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Gemeinde
Badenhausen: KLICK!
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Schützen
Badenhausen... Zur
Sonderseite Schützenfest 2006
...Gemeindepokal:
Wolfgang Mai siegte
 |
21.6.10,
Badenhausen (Sab) Alle
drei Jahre während der Schützenfestjahre schießt die Schützengesellschaft
Badenhausen einige Pokale und Ehrenscheiben aus. Die beiden Schützenmeister
Wolfgang Mai und Friedhelm Vollerthum freuten sich, dass sich auch am letzten
Sonntag 33 Schützenbrüder am „Erinnerungsschießen“ beteiligten.
Vorab gesagt, es wurden erneut ein „Mai-Pokalschießen“. Wolfgang
Mai wurde nämlich nicht nur Tagesbester, er gewann auch den Pokal
als Bester aller drei hintereinander liegenden Pokalschießen. Bürgermeister
Erich Sonnenburg überreichte den „Gemeindepokal“ und erinnerte dabei,
das der Name „Mai“ darauf bereits mehrere Male verewigt wurde. Die Namen
der Söhne Martin und Danjel und des Seniors Wolfgang Mai zieren
den Pokal.
50 m KK, aufgelegt, 5 Wertungsschüsse,
so lauteten die Schiessbedingungen. Mit 47 Ringe ging Wolfgang Mai als
Sieger hervor. Die 2. Plätze belegten ringgleich Klaus
Bock, Harry Sauer, Sebastian Boldt und Jörg Ostermeyer.
Die Ehrenscheibe gewann
mit einem „Volltreffer“ Danjel Mai. 2. Jörg Ostermeyer, 3. Klaus Bock.
Den vor einigen Jahren gestiftete
„Beulshausen-Pokal“ konnte Wolfgang Mai von Peter Beulshausen in
Empfang nehmen. 2. Sieger wurde Danjel Mai. 3. Harry Sauer, 4. Walter Lagershausen.
5. Martin Mai.
Foto (Sablotny): (v.l.)
Schießwart Hardy Höppner, Schießwart Kai Roddewig, Kassenwart
Sven Weber, Sieger Schützenmeister Wolfgang Mai, Peter Beulshausen,
Danjel Mai, Bürgermeister Erich Sonnenburg, Schützenmeister Friedhelm
Vollerthum. |

...Wolfgang Mai
Pokalssieger
 |
15.6.10,
Badenhausen (Sab) Am
vergangenen Sonntag ging das Pokalschießen der Schützengesellschaft
Badenhausen in die 2. Runde. Dieses Mal ging es um den Pokal der Vereine.
Die beiden Schützenmeister Wolfgang Mai und Friedhelm Vollerthum waren
mit der Teilnahme recht zufrieden, beteiligten sich doch 34 Schützen
am traditionellen Pokalschießen. Aber nicht nur der Vereinepokal
wechselte seinen Besitzer, sondern auch wie üblich eine Ehrenscheibe.
Diese gewann mit dem besten Treffer der Alt-Kassierer Michael Sonnenburg,
gefolgt von Siegfried Haase und dem amtierenden Bestemann Reinfried Gundelach.
Seit Jahren wird der Vereinepokal ausgeschossen. Darauf darf sich nun der
Schützenmeister Wolfgang Mai für das Jahr 2010 verewigen. Mit
einem Teiler von 132, und das Freihand KK 50 m, gewann er. Die weiteren
Platzierungen: 2. Jörg Pümpel (331), 3. Karl-Heinz Weineck (363),
4. Danjel Mai (563, 30 Ring)) und 5. Fritz Ohlendorf (517).
Willi Lange, Vorsitzender
des Gemischten Chores Oberhütte, überreichte den Pokal mit den
besten Glückwünschen. Am kommenden Sonntag, 20. Juni, findet
in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr das Schießen um den Gemeindepokal
statt. Dabei wird auch eine Ehrung desjenigen vorgenommen, der bei allen
drei Pokalschießen der „Beste“ war.
Unser Foto (Sablotny)
zeigt (v.l.) Schützenmeister Friedhelm Vollerthum, Willi Lange, Michael
Sonnenburg, Schützenmeister Wolfgang Mai, Schießwart Kai Roddewig,
Kassier Sven Weber und Schießwart Hardy Höppner. |
...Felix Römermann
gewann Handwerkerpokal
 |
7.6.10,
Badenhausen (Sab).
