Der
Antragsteller, das niedersächsische Kulturministerium,
teilte die Entscheidung am Sonntagmorgen
in Hannover mit.
Die Oberharzer
Wasserwirtschaft ist ein System aus Teichen, Gräben,
Stollen und Wasserläufen, das ab dem Mittelalter
für die Versorgung des Harzer Bergbaus mit Wasserkraft
errichtet wurde. Die niedersächsische Kulturministerin
Johanna Wanka bezeichnete es als „das größte seit dem Mittelalter
weiter entwickelte montane Wasserwirtschaftssystem
der Welt“. Die Aufnahme in die Welterbeliste sei eine „berechtigte Auszeichnung
für dieses Meisterwerk menschlicher Schöpfungskraft“.
Das auch „Oberharzer Wasserregal“
genannte System trieb früher die Wasserräder der sehr tiefen
Harzer Bergwerke an, die so ihre Entwässerungspumpen
ständig in Bewegung halten konnten. Für
die Wasserwirtschaft wurden nach Angaben des Ministeriums
im Mittelalter und der frühen Neuzeit insgesamt
149 Stauteiche, rund 500 Kilometer Gräben, 160 Kilometer
Wasserstollen und 30 Kilometer größere Wasserläufe
angelegt.
Die einzigartige Anlage
zur Lieferung von Wasserkraft bedeckt noch heute eine Fläche von 1.010
Hektar oder gut zehn Quadratkilometern. In Betrieb sind noch 63 Teiche,
70 Kilometer Gräben und 21 Kilometer Wasserläufe.
Weitere Gräben von 240 Kilometern Länge sind als
trockene Kulturdenkmäler erhalten. Die Oberharzer Wasserwirtschaft
war das einzige deutsche Kulturdenkmal, dessen Aufnahme in die Welterbeliste
bei der Tagung in Brasilia auf der Tagesordnung stand... Quelle:
.sz-online
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Siehe
auch ".Aktuelle
Presseinformation zum UNESCO-Weltkulturerbe" |
| Förderverein
Bergbau & Heimatmuseum für Spenden
dankbar |
 
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Bad
Grund, Jan. 2010 (Sab) Anfang Dezember 2009 fand
zum 10. Mal in der Kompressorenhalle des (Klick:) Bergbaumuseum
Schachtanlage Knesebeck ein Kulturabend statt. Das Besondere daran,
der Männerchor des MGV Badenhausen singt in der einzigartigen Umgebung
- und das bei bester Akustik - die bei den Gästen beliebten vierstimmigen
Chorsätze. Sie werden stets mit viel Beifall bedacht. Der Vorsitzende
des Fördervereins, Richard Laux, wies beim Konzert darauf hin, dass
sich der Kulturabend wachsender Beliebtheit erfreue und aus dem Veranstaltungsprogramm
der Bergstadt nicht mehr wegzudenken sei. Ein herzliches „Glück Auf“
war zu hören. Das galt auch für die beiden Bergbau-Akteure aus
dem Oberharz, nämlich Dr. Buschau alias August Ey und dem Bergmönch,
alias Andreas Ravens.
Den
Rahmen für das Konzert und die Rezitationen bildete die Ausstellung
mit den Exponaten in den Vitrinen und der große Kompressor. Werkzeuge
der Bergleute, Erzstücke, Hauerbriefe, Bilder vom Untertagebau, Zeichnungen
und Modelle der Stollen und Mineralien sind zu sehen.
Viele
Spenden sind darunter. Richard Laux freut sich darüber, dass auch
im vergangenen Jahr Spender und Sponsoren für das Grundner Bergbaumuseum
ein „offenes Ohr“ hatten. So ging u.a. der Dank an Dr. Wellhausen und Gattin,
die einen Vitrinenschrank mit Mineralien und Erzen sowie diverse Bücher
spendeten. Erze und Mineralien wurden außerdem von Herbert Scholz,
Uwe Sommermeyer und August Bügling zur Verfügung gestellt. Dank
geht auch an die Familie Erich Lex jun. vom Taubenborn. Hier wurde aus
dem Nachlass des Vaters, Lex Erich sen., der Bergkittel und eine Mooskappe
dem Museum überlassen. Sie wurde auch bei Umzügen zum Bergdankfest
getragen. Herr Filler aus Goslar hat Bergbautagebücher, u.a. vom Erzbergwerk
Grund und dem Rammelsberg, überlassen.
