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News-Archiv

Kinderfeiern im BBM
Kindergeburtstag im Bergbaumuseum

Willkommen beim
Förderverein
Bergbau- & Heimatmuseum
Bad Grund e.V.
Knesebeck 1
( 05327 - 2826 + 2858

eMail: knesebeckschacht(at)t-online.de
Internet: www.knesebeckschacht.de

Kulturabende an der Schachtanlage Knesebeck
Bergbaumuseum
Traditionen
Wasser
Bergbauliches
Bergbau-Fotos

Anno Dazumal

W. Wagener I
W. Wagener II

Knappen & Bergdankfest






Seit 2009 kann auch das Bergbaumuseum mit der HarzCard zu den aktuellen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Wegekarte: So finden Sie uns





Die Unesco hat die Harzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe erklärt
Hydrokompressorenanlage auf dem Knesebeck in Bad Grund
Die Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in die Weltkulturerbeliste der UNESCO hat auch für Bad Grund, mit der einzigartigen Hydro­kom­pres­soren­an­la­ge, dem Tiefen Georg Stollen und dem Ernst-August Stollen große Be­deu­tung als sehr bedeutsame Glieder im System der Oberharzer Was­ser­wirtschaft

So. 1. Aug. 2010 Hannover (-sz-online). Die Oberharzer Wasserwirtschaft, die einstige Energieversorgung des Harzer Bergbaus, ist in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. Das UNESCO-Welterbekomitee beschloss am Sonnabend in Brasilia einstimmig, die im Harz bereits bestehende Welterbestätte aus der früheren Grube Rammelsberg und der Altstadt von Goslar um die Oberharzer Was­ser­wir­tschaft zu erwei­tern. Ernst August Stollen in GitteldeDer Antragsteller, das niedersächsische Kul­tur­mi­nis­te­rium, teil­te die Ent­schei­dung am Sonn­tag­mor­gen in Han­no­ver mit.
Die Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft ist ein Sys­tem aus Tei­chen, Grä­ben, Stol­len und Was­ser­läu­fen, das ab dem Mit­tel­al­ter für die Ver­sor­gung des Har­zer Berg­baus mit Was­ser­kraft errich­tet wurde. Die nie­der­säch­sische Kul­tur­ministerin Johanna Wanka bezeichnete es als „das größte seit dem Mittelalter weiter entwickelte montane Was­ser­wirt­schafts­sys­tem der Welt“. Die Aufnahme in die Welterbeliste sei eine „berechtigte Auszeichnung für dieses Meisterwerk menschlicher Schöpfungskraft“.
Das auch „Oberharzer Wasserregal“ genannte System trieb früher die Wasserräder der sehr tiefen Harzer Bergwerke an, die so ihre Ent­wäs­serungs­pum­pen ständig in Bewegung halten konnten. Der Tiefe Georgstollen in Bad GrundFür die Was­ser­wirt­schaft wurden nach Angaben des Minis­te­ri­ums im Mit­tel­alter und der frü­hen Neu­zeit ins­ges­amt 149 Stauteiche, rund 500 Ki­lo­me­ter Gräben, 160 Kilometer Wasserstollen und 30 Kilometer größere Was­ser­läu­fe angelegt.
Die einzigartige Anlage zur Lieferung von Wasserkraft bedeckt noch heute eine Fläche von 1.010 Hektar oder gut zehn Quadratkilometern. In Betrieb sind noch 63 Teiche, 70 Kilometer Gräben und 21 Kilo­me­ter Was­serläufe. Weitere Gräben von 240 Ki­lo­me­tern Länge sind als trockene Kulturdenkmäler erhalten. Die Oberharzer Wasserwirtschaft war das einzige deutsche Kulturdenkmal, dessen Aufnahme in die Welterbeliste bei der Tagung in Brasilia auf der Tagesordnung stand... Quelle: .sz-online