Auch während des alle drei Jahre stattfindenden Schützen- und
Volksfestes in Badenhausen bleibt die Schützengesellschaft aktiv.
An drei Sonntagen werden Pokale und Ehrenscheiben ausgeschossen und natürlich
Erinnerungen an das letzte Schützenfest ausgetauscht. Aktiv ist natürlich
auch der Schießclub, der sich dem sportlichen Schießen widmet.
Am vergangenen Sonntag ging es bei der Schützengesellschaft um einen
Pokal, bestehend aus einer Ehrenschale, die vor einigen Jahren von örtlichen
Handwerkern gestiftet wurde. Mit einer „10“, und das stehend Freihand,
gelang Felix Römermann der beste Schuss. Fünf Schuss kamen jeweils
in die Wertung. Felix Römermann darf sich somit mit einer Gravur in
die lange Liste der Sieger einreihen. Walter Lagershausen belegte den 2.
Platz, Daniel Mai den 3. und Jörg Ostermeyer den 4. Platz.
Wie üblich wurde auch
eine Ehrenscheibe zur Erinnerung ausgeschossen. Hier war es Siegfried Haase,
der den besten Treffer landete. 2. Sven Weber, 3. Peter Placht.
Die beiden Schützenmeister
Wolfgang Mai und Friedhelm Vollerthum waren zwar mit der Teilnehmerzahl
zufrieden, hoffen jedoch, dass am kommenden Sonntag, 13. Juni, wenn es
beim Schießen um den Vereinepokal und am Sonntag, 20. Juni, um den
Gemeindepokal geht, auf noch mehr Beteiligung.
Unser Foto (Sablotny)
zeigt (v.l.n.r) . Schützenmeister Wolfgang Mai, Schützenmeister
Friedhelm Vollerthum, Stefan Haase in Vertretung für seinen Vater
Siegfried Haase, Pokalgewinner Felix Römermann, Schießwart Kai
Roddewig, Kassenwart Sven Weber und Schützenschreiber Hardy Höppner. |
...Der
weiteste flog nach Heiligenstadt
Badenhausen,
13. Dez. 09 (Sab) Hunderte von blauen und gelben
Luftballons starteten beim Kinderfest zum Schützen- und Volksfest
2009 in den strahlend blauen Himmel. Natürlich mit einer Antwortkarte
und der Hoffnung versehen, dass der Ballon möglichst weit fliegen
werde und die Antwortkarte wieder in Badenhausen landet. Für einige
Kinder erfüllte sich die Hoffnung. Ihr Ballon wurde gefunden und die
Antwortkarte kam zurück. In Richtung Südosten ging die Reise. |
Am
weitesten flog der Ballon von Tim Teichgräber (11) aus Badenhausen.
Etwa 44 km schafft es der Ballon. In Heiligenstadt wurde er gefunden. Tim
ist somit Sieger des Wettbewerbs. Den 2. Platz belegte Jonan M. Zirbus
(9). In Worbis, ca. 40 km entfernt, wurde der Ballon gefunden. Nach Willensen
ging ebenfalls der 2. Platz. Der Ballon von Sina Willamowius wurde ebenfalls
in Worbis gefunden.
Die
weiteren Platzierungen: 4. Leonie Zellmann (1), Fundort Kaltohmfeld, 5.
Mea Marie Weber, (4), Badenhausen, Fundort Göttingen, 6. Torben Turschner
( (7), Bad Grund, Fundort Duderstadt. Jannis, (4), aus Eisdorf belegte
den 7. Platz, in Seulingen ging der Ballon zu Boden. 8. Leonie Dill (9),
Gittelde, 9. Miguel Zwicker, Badenhausen 9. Maike Steffien (4) Badenhausen,
10. Laura Beer (8), Badenhausen.
Alle
Kinder, deren Antwortkarten vorlagen, erhielten von der Schützengesellschaft
Preise. Und das mit der Bitte, auch beim nächsten Mal dabei zu sein.
Foto (Sablotny): Die
Schützenmeister Wolfgang Mai (li) und Friedhelm Vollerthum ehrten
die Sieger des Luftballonwettbewerbs. |
| ...Schützenvorstand
neu im Amt |
 Badenhausen,
13. Dez. 09 (Sab) Die Vorstandsneuwahlen und die
Übergabe der Amtsgeschäfte der Schützengesellschaft standen
kürzlich im Mittelpunkt einer Schützenversammlung im Badenhäuser
Schützenhaus. Aber auch der Bericht über den Ablauf des Volks-
und Schützenfestes wurde vom bisherigen Schützenmeister Detlef
Weiß fand großes Interesse.