Richard
Laux dankte nicht nur für die Spenden, sondern betonte auch, dass
sich das Museum über jedes Stück Erz, über Bücher,
Fotografien, Zeichnungen, Urkunden, Bergkittel, Lampen usw. freuen würde.
Im Museum gebe es dafür noch viel Platz. Es wäre schade, wenn
Relikte des ehemaligen Bergbaues „verschwinden“ würden. Meldungen
und Spenden werden vom Bergbaumuseum gern entgegen genommen. (Tel. 05327
- 28 26, eMail: knesebeckschacht@t-online.de)
Fotos: (Sablotny) Relikte
des ehemaligen Bergbaues sind im Museum Schachtanlage Knesebeck zu sehen.
Hier auch (Foto 2) der von Dr. Wellhausen gespendete Mineralienschrank.
Foto 4: Richard Laux
freut sich über jede Sachspende, aber auch über "Bares“ |
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Nächster
„Kulturabend auf der Schachtanlage Knesebeck“
Fr.,
3.Dezember 2010, 19 Uhr
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| Es
ist schon zur Tradition geworden, dass in der vorweihnachtlichen Zeit der
Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund (Harz) e. V. und
der MGV Badenhausen zum Adventssingen |
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im
Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck“ einladen.
Es
berichten Dr. Klaus Buschau und Andreas Ravens aus der Bergbau-
Vergangenheit
Bad Grunds, der ältesten der sieben Oberharzer Bergstädte. |
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Kindergeburtstage
feiern
im Bergbaumuseum |
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Seit
einiger Zeit bietet das Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck auf dem Gelände
des Museums Kindergeburtstagsfeiern an. In einem mehrstündigen Programm
können sich die Kinder mit Fahrten auf dem Steigerfahrrad oder mit
dem Hunt (Lore) vergnügen. |
Das
„Steineklopfen“ mit Schlegel und Eisen ist für alle Kinder eine besondere
Freude, und die Befahrung (Begehung) des Grubengewölbes ist schon
etwas Besonderes.
Wie
richtige Bergleute ausgerüstet, begehen sie mit Schutzhelmen und Grubenlampen
die Untertage-Strecke des Grundner Bergbaumuseums.
Aufmerksam
lauschen sie beim Schein eines alten Grubengeleuchts in der Steigerbucht
den interessanten Ausführungen von Regina Keinert, wenn sie die Sagen
vom Bergmönch und von König Hübich oder über die Arbeit
der Bergleute erzählt.Immer wieder werden bei den Rundgängen
die ausgestellten Gerätschaften und Maschinen bestaunt, die je nach
Wunsch der Kinder ausführlich erläutert werden. Besonders
groß ist die Freude, wenn jedem Kind zur Erinnerung an die besondere
Geburtstagsfeier das Hunte-Schieber-Diplom überreicht wird.
Auf
besonderen Wunsch kann auch noch das Wasserläufer-Diplom erworben
werden. Voraussetzung dafür ist aber eine Begehung eines Teilstücks
des unterirdischen Eichelberger Wasserlaufs. Für diese Begehung müssen
die Kinder ihre Gummistiefel dabei haben. Mit Schutzhelm und elektrischer
Grubenlampe werden die Kinder wie beim Rundgang und bei der Begehung des
Untertagebereiches vom Bergbaumuseum „Knesebeck-Schacht“ ausgerüstet.
Nach „getaner Arbeit“ feiern die Sprösslinge dann in der Schachthalle
fröhlich Geburtstag.
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Weitere Informationen
und Anmeldungen beim
Bergbaumuseum
"Schachtanlage Knesebeck"
Bad Grund, Knesebeck
1
(05327) 28 58 oder 28 26
Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Di
- So Führungen jeweils um 11.00 u. 14.00 Uhr
November bis
März Do + So 11.00 u. 14.00 Uhr.
Montag ist Ruhetag.