Siehe auch ".Aktuelle Presseinformation zum UNESCO-Weltkulturerbe"
Förderverein Bergbau & Heimatmuseum für Spenden dankbar
Bad Grund, Jan. 2010 (Sab) Anfang Dezember 2009 fand zum 10. Mal in der Kompressorenhalle des (Klick:) Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck ein Kulturabend statt. Das Besondere daran, der Männerchor des MGV Badenhausen singt in der einzigartigen Umgebung - und das bei bester Akustik - die bei den Gästen beliebten vierstimmigen Chorsätze. Sie werden stets mit viel Beifall bedacht. Der Vorsitzende des Fördervereins, Richard Laux, wies beim Konzert darauf hin, dass sich der Kulturabend wachsender Beliebtheit erfreue und aus dem Veranstaltungsprogramm der Bergstadt nicht mehr wegzudenken sei. Ein herzliches „Glück Auf“ war zu hören. Das galt auch für die beiden Bergbau-Akteure aus dem Oberharz, nämlich Dr. Buschau alias August Ey und dem Bergmönch, alias Andreas Ravens.
Den Rahmen für das Konzert und die Rezitationen bildete die Ausstellung mit den Exponaten in den Vitrinen und der große Kompressor. Werkzeuge der Bergleute, Erzstücke, Hauerbriefe, Bilder vom Untertagebau, Zeichnungen und Modelle der Stollen und Mineralien sind zu sehen.
Viele Spenden sind darunter. Richard Laux freut sich darüber, dass auch im vergangenen Jahr Spender und Sponsoren für das Grundner Bergbaumuseum ein „offenes Ohr“ hatten. So ging u.a. der Dank an Dr. Wellhausen und Gattin, die einen Vitrinenschrank mit Mineralien und Erzen sowie diverse Bücher spendeten. Erze und Mineralien wurden außerdem von Herbert Scholz, Uwe Sommermeyer und August Bügling zur Verfügung gestellt. Dank geht auch an die Familie Erich Lex jun. vom Taubenborn. Hier wurde aus dem Nachlass des Vaters, Lex Erich sen., der Bergkittel und eine Mooskappe dem Museum überlassen. Sie wurde auch bei Umzügen zum Bergdankfest getragen. Herr Filler aus Goslar hat Bergbautagebücher, u.a. vom Erzbergwerk Grund und dem Rammelsberg, überlassen.
Richard Laux dankte nicht nur für die Spenden, sondern betonte auch, dass sich das Museum über jedes Stück Erz, über Bücher, Fotografien, Zeichnungen, Urkunden, Bergkittel, Lampen usw. freuen würde. Im Museum gebe es dafür noch viel Platz. Es wäre schade, wenn Relikte des ehemaligen Bergbaues „verschwinden“ würden. Meldungen und Spenden werden vom Bergbaumuseum gern entgegen genommen. (Tel. 05327 - 28 26, eMail: knesebeckschacht@t-online.de)
Fotos: (Sablotny) Relikte des ehemaligen Bergbaues sind im Museum Schachtanlage Knesebeck zu sehen. Hier auch (Foto 2) der von Dr. Wellhausen gespendete Mineralienschrank.
Foto 4: Richard Laux freut sich über jede Sachspende, aber auch über "Bares“

Nächster „Kulturabend auf der Schachtanlage Knesebeck“
Fr., 3.Dezember 2010, 19 Uhr
Es ist schon zur Tradition geworden, dass in der vorweihnachtlichen Zeit der Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund (Harz) e. V. und der MGV Badenhausen zum Adventssingen
im Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck“ einladen.
Es berichten Dr. Klaus Buschau und Andreas Ravens aus der Bergbau-
Vergangenheit Bad Grunds, der ältesten der sieben Oberharzer Bergstädte.
Kindergeburtstag im BergbaumuseumKindergeburtstag im Bergbaumuseum
Kindergeburtstage
feiern im Bergbaumuseum
Kindergeburtstag im BergbaumuseumKindergeburtstag im Bergbaumuseum
Seit einiger Zeit bietet das Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck auf dem Gelände des Museums Kindergeburtstagsfeiern an. In einem mehrstündigen Programm können sich die Kinder mit Fahrten auf dem Steigerfahrrad oder mit dem Hunt (Lore) vergnügen.
Kindergeburtstag im BergbaumuseumDas „Steineklopfen“ mit Schlegel und Eisen ist für alle Kinder eine besondere Freude, und die Befahrung (Begehung) des Grubengewölbes ist schon etwas Besonderes.
Kindergeburtstag im BergbaumuseumWie richtige Bergleute ausgerüstet, begehen sie mit Schutzhelmen und Grubenlampen die Untertage-Strecke des Grundner Bergbaumuseums.
Aufmerksam lauschen sie beim Schein eines alten Grubengeleuchts in der Steigerbucht den interessanten Ausführungen von Regina Keinert, wenn sie die Sagen vom Bergmönch und von König Hübich oder über die Arbeit der Bergleute erzählt.Immer wieder werden bei den Rundgängen die ausgestellten Gerätschaften und Maschinen bestaunt, die je nach Wunsch der Kinder ausführlich erläutert werden. Kindergeburtstag im BergbaumuseumBesonders groß ist die Freude, wenn jedem Kind zur Erinnerung an die besondere Geburtstagsfeier das Hunte-Schieber-Diplom überreicht wird.