Detlef
Weiß konnte dazu den stellv. Bürgermeisters Walter Lagershausen,
den amtierenden Bestemann Reinfried Gundelach und die Alt-Schützenmeister
begrüßen. Sie, und noch eine recht stattliche Anzahl von Schützenbrüdern,
hörten von Detlef Weiß, dass das Volks- und Schützenfest
2009 gut verlaufen sein. Dank ging an die Badenhäuser, die dazu maßgeblich
beigetragen haben. Besonders der „Bunte Umzug“ wurde erwähnt. Das
Fest sei auch eine Meßlatte für die neuen Schützenmeister
Wolfgang Mai und Friedhelm Vollerthum. Beide wurden beim Schützen-
und Volksfest als neue Schützenmeister vorgestellt. Mit einem Bierhumpen
wurden sie von den ehemaligen Schützenmeistern Detlef Weiß und
Harry Sauer symbolisch in ihr Amt eingeführt. Beste Wünsche gingen
an die beiden.
Der
neue Schützenmeister Friedhelm Vollerthum berichtete, dass der langjährige
Kassierer Michael Sonnenburg nicht wieder kandidiert. Viel Dank und Anerkennung
für seine vorbildliche Arbeit wurde ihm ausgesprochen. Zum neuen Kassenwart
wurde Sven Weber gewählt. der sich bereits beim Schützenfest
einarbeiten konnte. An ihn ging die „alte Aktentasche“ , in der bereits
Otto Gebhardt die Kassenunterlagen trug. Harry Höppner, ebenfalls
langjähriger und bewährter Schriftführer tätig, erhielt
das einstimmige Vertrauen der Mitglieder. Da der bisher tätige Schießwart
Wolfgang Mai jetzt als 1. Schützenmeister tätig ist,
schied er als Schießwart
aus. Nachfolger wurde Kai Roddewig, der ebenfalls als sehr aktiv bekannt
ist.
Foto (Sablotny): Das
Foto zeigt (v.l.) Friedhelm Vollerthum, Sven Weber, Kai Roddewig, Hardy
Höppner, Wolfgang Mai. |
| ...Kyffhäuser
schossen Kreispokal aus |
 Krs.
Osterode/Badenhausen, Aug. 09 (Sab) Der Wanderpokal
bleibt in Wulften. Das war das herausragende Ereignis beim KK-Schießen
um den Kreispokal für Mannschaften der Kyffhäuser Kameradschaften.
Die Vereine aus Wulften, Dorste und Badenhausen landeten dabei auf den
ersten drei Plätzen. Bei den Einzelwertungen wurden gute Ergebnisse
erzielt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Dorste, Wulften, Hattorf,
Düderode sowie die Gastgeber Badenhausen bewiesen dieses ganz deutlich.
Siegfried Eismann, Vorsitzender der Kyffhäuser-Kameradschaft Badenhausen
war nicht nur mit den Schießergebnissen, sondern auch mit der Beteiligung
zufrieden.
Im
letzen Jahr ging der Wanderpokal nach Wulften. Und so war es auch in diesem
Jahr. 128 Ring reichten für den Sieg. Mit 121 Ring belegten die Schützen
aus Wulften den 2. Platz. Mit 117 Ring landeten die Gastgeber auf den 3.
Platz.
Der
beste Einzelschütze Lothar Ritter, Dorste, kam mit 28 Ring auf den
1. Platz. Gleich drei Schützen kamen mit 27 Ring auf den 2. Platz.
Es waren dieses zwar Detlef Mönnich, Wulften, Michael Klügel.
Düderode, und Marcel Klapproth aus Dorste. Ebenfalls drei Schützen
belegten die anschließenden Plätze mit 26 Ring. Es waren dieses
Martin Mißling, Dorste, Heinz Wilhelm Hamel, Düderode und Tadeus
Ruschkowski, Badenhausen. Jeweils 25 Ring schossen Michael Hippe, Dorste,
Ralf Paschke, Düderode. Uwe Klingemann, Wulften. 27 Personen beteiligten
sich am Einzelwettbewerb. Den Friedrich Otto Ohm Pokal errang mit 27 Ring
Rosina Passauer, Badenhausen. Mit 26 Ring belegte Manfred Kügler,
Badenhausen, den 2. Platz. Tadeus Ruschkowski kam mit 25 Ring auf den 3.