Sonderführungen
und geführte Bergbauwanderungen in die Umgebung sowie Anmietung der
„Steigerbucht“ unter Tage für rustikale Tzschärpermahle auf Anfrage.
Seit 2000 werden
standesamtliche Trauungen
in der Steigerbucht
angeboten. |
Eintrittspreise
siehe HIER
! |
Aktuelles
aus dem Bergbaumuseum Schacht Knesebeck
| Hydrokompressorenanlage
nach Sanierung offiziell wieder der Öffentlichkeit
zugänglich |
 Bad
Grund, 23. Mai (kip) Mit einer kleinen Feierstunde
in der Kompressorenhalle des Bergbaumuseums „Schacht Knesebeck“ wurde das
Montandenkmal „Hydrokompressorenturm“ nach zweijähriger Sanierung
offiziell wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bürgermeister
Manfred von Daak eröffnete die vom Neuen Berghornistencorps Clausthal
musikalisch umrahmte Feierstunde. Er ging auf die Bedeutung dieses Tages
ein und würdigte auch die Bedeutung dieses Industriedenkmals für
die sieben Oberharzer Bergstädte und insbesondere für Bad Grund.
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll der 1912 errichtete Hydrokompressorenturm
offiziell wieder in die Obhut des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum
Bad Grund zurückgegeben werden. Lang war die Liste der Gäste.
Sein besonderer Gruß galt Prof. Dr. Roseneck (Foto Mitte, rechts),
der sich um die Sanierung dieses Denkmals und um die Finanzierung der erheblichen
Sanierungskosten verdient gemacht hatte. Der Bürgermeister: „Ohne
ihren Einsatz würde heute diese denkwürdige Feier nicht stattfinden.“
Herzliche
Worte des Dankes richtete Manfred von Daak an den Festredner Dipl. Ing.
Wilhelm Rögener (Foto oben links), der auf Bitten der Bergstadt den
Festvortrag hält.
Samtgemeindebürgermeister
und Stadtdirektor Harald Dietzmann stellte in seiner Begrüßung
heraus, dass er vor vielen Jahren schon als Sachbearbeiter auf dem Rathaus
die erste Sanierung und deren Finanzierung begleitete. Auch er stellte
heraus, dass ohne die Unterstützung durch Prof. Dr. Roseneck die knapp
300.000 Euro kostende Sanierung nicht durchführbar gewesen wäre.
Bergstadt und Förderverein hätten ohne die mit Unterstützung
von Prof. Dr. Roseneck eingeworbenen Zuwendungen die Finanzierung nicht
aufbringen können. Mit Blick in die Zukunft hoffe er, dass der Antrag
auf Anerkennung des Oberharzer Wasserregals als Unesco-Weltkulturerbe vom
Erfolg gekrönt sei. Mit
der Anerkennung würde auch der Bereich des Bergbaumuseums und das
Mundloch des Ernst-August-Stollens Teile des Weltkulturerbes sein.
Der
Stadtdirektor und Richard Laux als Vorsitzender des Fördervereins
Bergbau- und Heimatmuseums Bad Grund überreichten Prof. Dr. Roseneck
als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung ein Präsent.
(Foto 3)
Prof.
Dr. Roseneck ging mit seinen Dankesworten nochmals auf die Finanzierung
der Sanierungsarbeiten und auf den Antrag auf Anerkennung des Oberharzer
Wasserregals als Weltkulturerbe ein. Er machte deutlich, dass trotz anderslautender
Presseveröffentlichungen zum Zustand der Anlage der Wasseranlagen
der Antrag auf einem guten Weg sei. Mit der Anerkennung rechne er im nächsten
Jahr.
Kurz
beleuchtete Prof. Dr. Roseneck die Bedeutung des 1912/13 errichteten Hydrokompressors,
mit dem durch Wasserkraft Druckluft erzeugt wurde. Der 47 m hohe Turm ist
in seiner Bauweise einzigartig in Europa - wenn nicht auf der ganzen Welt-.
Die 1977 außer Betrieb genommene Anlage ist längst ein Wahrzeichen
der Bergstadt Bad Grund.