Auf besonderen Wunsch kann auch noch das Wasserläufer-Diplom erworben werden. Voraussetzung dafür ist aber eine Begehung eines Teilstücks des unterirdischen Eichelberger Wasserlaufs. Für diese Begehung müssen die Kinder ihre Gummistiefel dabei haben. Mit Schutzhelm und elektrischer Grubenlampe werden die Kinder wie beim Rundgang und bei der Begehung des Untertagebereiches vom Bergbaumuseum „Knesebeck-Schacht“ ausgerüstet. Nach „getaner Arbeit“ feiern die Sprösslinge dann in der Schachthalle fröhlich Geburtstag.

Weitere Informationen und Anmeldungen beim
Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck"
eMail knesebeckschacht@t-online.de
Bad Grund, Knesebeck 1
(05327) 28 58 oder 28 26

Öffnungszeiten:
April bis Oktober Di - So Führungen jeweils um 11.00 u. 14.00 Uhr
November bis März Do + So 11.00 u. 14.00 Uhr.
Montag ist Ruhetag.

Sonderführungen und geführte Bergbauwanderungen in die Umgebung sowie Anmietung der „Steigerbucht“ unter Tage für rustikale Tzschärpermahle auf Anfrage.

Seit 2000 werden standesamtliche Trauungen
in der Steigerbucht angeboten.

