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Bad Grund | Eisdorf/Willensen | Gittelde/Teichhütte |
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| Zum Thema Osteoporose |
| Die Weltgesundheitsorganisation definiert Osteoporose als systemische Skelettkrankheit, die durch den Verlust an Knochensubstanz, Zerstörung der Knochenmikroarchitektur und Verlust der Knochenfestigkeit charakterisiert ist und die einen Anstieg des Risikos zukünftiger Knochenbrüche als Spätkomplikation erzeugt. In Deutschland erleiden mehr als 70.000 Männer und Frauen jährlich neue Wirbelkörpereinbrüche, mehr als 130.000 Männer und Frauen jährlich einen Oberschenkelhalsbruch. Die Mehrzahl dieser Brüche sind Folge von Osteoporosen. Die Behandlung der Osteoporose hat mehrere Ziele: Positive Beeinflussung des Knochenstoffwechsels mit den Folgen der Förderung der Knochenneubildung. Dies senkt vorhersagbar das Risiko zukünftiger Knochenbrüche. Gezielte Rehabilitationsmaßnahmen mit dem Ziel, trotz Knochenbruchs und frakturbedingter Leistungseinschränkungen die Selbständigkeit im Alltag und die Erwerbsfähigkeit zu bewahren, hierdurch das Risiko zukünftiger Leistungseinschränkungen und am Ende die Abhängigkeit von Fremdhilfe im Alltag zu senken. Eine positive Beeinflussung der akuten und chronischen Schmerzen ist durch den Einsatz physikalischer, balneologischer und krankengymnastischer Therapie möglich. Und in diesem Umfeld setzt die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund ein. Ganz nach dem Motto: "Geteilte Schmerzen sind halbe Schmerzen“.Quelle: Seesener Beobachter vom 26.09.03 |
| Ein weltweites Problem - Ernährung hilft vorbeugen |
| Die
Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Osteoporose (Knochenschwund) in
die Liste der weltweit zehn bedeutendsten Krankheiten aufgenommen. Mit
gutem Grund: Die Osteoporose gilt als die häufigste generalisierte
Knochenerkrankung, deren Tragweite zunehmend erkannt wird. Nach Schätzungen
des WHO wird es zum Beispiel im Jahr 2025 weltweit doppelt so viele Oberschenkelhals-Knochenbrüche
geben wie heute, bis 2050 sogar viermal so viele. Was genau ist Osteoporose?
Es handelt sich um eine Abnahme der Knochenmasse und Zerstörung der
feinen Knochenstruktur. Das führt zur Abnahme der Bruchfestigkeit
und zeigt sich in einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche.
Aber es dauert Jahre, manchmal Jahrzehnte, bis sich die Osteoporose bemerkbar
macht. Dann aber brechen die Knochen bei der geringsten Belastung, vor
allem die Handgelenke, Becken- und Oberschenkelhalsknochen. Möglich
ist auch ein "Zusammensintern" etwa der Wirbel - dabei entsteht der im
Volksmund als Witwenbuckel bezeichnete Rundrücken, vor allem bei älteren
Frauen.
Als Ursachen betrachtet man mehrere Faktoren, darunter vor allem: - zunehmende Lebenserwartung: Zum einen nimmt die Knochenmasse im Alter ab, und zum anderen kommt es mit steigendem Alter auch zur Steigerung von chronischen Krankheiten, die auch Einfluß auf den Knochenstoffwechsel haben können, - der heutige Lebensstil mit geringer körperlicher Belastung und Bewegung. |
| Osteoporose-Gruppe
beim Gesundheits- und Selbsthilfetag
in Osterode
Beim Selbsthilfe- und Gesundheitstag rückte sich die Bad Grundner Gruppe ins rechte Licht |
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| ...JHV 2006: Cordula Roddewig neue stellvertretende Vorsitzende – Samtgemeindebürgermeister ergreift Partei für KTV |
![]() ![]() ![]() In ihren Grußworten würdigten Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann und Bürgermeister Manfred von Daak die positive ehrenamtliche Arbeit der Vorsitzenden und des Vorstandes. Harald Dietzmann überreichte ein Flachgeschenk. Für fünfjährige Treue zur Selbsthilfegruppe wurden geehrt Helga Höfert, Gertrud Wittenberg, Herbert Edert und Peter Fritsch. Zehn Jahre gehören der Gruppe an Gerda Kretzer, Horst und Helga Vogel. Innerhalb der nächsten Monate müssen die Mitglieder der Selbsthilfeorganisation erneut zusammentreten und über eine Satzungsregelung befinden, um weiterhin als gemeinnützig anerkannt zu werden. Unser Foto zeigt Hartmut Römer, Vorsitzende Karsta op de Beeck, die bisherige 2. Vorsitzende Helga Warnecke und Schriftführerin Marlies Meyer, Herbert Edert und Gertrud Wittenberg (vlnr). |
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| JHV 2006: Karsta op de Beeck zur neuen Vorsitzenden gewählt | ||||||||||||||||
Danach gab Vorsitzender Ulli Milas einen umfassenden Jahresbericht. Ausführlich ging er auf die verschiedenen Informationsveranstaltungen zum Thema Osteoporose, auf die Diagnostik und Therapie im Praxisalltag, auf den OPS-Aktionstag und auf die Therapiemaßnahmen ein. Ausführlich
erläuterte der bekannte Therapeut Herbert Edert die Therapiemaßnahmen.