In
einem interessanten und zugleich sehr informativen Festvortrag, der mit
Lichtbildern unterlegt war, zeigte Dipl. Ing. Wilhelm Rögener die
Bedeutung der Schachtanlage Knesebeck für die Zeit von 1855 bis 2008
auf. In seinem Festvortrag wies er darauf hin, dass die Grundner Wasserwirtschaft
in der Fachliteratur gut dargestellt ist. Außerdem habe er 1999 eingehend
zum Tiefen-Georg-Stollen aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens
informiert.
 Fest
eingebunden in das Ortsbild ist die Schachtanlage Knesebeck, die bei Baubeginn
weit ab von der bebauten Ortslage der Bergstadt errichtet wurde. Die denkmalgeschützte
Anlage ist ein gutes Stück Grundner Bergbaugeschichte, so der brillant
sich auskennende Festredner. Rund 2500 to Silber, die Hälfte der im
Oberharz geförderten Menge kam aus dem Grundner Revier. Bis 1992 ging
der Bergbau in Bad Grund um und der Achenbacht-Schacht war bei seiner Stillegung
ein Vorzeigeobjekt.
Am
1. Oktober 1885 wurden mit dem Abteufen der 498,81 m tiefen Schachtanlage
Knesebeck begonnen. Detailliert stellte Wilhelm Rögener die mit dem
Bau verfolgten bergbaulichen Ziele heraus, bevor er auf den bedeutenden
Bau des in mehreren Stufen errichteten Hydrokompressorenturmes einging.
Lang
anhaltender Beifall und ein von Richard Laux überreichter Blumenstrauß
waren der Dank an Dipl. Ing. Wilhelm Rögener für seinen ausgezeichneten
Festvortrag.
Im
Anschluss an den Festvortrag lud die Bergstadt und der Förderverein
zu einem Imbiss ein. Im Gespräch wurde die Bedeutung dieses Industriedenkmals
für das Bergbaumuseum, für die Bergstadt, für den Oberharz
und für die Nachwelt besprochen. Weitere Fotos:  |
| Gerd
Hintze führt Besuchergruppen im
Bergbaumuseum „Schacht Knesebeck“ |
 Bad
Grund, April 09 (kip) Der Förderverein Bergbau-
und Heimatmuseum Bad Grund konnte als weiteren sachkundigen Führer
für Besuchergruppen Gerd Hintze gewinnen. Der frühere Bergmann
Gerd Hintze führt neben den bisherigen Kräften Regina Keinert
und Richard Laux durch das Bergbaumuseum. Immer wieder interessant ist
die Besichtigung der untertägigen Anlagen mit der Steigerbucht. Aber
nicht minder interessiert werden die Fahrzeuge auf dem Freigelände
des Museums angesehen.
 Recht
eindrucksvoll erläutert Gerd Hintze zu Beginn der Führung die
Bergbaugeschichte, informiert über die vorgesehene Besichtigungsroute,
über die Bodenschätze, die in Bad Grund einst abgebaut wurden
einschließlich der Abbau-Technologie sowie die bergbauliche Wasserwirtschaft.
Immer
wieder werden die Kaue und die Schätze in der Schachthalle und im
Kompressorenraum betrachtet.
Der
Schacht Knesebeck war bis 1977 in Betrieb und bis 1994 diente er nur noch
als ausführenden Wetterschacht.
Im
Bergbaumuseum „Schacht Knesebeck“ werden dienstags bis sonntags jeweils
um 11 und 14 Uhr sowie nach Vereinbarungen (unter Tel. 05327-2826 oder
2858 sowie per email: knesebeckschacht@t-online.de) Führungen durchgeführt.
Die
Fotos zeigen Gerd Hintze vor einem Exponat des Bergbaumuseums „Schacht
Knesebeck“. |
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Zum Archiv Bergbaumuseum
Aktuelles
aus dem Förderverein
...Aus
der Jahreshauptversammlung
2010 des Fördervereins Bergbaumuseum
Für
die Zukunft gut aufgestellt! |
 Bad
Grund, 28. März 2010 (ps) „Die Zukunft des
Bergbaumuseums ist mit der Verlängerung des Vertrages zwischen Bergstadt
und Förderverein gesichert!“, betonte Stadtdirektor Harald Dietzmann
in seinen Grußworten und hob dabei die konstruktive Zusammenarbeit
hervor. Als besondere Chance für die Zukunft sah der Stadtdirektor
auch die Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in das UNESCO Weltkulturerbe,
denn mit dem Hydrokompressorenturm sei das Bergbaumuseum „Schachtanlage
Knesebeck“ darin eingebunden.