Eintrittspreise siehe HIER !
Aktuelles aus dem Bergbaumuseum Schacht Knesebeck
Hydrokompressorenanlage nach Sanierung offiziell wieder der Öffentlichkeit zugänglich
Dipl. Ing. Wilhelm Rögener bei seinen Festvortrag.Bad Grund, 23. Mai (kip) Mit einer kleinen Feierstunde in der Kompressorenhalle des Bergbaumuseums „Schacht Knesebeck“ wurde das Montandenkmal „Hydrokompressorenturm“ nach zweijähriger Sanierung offiziell wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bürgermeister Manfred von Daak eröffnete die vom Neuen Berghornistencorps Clausthal musikalisch umrahmte Feierstunde. Er ging auf die Bedeutung dieses Tages ein und würdigte auch die Bedeutung dieses Industriedenkmals für die sieben Oberharzer Bergstädte und insbesondere für Bad Grund. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll der 1912 errichtete Hydrokompressorenturm offiziell wieder in die Obhut des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund zurückgegeben werden. Lang war die Liste der Gäste. Sein besonderer Gruß galt Prof. Dr. Roseneck (Foto Mitte, rechts), der sich um die Sanierung dieses Denkmals und um die Finanzierung der erheblichen Sanierungskosten verdient gemacht hatte. Der Bürgermeister: „Ohne ihren Einsatz würde heute diese denkwürdige Feier nicht stattfinden.“
Herzliche Worte des Dankes richtete Manfred von Daak an den Festredner Dipl. Ing. Wilhelm Rögener (Foto oben links), der auf Bitten der Bergstadt den Festvortrag hält.
Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Harald Dietzmann stellte in seiner Begrüßung heraus, dass er vor vielen Jahren schon als Sachbearbeiter auf dem Rathaus die erste Sanierung und deren Finanzierung begleitete. Auch er stellte heraus, dass ohne die Unterstützung durch Prof. Dr. Roseneck die knapp 300.000 Euro kostende Sanierung nicht durchführbar gewesen wäre. Bergstadt und Förderverein hätten ohne die mit Unterstützung von Prof. Dr. Roseneck eingeworbenen Zuwendungen die Finanzierung nicht aufbringen können. Mit Blick in die Zukunft hoffe er, dass der Antrag auf Anerkennung des Oberharzer Wasserregals als Unesco-Weltkulturerbe vom Erfolg gekrönt sei. Prof. RoseneckMit der Anerkennung würde auch der Bereich des Bergbaumuseums und das Mundloch des Ernst-August-Stollens Teile des Weltkulturerbes sein.
Der Stadtdirektor und Richard Laux als Vorsitzender des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseums Bad Grund überreichten Prof. Dr. Roseneck als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung ein Präsent. (Foto 3)
Prof. Dr. Roseneck ging mit seinen Dankesworten nochmals auf die Finanzierung der Sanierungsarbeiten und auf den Antrag auf Anerkennung des Oberharzer Wasserregals als Weltkulturerbe ein. Er machte deutlich, dass trotz anderslautender Presseveröffentlichungen zum Zustand der Anlage der Wasseranlagen der Antrag auf einem guten Weg sei. Mit der Anerkennung rechne er im nächsten Jahr.
Kurz beleuchtete Prof. Dr. Roseneck die Bedeutung des 1912/13 errichteten Hydrokompressors, mit dem durch Wasserkraft Druckluft erzeugt wurde. Der 47 m hohe Turm ist in seiner Bauweise einzigartig in Europa - wenn nicht auf der ganzen Welt-. Die 1977 außer Betrieb genommene Anlage ist längst ein Wahrzeichen der Bergstadt Bad Grund.
In einem interessanten und zugleich sehr informativen Festvortrag, der mit Lichtbildern unterlegt war, zeigte Dipl. Ing. Wilhelm Rögener die Bedeutung der Schachtanlage Knesebeck für die Zeit von 1855 bis 2008 auf. In seinem Festvortrag wies er darauf hin, dass die Grundner Wasserwirtschaft in der Fachliteratur gut dargestellt ist. Außerdem habe er 1999 eingehend zum Tiefen-Georg-Stollen aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens informiert.
Der Stadtdirektor und Richard Laux als Vorsitzender des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseums Bad Grund überreichten Prof. Dr. Roseneck als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung ein Präsent.Fest eingebunden in das Ortsbild ist die Schachtanlage Knesebeck, die bei Baubeginn weit ab von der bebauten Ortslage der Bergstadt errichtet wurde. Die denkmalgeschützte Anlage ist ein gutes Stück Grundner Bergbaugeschichte, so der brillant sich auskennende Festredner. Rund 2500 to Silber, die Hälfte der im Oberharz geförderten Menge kam aus dem Grundner Revier. Bis 1992 ging der Bergbau in Bad Grund um und der Achenbacht-Schacht war bei seiner Stillegung ein Vorzeigeobjekt.
Am 1. Oktober 1885 wurden mit dem Abteufen der 498,81 m tiefen Schachtanlage Knesebeck begonnen. Detailliert stellte Wilhelm Rögener die mit dem Bau verfolgten bergbaulichen Ziele heraus, bevor er auf den bedeutenden Bau des in mehreren Stufen errichteten Hydrokompressorenturmes einging.