Platz. Der beste Teiler entschied beim Sieg um die Ehrenscheibe. Die „10
von Wolfgang Töpperwien war mit einem Teiler von 350,8 die Beste.
Tadeus Ruschkowski belegte den 2. und Manfred Kügler den 3. Platz.
Foto (Sablotny): Der
Kreiswanderpokal ging auch in diesem Jahr an die KK Wulften. (v.l.). Vorsitzender
Siegfried Eismann, Wolfgang Töpperwien, Badenhausen, Rosina Passauer
mit Großtochter, Badenhausen, Lothar Ritter, Dorste und Alfred Naß,
Wulften. |
...Reinfried
Gundlach Bestmann – Friedhelm Vollerthum und Wolfgang Mai neue Schützenmeister
 |
Badenhausen,
29 Juni 09 (Sab) Der letzte Tag des Schützen-
und Volksfestes stand im Zeichen großer Überraschungen. Dazu
gehörte sowohl das Bestmann-Schießen als auch Nennung der beiden
neuen Schützenmeister. Zwei Tage lang führte Gerhard Nienstedt
beim Bestmann-Schießen, und das immerhin mit einem Teiler von 141.
Das
unglaubliche aber trat ein. Mit einem, so bei der Proklamation zu hören,
„Jahrhundertteiler von „50“ gelang im voll der Schuss ins Schwarze. „Und
das auf 5o m KK-Freihand!“ betonten die Experten. Die Freude darüber
wurde gleich nach dem Schießen im Schützenhaus sichtbar. Reinfried
Gundlach jubelte, und das dann auch bei der offiziellen Verleihung der
Bestmannswürde und Bekanntgabe im Festzelt. Bereits da hatte sich
das Festzelt gefüllt. Alle wollten wissen, wie es „ausgegangen“ ist.
Die Geheimnisse lüfteten Schießwart Wolfgang Mai unter dem lautstarken
Beifall der Gäste.
Sieger der Hauptscheibe wurde
mit 29 Ring Danjel Mai. Den 2. Platz errang Stefan Haase mit 24 Ring. Jürgen
Hainke wurde Dritter, Dennis Thiel Vierter. Andreas Rosenthal kam auf den
5. Platz.
Sieger der Nebenscheibe wurde
mit 29 Ring Dennis Thiel. Die weiteren Platzierungen: 2. Sascha Lagershausen
(28 Ring), 3. Mario Passauer (26), 4. Wolfgang Mai, 5. Andreas Rosenthal.
Beim besten Schuss auf die
Nebenscheibe wurde Wolfgang Mai mit einem Teiler von 410 1. Sieger, 2.
Mario Passauer (790). 3. Dieter Lagershausen, 4. Harry Sauer, 5. Hans-Georg
Passauer.
„Aber
was ist schon ein Teiler von über 500 gegen einen Teiler von 50?.
Diese Fragen stellten Experten. „Ein Teiler von 50 sei ohne Auswertungs-
PC gar nicht mit bloßen Augen einzuordnen, er liegt im Mikrobereich“.
Diesen glücklichen Treffer erzielte Reinfried Gundlach. Er darf nun
bei besonderen Anlässe für die nächsten drei Jahre den „Silbernen
Löwen tragen“ und gehört automatisch dem Offizium an.
Gerhard Nienstedt kam mit
einem Teiler von 141 auf den 2. Platz. 3. Jürgen Hainke (726), 4.
Walter Lagershausen (807), 5. Martin Rohrmann (846).
Die
Zeit zwischen der Pokalübergabe und der Benennung der neuen Schützenmeister
überbrückte der stark vertretende und bestens aufgelegte Tambour-Musikcorps
Herzberg. Die Akteure parodierten gekonnt. DJ Ötzi und andere Showgrößen
und sorgen für gute Tanzmusik. Die Stimmung stieg und auch die Gästezahl.
Seit Jahren sei das Zelt nicht so gut gefüllt gewesen, war mehrfach
zu hören.
Und
dann fand das statt, was in Badenhausen zum Höhepunkt des Festes gehört.