Bürgermeister
Manfred von Daak dankte insbesondere den Vorstandsmitgliedern für
das ehrenamtliche Engagement, mit dem sie sich für den Erhalt der
Bad Grunder Bergbautradition einsetzen und sah den Betrieb des Bergbaumuseums
durch den Förderverein als Erfolgsmodell.
Vorsitzender
Richard Laux sah den Erhalt des Bergbaumuseums insbesondere durch die Sanierung
des Hydrokompressorenturmes gesichert und dankte dabei besonders Professor
Dr. Reinhard Roseneck, der die Sanierung dieses einmaligen Montandenkmals
möglich gemacht habe. Als Förderung für den Bad Grunder
Fremdenverkehr sah der Vorsitzende das HöhlenErlebnisZentrum, mit
dem nicht nur die Gästezahlen insgesamt, sondern auch die Besucherzahlen
im Bergbaumuseum gesteigert wurden.
Die
Werbung für das Bergbaumuseums sei nicht nur durch gute Angebote zu
erreichen, sondern durch das Internet, die Aufnahme in die Liste der Harz-Card
Angebote und rein optisch durch das farbige Anstrahlen des Hydrokompressorturmes:
für das äußere Erscheinungsbild. Leider kann der Förderverein
die Finanzmittel in Höhe von 15.000 € dafür nicht aufbringen.
Es bleibt die Hoffnung auf Fördermittel. Die braunen Hinweisschilder
auf das Höhlen-Erlebnis-Zentrum, Uhrenmuseum und Bergbaumuseum werden
jedoch bis April an der Harzhochstraße angebracht, so die Zusage
des Landkreises.
Im
Rückblick auf die Veranstaltungen wie Museumstag, Schachtfest, Kulturabend,
Tzscherperessen und Nordic-Walking-Touren sagte der Vorsitzende zu, diese
auch weiterhin anzubieten. Insbesondere die Kindergeburtstage, die durch
seine Stellvertreterin Regina Keinert angeboten werden, seien „der Renner“.
Im vergangenen Jahr nahmen 348 Kinder und 84 Erwachsene daran teil. In
diesem Zusammenhang dankte Regina Keinert August Bügling, Herbert
Scholz und Uwe Sommermeyer für die Erzspenden, die als „Highlight“
der Kindergeburtstage sonst fehlen würden und warb um weitere Erzspenden.
Auf
die angestrebte Fusion mit dem Knappenverein eingehend, bedauerte der Vorsitzende,
dass diese nicht zustande gekommen sei, denn letztendlich hätten beide
Vereine den Erhalt der Bergbautradition zum Ziel. Auch der Stadtdirektor
sprach die Hoffnung aus, dass hier „nicht alle Türen zugeschlagen
sind!“
Der
anschließende Kassenbericht des Schatzwartes Horst Draheim fand die
Zustimmung der Vereinsmitglieder und da auch die Kassenprüfer Peter
Lüthje und Dieter Burow keine Beanstandungen gefunden hatten, erfolgte
die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Zum neuen zweiten Kassenprüfer
wurde Olaf Lothwesen gewählt.
Mit
dem Dank an alle ehrenamtlich Tätigen, insbesondere an Horst Draheim
und die ehrenamtlichen Führungskräfte, die weit über das
normale Maß hinaus Einsatz gezeigt hätten, schloss der Vorsitzende
eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung mit Hinweis auf drei
Veranstaltungen: Schachtfest am 1. Mai, Kulturabend am 3. Dezember und
eine Fahrt zum „Schacht Konrad“, zu der Anmeldungen erforderlich seien.