Auf Knochendichte und deren Festigkeit, Beweglichkeits- und Rückenproblemen
sowie schmerzlindernde Maßnahmen ging der Therapeut anschaulich ein.
Edert: „Kalzium ist der Hauptknochenbaustoff. Mit schleichenden Beschwerden
und Inaktivität geht ein Stück Lebensqualität verloren.
Diesen Beeinträchtigungen kann mit den geeigneten Therapiemaßnahmen
entgegengewirkt werden.“
Mit langanhaltendem Beifall wurde sein Vortrag belohnt. Mit herzlichen Dankesworten an die Mitglieder des Vorstandes beendete er seinen Jahresbericht, für den Ulli Milas ebenfalls langanhaltenden Beifall erntete.
Kassenwart Hartmut Römer erstattete einen ausführlichen, von Zahlen gespickten Kassenbericht. Er informierte über einen zufriedenstellenden Kassenbericht.
Im Anschluss an die Wahlen folgten Grußworte der anwesenden Ehrengäste. Unsere Fotos zeigen den neugewählten Vorstand und den scheidenden Vorsitzenden Ulli Milas und Elisabeth Rotte. |
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| Ehrungen in der Versammlung am 17. Juni: Osteoporose-Gruppe Bad Grund besteht 15 Jahre | ||||||||||||||||
156 Mitglieder Die Selbsthilfegruppe leitete von der Gründung bis 1996 Herr Ludwig als Vorsitzender. Nach seinem Wegzug übernahm Elisabeth Rotte den Vorsitz für die Zeit von 1996 bis 1999. Seit 1999 ist Ulli Milas Vorsitzender. |
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| JHV 2005 der Osteoporose-Gruppe verlief in großer Harmonie | ||||||||||||||||
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| Ulli Milas lud zur nächsten
Weihnachtsfeier am 26. November, 15.30 Uhr im Atrium ein. In 2006 soll
das 15-jährige Bestehen der Gruppe gefeiert werden. Mit einem herzlichen
Dank an Hartmut Römer und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
beendete er seinen umfassenden Bericht
Eine rege und langanhaltende Diskussion gab es zu den reduzierten bzw. gestrichenen Leistungen der Krankenkassen. Starke Einschnitte haben die Mitglieder hinnehmen müssen, so dass auf die Mitglieder erhebliche Belastungen zugekommen sind. Trotzdem sollten sie –so Ulli Milas- die Arbeit der Selbsthilfegruppe weiterhin unterstützen und die Angebote wahrnehmen, zumal ein jeder durch die Teilnahme an den Therapiemaßnahmen feststellt, dass eine Linderung seiner Beschwerden eintritt. Unser Foto zeigt den Vorstand und einige Mitglieder. |
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| JHV 2004 Osteoporose gut besucht | ||||||||||||||||
![]() Ulli Milas nahm die Gelegenheit wahr, Hartmut Römer, die Helfergruppe des Vorstandes mit Helga Warnecke an der Spitze und Elisabeth Rotte für ihre geleistete besondere Arbeit zu danken. Vorsitzender Ulli Milas informierte noch einmal über das Abrechnungsverfahren mit den 66 Krankenkassen und der Vorlage der notwendigen Verordnungen. In diesem Zusammenhang informierte Milas über das Genehmigungsverfahren der Krankenkassen und der rückwirkend in Kraft getretenen Rahmenvereinbarung sowie der erstattungsfähigen und aufzubringenden Kosten für Therapieanwendungen. Mit herzlichen Worten des Dankes schloss Vorsitzender Ulli Milas die diesjährige Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund. Unser Foto zeigt den jungen Musiker Patrick Ude mit seinem Akkordeon. |
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