Mit einem Fackelumzug wurde das Offizium vom Schützenhaus abgeholt
und in das Festzelt begleitet. Unter ihnen waren auch die beiden neuen
Schützenmeister. Unter tosendem Applaus wurden Friedhelm Vollerthum
und Wolfgang Mai als neue Schützenmeister vorgestellt. Ihnen wurden
herzliche Glückwünsche, und das sowohl mit Worten als auch musikalisch
zuteil. Mit einem klaren „Ja“ beantworteten sie die Frage, ob sie bereit
seien, in den nächsten drei Jahren das nächste Fest vorzubereiten.
Den beiden wurden als äußeres Zeichen der Würde symbolisch
die „Kronen“ gewidmet. Die drei jungen Ehrendamen erinnerten an die Pflichten
der „Neuen“ Choräle und das gemeinsam gesungene Deutschland brache
„Gänsehautstimmung“.
Viel
Dank ging von den ausgeschiednen Schützenmeistern Detlef Weiß
und Harry Sauer, vom Major Michael Sonnenburg und weiteren Offiziellen
an alle, die zum besten Gelingen des Schützenfestes beitrugen, insbesondere
an die Badenhäuser Bevö |
...Bunter
Umzug – das war der Höhepunkt
 |
Badenhausen,
28. Juni 09 (Sab) „Wir staunen immer wieder
darüber, was die Badenhäuser auf die Beine bringen. Der „Bunte
Umzug“ heute Nachmittag war Spitze“. So Schützenmeister Detlef Weiß
am Abend zu Beginn des Tanz- und Showabends.
 |
| Unsere
Fotos (Sablotny) zeigen einen kleinen Querschnitt vom „Bunten Umzug“. KLICK! |
„Das
stimmt, so etwas haben wir lange nicht mehr gesehen“, bestätigten
altgediente Schützenfestkenner.
Das,
was die vielen Zuschauer gesehen hatten, begeisterte. Festwagen und „Fußvolk“,
darunter viele Kinder, begleitet vom Tambour-Musik-Corps Herzberg, dem
Spielmannszug Gittelde/Eisdorf, dem Wulftener Musikzug und dem Bilshäuser
Fanfarenzug, zog der Umzug durch das Dorf. Immer wieder wurde Rast gemacht
um das Freibier oder andere Getränke zu genießen. Und genossen
wurde dann auch bis nach 17.00 Uhr. Erst dann hatten die Umzugsteilnehmer
genug und kehrten zum Festplatz zurück.
Teilnehmer
und Zuschauer waren sich darüber einig, Vereine und Verbände,
darunter Kegelclubs, Junggesellen, Hartz-IV-Geschädigte und „Selbstversorger“,
waren dabei. „Holt mich hier raus, ich bin ein Star“, so einige Aufforderungen.
Besonders auffallend wurde die Landwirtschaft vertreten. „Kühe gibt
es bei uns nicht mehr“. Der Frauenchor ganz in Rot. Teufel wurden versteckt. Nicht
blau, sondern ganz in Blau, war eine große Gruppe zu sehen. In gelb
wiederum eine andere.
Nicht
nur das Offizium, sondern alle Badenhäuser und ihre Gäste waren
sich einig: „Der „Bunte Umzug“ war Spitze“. |
| ...Kim
und Roy zogen eine Show ab |
 |
| Fotos
(Sablotny): Kim und Roy begeisterten die Festzeltbesucher KLICK! |
Badenhausen,
27 Juni 09 (Sab) Beim Schützen- und
Volksfest Badenhausen zogen die beiden Badenhäuser Travestie-Künstler
Kim & Roy , alias Thomas und Lothar Finze, „eine Show“ ab. Das Publikum
war begeistert. Die Stimmung im sehr gut besetzten Festzelt war super.
Stehender Beifall, Schunkeln, Klatschen, Mitsingen, alles das war der Show
der beiden Travestie- Künstler Kim und Roy zu sehen und zu hören.
Kein Wunder, hatten die Beiden doch ein „Heimspiel“. Und das nutzten sie
auch weidlich aus.
Allein,
oder im Duett, parodierten sie, sangen gekonnt neue Hits, stöckelten
auf ihren hohen Absätzen durchs Zelt als ob es Kilometergeld gebe,
zogen das Publikum in ihre Show mit ein und sangen alte Songs, wie zum
Beispiel „das rote Gummiboot“. Aber auch „Maria Hellwig“, „Conny Francis“
und andere Showgrößen waren zu hören. Dass die Kostüme
der beiden „Stars“ und das Outfit – u. a. als dicke Wonneproppen – ebenfalls
gut gefielen, merkte man den begeisterten Zuschauern an. Immer wieder war
tosender Applaus zu hören.