Foto
(Peter Schwinger): Vorsitzender Richard Laux (rechts) hält Rückblick
und Ausblick. |
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| ...Richard Laux
neuer Vorsitzender des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad
Grund |
 Bad
Grund, März 09 (kip) Stellvertretender Vorsitzender
Richard Laux eröffnete die 27. Jahreshauptversammlung des Fördervereins
Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund im Oberharzer Hof. Sein besonderer
Gruß galt dem Bürgermeister der Bergstadt und Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann sowie dem Vorsitzenden des KTV Uwe Sommermeyer. Sie sprachen
Grußworte und dankten für die vom Verein geleistete Arbeit.
Uwe Sommermeyer erklärte seinen Beitritt zum Förderverein.
Richard
Laux informierte die anwesenden Mitglieder und Gäste über das
Rücktrittsschreiben des bisherigen Vorsitzenden Volker Sturm vom 11.
Februar. Gesundheitliche Gründe waren es, die Volker Sturm zur Niederlegung
seines Vorsitzes zwangen. Er steht auch für Führungen im Bergbaumuseum
nicht mehr zur Verfügung. In einem weiteren Schreiben vom 20.März
hofft Volker Sturm, dass er ab August dem Verein höchstwahrscheinlich
als Kraft im Führungsbetrieb wieder zur Verfügung steht. Richard
Laux dankt Volker Sturm für seine ehrenamtliche Tätigkeit und
gute Zusammenarbeit. Er wünscht ihm alsbaldige Genesung.
In
seinem Jahresbericht informiert der stellvertretende Vorsitzende über
vier Sitzungen des Vorstandes, über das durchgeführte Schachtfest,
über das Antragsverfahren Oberharzer Wasserregal mit dem Grundner
Gefälle und über 21 durchgeführte Kinderveranstaltungen
auf dem Museumsgelände. In 2008 war der Arbeitsschwerpunkt die Sanierung
des Hydrokompressors (26 Tonnen Strahlgut mussten ordnungsgemäß
beseitigt werden), Pflege des Geländes, Entrosten und Streichen des
Förderturmgerüstes. Ausdrücklichen Dank sprach er Horst
Draheim aus. Richard Laux dankte ehemaligen Bergleuten aus Bad Grund und
Windhausen, die dem Bergbaumuseum Erzstücke zur Verfügung gestellt
hatten. Er richtete in diesem Zusammenhang einen Appell an seine ehemaligen
Kumpels, weitere Erzstücke dem Museum zu stiften.
2784
Erwachsene und 571 Besucher kamen in 2008 zu Veranstaltungen (Führungen)
des Bergbaumuseums.
In
2009 plant der Förderverein, die Arbeiten zur Sanierung des Förderturmes
abzuschließen.
Kassenwart
Horst Draheim erstattete einen globalen Kassenbericht.
Dieter
Burow und Peter Lüthje haben die Kasse geprüft. Peter Lüthje
erstattete den Prüfungsbericht. Beanstandungen gab es keine, so dass
er den Antrag auf Entlastung stellte. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet.
Unter
der Wahlleitung wurde Richard Laux einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Seine Nachfolge als stellvertretende Vorsitzende tritt seine Tochter Regine
Keinert an, die zugleich Schriftführerin ist.
Sie
teilte mit, dass ab April Gerd Hintze, stellvertretender Vorsitzender des
Knappenvereins, für den Führungsbetrieb im Bergbaumuseum zur
Verfügung steht.
Richard
Laux schlug der Versammlung vor, zwei Beisitzer zu wählen, um so die
Arbeit des Vorstandes auf breitere Schultern zu legen. Ziel letztlich sei,
ein Zusammenschluss des Fördervereins mit dem Knappenverein. Entsprechende
Gespräche wurden mit Gerd Hintze geführt, so der neue Vorsiteznde
Richard Laux.
Nach
Diskussion beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig, Georg Heberle
und Gerd Hintze zu Beisitzern zu berufen.
Weiter
wurde angeregt, im Schaukasten des Bergbaumuseums die neuen Plakate des
HöhlenErlebnis Zentrums auszuhängen.
Das
Foto zeigt den Vorstand des Fördervereins Berg- und Heimatmuseum Bad
Grund Horst Draheim, Regine Keinert, Richard Laux und Georg Heberle. |
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Zum Archiv Förderverein |