Lang anhaltender Beifall und ein von Richard Laux überreichter Blumenstrauß waren der Dank an Dipl. Ing. Wilhelm Rögener für seinen ausgezeichneten Festvortrag.
Im Anschluss an den Festvortrag lud die Bergstadt und der Förderverein zu einem Imbiss ein. Im Gespräch wurde die Bedeutung dieses Industriedenkmals für das Bergbaumuseum, für die Bergstadt, für den Oberharz und für die Nachwelt besprochen. Weitere Fotos: MEHR -->
Gerd Hintze führt Besuchergruppen im Bergbaumuseum „Schacht Knesebeck“
Das Foto zeigt Gerd Hintze vor einem Exponat des Bergbaumuseums Schacht KnesebeckBad Grund, April 09 (kip) Der Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund konnte als weiteren sachkundigen Führer für Besuchergruppen Gerd Hintze gewinnen. Der frühere Bergmann Gerd Hintze führt neben den bisherigen Kräften Regina Keinert und Richard Laux durch das Bergbaumuseum. Immer wieder interessant ist die Besichtigung der untertägigen Anlagen mit der Steigerbucht. Aber nicht minder interessiert werden die Fahrzeuge auf dem Freigelände des Museums angesehen.
Das Foto zeigt Gerd Hintze vor einem Exponat des Bergbaumuseums Schacht KnesebeckRecht eindrucksvoll erläutert Gerd Hintze zu Beginn der Führung die Bergbaugeschichte, informiert über die vorgesehene Besichtigungsroute, über die Bodenschätze, die in Bad Grund einst abgebaut wurden einschließlich der Abbau-Technologie sowie die bergbauliche Wasserwirtschaft.
Immer wieder werden die Kaue und die Schätze in der Schachthalle und im Kompressorenraum betrachtet.
Der Schacht Knesebeck war bis 1977 in Betrieb und bis 1994 diente er nur noch als ausführenden Wetterschacht.
Im Bergbaumuseum „Schacht Knesebeck“ werden dienstags bis sonntags jeweils um 11 und 14 Uhr sowie nach Vereinbarungen (unter Tel. 05327-2826 oder 2858 sowie per email: knesebeckschacht@t-online.de) Führungen durchgeführt.
Die Fotos zeigen Gerd Hintze vor einem Exponat des Bergbaumuseums „Schacht Knesebeck“.
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Aktuelles aus dem Förderverein
...Aus der Jahreshauptversammlung 2010 des Fördervereins Bergbaumuseum
Für die Zukunft gut aufgestellt!
Foto (Peter Schwinger): Vorsitzender Richard Laux (rechts) hält Rückblick und Ausblick.Bad Grund, 28. März 2010 (ps) „Die Zukunft des Bergbaumuseums ist mit der Verlängerung des Vertrages zwischen Bergstadt und Förderverein gesichert!“, betonte Stadtdirektor Harald Dietzmann in seinen Grußworten und hob dabei die konstruktive Zusammenarbeit hervor. Als besondere Chance für die Zukunft sah der Stadtdirektor auch die Aufnahme des Oberharzer Wasserregals in das UNESCO Weltkulturerbe, denn mit dem Hydrokompressorenturm sei das Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“ darin eingebunden.
Bürgermeister Manfred von Daak dankte insbesondere den Vorstandsmitgliedern für das ehrenamtliche Engagement, mit dem sie sich für den Erhalt der Bad Grunder Bergbautradition einsetzen und sah den Betrieb des Bergbaumuseums durch den Förderverein als Erfolgsmodell.
Vorsitzender Richard Laux sah den Erhalt des Bergbaumuseums insbesondere durch die Sanierung des Hydrokompressorenturmes gesichert und dankte dabei besonders Professor Dr. Reinhard Roseneck, der die Sanierung dieses einmaligen Montandenkmals möglich gemacht habe. Als Förderung für den Bad Grunder Fremdenverkehr sah der Vorsitzende das HöhlenErlebnisZentrum, mit dem nicht nur die Gästezahlen insgesamt, sondern auch die Besucherzahlen im Bergbaumuseum gesteigert wurden.
Die Werbung für das Bergbaumuseums sei nicht nur durch gute Angebote zu erreichen, sondern durch das Internet, die Aufnahme in die Liste der Harz-Card Angebote und rein optisch durch das farbige Anstrahlen des Hydrokompressorturmes: für das äußere Erscheinungsbild. Leider kann der Förderverein die Finanzmittel in Höhe von 15.000 € dafür nicht aufbringen. Es bleibt die Hoffnung auf Fördermittel. Die braunen Hinweisschilder auf das Höhlen-Erlebnis-Zentrum, Uhrenmuseum und Bergbaumuseum werden jedoch bis April an der Harzhochstraße angebracht, so die Zusage des Landkreises.
Im Rückblick auf die Veranstaltungen wie Museumstag, Schachtfest, Kulturabend, Tzscherperessen und Nordic-Walking-Touren sagte der Vorsitzende zu, diese auch weiterhin anzubieten. Insbesondere die Kindergeburtstage, die durch seine Stellvertreterin Regina Keinert angeboten werden, seien „der Renner“. Im vergangenen Jahr nahmen 348 Kinder und 84 Erwachsene daran teil. In diesem Zusammenhang dankte Regina Keinert August Bügling, Herbert Scholz und Uwe Sommermeyer für die Erzspenden, die als „Highlight“ der Kindergeburtstage sonst fehlen würden und warb um weitere Erzspenden.
Auf die angestrebte Fusion mit dem Knappenverein eingehend, bedauerte der Vorsitzende, dass diese nicht zustande gekommen sei, denn letztendlich hätten beide Vereine den Erhalt der Bergbautradition zum Ziel. Auch der Stadtdirektor sprach die Hoffnung aus, dass hier „nicht alle Türen zugeschlagen sind!“