Nicht
nur das Offizium spendete stehend Applaus. Auch Wünsche nach Zugaben
wurden erfüllt. Kurzum, ein bestens gelungener Show- und Tanzabend
mit Kim und Roy und den Rhythmics. |
...I.
und II. Kompanie zog durch das festlich geschmückte
Dorf
 |
 |
| Fotos
(Sablotny): „Aufzug“ bei Pastor Thomas Waubke. Die I. und II. Kompanie
hörte auf die Kommandos und stand still. KLICK! |
Badenhausen,
27 Juni 09 (Sab) Der große Umzug,
in dem sich die I. und II. Kompanie in „schwarz-weiß“ beteiligte,
bewegte sich am vergangenen Samstagnachmittag durch den Ort Musikalisch
begleitet vom Musikverein Tambour-Corps Herzberg, dem Spielmannzug Eisdorf/Gittelde
und dem Bilshäuser Fanfarenzug marschierten nicht nur Badenhäuser.
Unter ihnen waren auch der stellv. Landrat Klaus Liebig sowie Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann.
An
den Straßenrändern schauten viele Leute zu und winkten. Recht
lang war der Weg vom Festplatz über die Thüringer Straße,
zurück zum Wiesengrund, durch den Bruch bis nach Oberhütte und
zurück zum Festplatz. Verständlich, das die Rastplätze dankbar
angenommen und kühles Nass aus dem Fass genossen wurde. Der Umzug
hat hatte aber noch Besonderheiten zu bieten, nämlich die zahlreichen
„Aufzüge“. So nennen die Badenhäuser das Präsentieren bestimmter
Personen. Immer wieder war zum Beispiel zu hören: „Zu Ehren des Bürgermeisters
Erich Sonnenburg, präsentiert das Gewehr“. Fahnen wurden geschwenkt
und das geschmückte „Gewehr“ hoch gehalten. Dankbar wurde die Ehrung
angenommen, aber auch das Freibier. Besonders launige und in Versform verpackte
Worte fand Pastor „Bruder“ Thomas Waubke bei seinem Aufzug.
Der
stellv. Landrat Klaus Liebig, von seiner 750-Jahrfeier in Neuhof noch „in
Form“, überbrachte zum Schluss des Umzuges Grüße und beste
Wünsche für Landrat Bernhard Reuter, dem Kreistag und der Kreisverwaltung.
Übrigens, ungebührliches Verhalten der Umzugsteilnehmer wurde
mit großem „Hallo“ bestraft Die Freibierkasse freute sich. |
| ...Kirchgang
und Kranzniederlegung |
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| Fotos:
Das Offizium in der Kirche und feierliche Kranzniederlegung am Ehrenmal
und ältere Badenhäuser beim ehrenden Gedenken KLICK! |
Badenhausen,
21. Juni 09 (Sab) Das Schützen- und
Volksfest hat bekanntlich seine Besonderheiten, und dazu gehört auch
der feierliche Kirchgang und die Kranzniederlegung mit einer Gedenkfeier
am Ehrenmal. Zahlreiche Badenhäuser nahmen am Samstagmorgen daran
teil. Choräle waren vom Musikverein Tambour-Corps Herzberg zu hören.
Allein schon das gab dem Gottesdienst eine besondere Note. Pastor Thomas
Waubke sprach in seiner Predigt die Geschichte von David und Goliath an
und versetzte sie in die heutige Zeit. Die Tat des kleinen David sei ein
Beispiel dafür, dass es sich lohne, etwas zu tun. „Nur wenn du was
tust, so wie David, geht es dir gut.“ Die Badenhäuser würden
wieder einmal zeigen, dass es sich lohne, etwas zu tun. Dazu gehöre
auch die Tradition des Schützen- und Volksfestes.
Vom
Schützenmajor Michael Sonnenburg waren am Ehrenmal Worte des ehrenden
Gedenkens zu hören. Er nutzte dabei auch die Gelegenheit, zu mahnenden
Worte über kriegerische Auseinandersetzungen, Gewaltherrschaft und
Ursachen und Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise.