Der anschließende Kassenbericht des Schatzwartes Horst Draheim fand die Zustimmung der Vereinsmitglieder und da auch die Kassenprüfer Peter Lüthje und Dieter Burow keine Beanstandungen gefunden hatten, erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Zum neuen zweiten Kassenprüfer wurde Olaf Lothwesen gewählt.
Mit dem Dank an alle ehrenamtlich Tätigen, insbesondere an Horst Draheim und die ehrenamtlichen Führungskräfte, die weit über das normale Maß hinaus Einsatz gezeigt hätten, schloss der Vorsitzende eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung mit Hinweis auf drei Veranstaltungen: Schachtfest am 1. Mai, Kulturabend am 3. Dezember und eine Fahrt zum „Schacht Konrad“, zu der Anmeldungen erforderlich seien.
Foto (Peter Schwinger): Vorsitzender Richard Laux (rechts) hält Rückblick und Ausblick.
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...Richard Laux neuer Vorsitzender des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund
Das Foto zeigt den Vorstand des Fördervereins Berg- und Heimatmuseum Bad Grund Horst Draheim, Regine Keinert, Richard Laux und Georg Heberle.Bad Grund, März 09 (kip) Stellvertretender Vorsitzender Richard Laux eröffnete die 27. Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum Bad Grund im Oberharzer Hof. Sein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister der Bergstadt und Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann sowie dem Vorsitzenden des KTV Uwe Sommermeyer. Sie sprachen Grußworte und dankten für die vom Verein geleistete Arbeit. Uwe Sommermeyer erklärte seinen Beitritt zum Förderverein.
Richard Laux informierte die anwesenden Mitglieder und Gäste über das Rücktrittsschreiben des bisherigen Vorsitzenden Volker Sturm vom 11. Februar. Gesundheitliche Gründe waren es, die Volker Sturm zur Niederlegung seines Vorsitzes zwangen. Er steht auch für Führungen im Bergbaumuseum nicht mehr zur Verfügung. In einem weiteren Schreiben vom 20.März hofft Volker Sturm, dass er ab August dem Verein höchstwahrscheinlich als Kraft im Führungsbetrieb wieder zur Verfügung steht. Richard Laux dankt Volker Sturm für seine ehrenamtliche Tätigkeit und gute Zusammenarbeit. Er wünscht ihm alsbaldige Genesung.
In seinem Jahresbericht informiert der stellvertretende Vorsitzende über vier Sitzungen des Vorstandes, über das durchgeführte Schachtfest, über das Antragsverfahren Oberharzer Wasserregal mit dem Grundner Gefälle und über 21 durchgeführte Kinderveranstaltungen auf dem Museumsgelände. In 2008 war der Arbeitsschwerpunkt die Sanierung des Hydrokompressors (26 Tonnen Strahlgut mussten ordnungsgemäß beseitigt werden), Pflege des Geländes, Entrosten und Streichen des Förderturmgerüstes. Ausdrücklichen Dank sprach er Horst Draheim aus. Richard Laux dankte ehemaligen Bergleuten aus Bad Grund und Windhausen, die dem Bergbaumuseum Erzstücke zur Verfügung gestellt hatten. Er richtete in diesem Zusammenhang einen Appell an seine ehemaligen Kumpels, weitere Erzstücke dem Museum zu stiften.
2784 Erwachsene und 571 Besucher kamen in 2008 zu Veranstaltungen (Führungen) des Bergbaumuseums.
In 2009 plant der Förderverein, die Arbeiten zur Sanierung des Förderturmes abzuschließen.
Kassenwart Horst Draheim erstattete einen globalen Kassenbericht.
Dieter Burow und Peter Lüthje haben die Kasse geprüft. Peter Lüthje erstattete den Prüfungsbericht. Beanstandungen gab es keine, so dass er den Antrag auf Entlastung stellte. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet.
Unter der Wahlleitung wurde Richard Laux einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Nachfolge als stellvertretende Vorsitzende tritt seine Tochter Regine Keinert an, die zugleich Schriftführerin ist.
Sie teilte mit, dass ab April Gerd Hintze, stellvertretender Vorsitzender des Knappenvereins, für den Führungsbetrieb im Bergbaumuseum zur Verfügung steht.
Richard Laux schlug der Versammlung vor, zwei Beisitzer zu wählen, um so die Arbeit des Vorstandes auf breitere Schultern zu legen. Ziel letztlich sei, ein Zusammenschluss des Fördervereins mit dem Knappenverein. Entsprechende Gespräche wurden mit Gerd Hintze geführt, so der neue Vorsiteznde Richard Laux.
Nach Diskussion beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig, Georg Heberle und Gerd Hintze zu Beisitzern zu berufen.
Weiter wurde angeregt, im Schaukasten des Bergbaumuseums die neuen Plakate des HöhlenErlebnis Zentrums auszuhängen.
Das Foto zeigt den Vorstand des Fördervereins Berg- und Heimatmuseum Bad Grund Horst Draheim, Regine Keinert, Richard Laux und Georg Heberle.
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