„Ich
hatte einen Kameraden“, damit wurde die feierliche Gedenkfeier eindrucksvoll
umrahmt. |
...Schützen-
und Volksfest – Auftakt nach Maß
 |
Badenhausen,
26. Juni 09 (Sab) Die äußeren
Bedingungen, aber auch die im Festzelt, waren bestens. Das Schützen-
und Volksfest 2009 startete am Freitag mit dem Kommersabend „nach Maß“.
Sicher war das den guten Vorbereitungen der beiden Schützenmeister
Harry Sauer und Detlef Weiß, dem Major und seinen Adjutanten dem
Jungesellenmajor und allen Offiziumsmitgliedern zu verdanken. So war es
mehrfach aus den Reihen der Gäste im gut gefüllten Mehrhold’schen
Festzelt zu hören. „Erstmals, so Schützenmeister Detlef Weiß,
feiern wir mit diesem neuen Festwirt. Applaus war von den Gästen zu
hören. Zu hören aber waren auch einige Grußworte.
Begonnen
hatte der Kommers mit dem Abholen der Kommersteilnehmer aus Richtung Oberhütte
und dem Ortseingang Thüringer Straße.
Voran
der Spielmannszug Eisdorf/Gittelde und mit weiterer musikalischer Begleitung
des Musikvereins Tambour-Corps Herzberg zogen die Gäste in das Festzelt
ein. Hervorragend als Auftakt die musikalische Begrüßung der
Herzberger.
Grußworte
der beiden Schützenmeister Harry Sauer und Detlef Weiß gingen
an prominente Gäste, zum Beispiel an den SPD-Bundestagsabgeordneten
Dr. Wilhelm Priesmeier, an Bürgermeister Erich Sonnenburg, an Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann, jeweils mit Gattin. Weitere Willkommensgrüße
gingen an Mitglieder der Räte, des Kreistages, an die Abordnungen
der Vereine und Verbände, an die stark vertretenen Abordnungen der
Gittelder und Windhäuser Schützengesellschaft, unter ihnen auch
der Präsident des Kreisschützenverbandes Hans Heinrich Knocke
und an alle Badenhäuser mit ihren Gästen.
Viel
Applaus wurde dem Badenhäuser Urgestein und Wächter der Tradition,
dem Altschützenmeister Ludolf Lagershausen, gespendet.
Seine
Grußworte nutzte Bürgermeister Erich Sonnenburg mit einem Dank
für die Aktivitäten der Schützengesellschaft und deren jahrhundertlange
Tradition. Die Frage, ob es noch Sinn habe, sie zu bewahren, beantwortete
er mit der Feststellung, das dieses für Badenhausen eine Selbstverständlichkeit
sei. Dank sprach Sonnenburg nicht nur dem Offizium, sondern der ganzen
Bevölkerung aus, die für ein schmuckes sauberes Dorf sorgte.
Auch die vielen Fahnen wurde als Zeichen des Volksfeste gewertet.. Die
„Fieberschübe“ seien seit einigen Monaten von Mal zu Mal gestiegen.
Heute habe es seinen Höhepunkt erreicht. schwelle nun jedoch ab. Das
Fest läuft“ stellte Sonnenburg fest und gab damit den Startschuss.
Wie
nicht nicht anders als zu erwarten war, waren die Grußworte des Pastors
Thomas Waubke in lustige Worte verpackt. Die 5. Jahreszeit werde nun in
Badenhausen gefeiert. 5/10 der Bevölkerung mache mit, und das sei
schon bemerkenswert. Prozentual seien das mehr Leute, als bei der 5. Jahreszeit
in Köln. „In fünf Jahren, so „Bruder“ Waubke, haben wir die Kölner
übertrumpft. Und die Badenhäuser Kirche sei auch älter als
der Kölner Dom, hob er hervor.
So
fröhlich eingestimmt, waren die weiteren Grußworte zu hören.
Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann überbrachte beste
Wünsche für Rat und Verwaltung, wies auf Badenhäuser Regeln
hin und wünschte sich, auch einmal einen Schuss ins Schwarze abgeben
zu dürfen.
Schützenfeste
sind etwas besonderes. Stellt MdB Dr. Wilhelm Priesmeier fest. Und das
schon seit alten Zeiten, in den die Schützen noch schützen. Als
Gastgeschenk hatte er etwas Bares mitgebracht. Da sei besser als evtl.
ungedeckte Schecks.
Schützenmeister Detlef
Weiß ließ die Badenhäuser Geschichte und die Tradition
Revue passieren, erinnerte an frühere Volksfeste, an die Herzogin
Elisabeth, an das Gittelder Freischießen und an Badenhäuser
Besonderheiten. Den früheren Schützenmeistern und den Offiziellen
wurde für die tatkräftige Unterstützung gedankt.
Mit
der Vorstellung des Offiziums und einem Dank an deren Partner wurde der
offizielle Kommersteil beendet.
Fotos: Sablotny |
| ...Schützenfest
naht – mit „Einreiten“ erste Amtshandlungen begonnen |
 |
| Foto
(Sablotny): „Einreiten“ zum Schützen- und Volksfest. Auf den Pferden
(v.l.n.r.) Adjutant Henning Nagel, Major Michael Sonnenburg und Junggesellenmajor
Sebastian Boldt. |
Badenhausen,
21. Juni 09 (Sab) Mit dem „Einreiten“ des
Majors, des Adjutanten und des Junggesellen-Majors sowie weiterer Offizieller
beginnt traditionsgemäß der 1. Teil des Volks- und Schützenfestes.
So geschehen am vergangenen Sonntagnachmittag Hoch zu Roß waren der
Schützenmajor Michael Sonnenburg, sein Adjutant Henning Nagel und
der Junggesellenmajor Sebastian Boldt am Johannisborn angetreten.
Zu sehen war, als auf ihren
Pferden vor dem Spielmannszug Eisdorf/Gittelde ritten. Der Sinn und Zweck
des „Einreitens besteht u. darin, dass sich die Pferde mit ihren ungewohnten
Reitern auf die Umzüge einstellen. Die Musik im Umzug könnte
von den Pferden schon als störend empfunden werden. Es klappte alles
bestens. Der „Kleine Umzug“ zog durchs Dorf. Klingendes Spiel des Spielmannszuges
machte darauf aufmerksam, dass am kommenden Wochenende Schützenfest
ist. Wie bei den „großen Umzügen“ gehörte auch die Rast
dazu, wobei es nicht nur für die Pferde etwas zu saufen gab, sondern
auch für das Offizium und die Begleitung etwas zu Trinken gab. |
| ...Danjel
Mai gewann Gemeindepokal - Martin Mai
den Beulshausen Pokal |
Badenhausen,
21. Juni 09 (Sab) Die diesjährigen
Pokalschießen standen im Zeichen des Schützen- und Volksfestes,
aber auch im Zeichen der „Schützenfamilie Mai“. Mehrmals wurde der
Name Mai erwähnt, wenn es um die Nennung der Sieger ging. So auch
am vergangenen Sonntag. Das Schießen um den Gemeindepokal, aber auch
die „Verleihung des „Beulshausen-Pokals“ stand an. Schützenmeister
Detlef Weiß stellte mit Stolz fest, dass sich 75 Männer am Sonntag
daran beteiligten und wertete dieses nicht nur als Rekord, sondern auch
als Zeichen für beste Einstimmung zum Schützenfest. 10 Mal, so
Schützenmeister Harry Sauer, wurden 44 Ring geschossen. Zwei Schützen
schafften hervorragende 47 Ring, und zwar Manfred Armbrecht und Danjel
Mai. Ein Stechen war somit erforderlich. Danjel Mai schoss 44 Ring. Ein
Novum, auch Manfred Armbrecht schoss 44 Ring. Das 2. Stechen entschied
Danjel Mai. Er hatte die ruhigere Hand und schoss 47 Ring. während
Manfred Armbrecht „nur“ 43 Ring schoss. Sieger des Gemeindepokals wurde
also Danjel Mai.
 |
| Foto
(Sablotny): Die Sieger des „Gemeindepokal-Schießens“ im Kreise der
Schützenmeister und der Schießwarte. |
Bürgermeister
Erich Sonnenburg ging bei der Übergabe des Ehrenpreises darauf ein,
dass dieser Pokal eine lange Geschichte hat und auf ihm schon oft der Name
„Mai“ verewigt wurde
Der
3. Platz ging mit 45 Ring an einen weiteren „Mai“, nämlich Bruder
Martin Mai. Henning Nagel gelangen ebenfalls 45 Ring.
Wie
üblich wurde auch eine Ehrenscheibe zur Erinnerung ausgeschossen.
Dieter Ernst landete auf den 3. Platz, Danjel Mai auf den 2. und Peter
Placht auf den 1. Platz. Es sei seine erste Ehrenscheibe und deshalb sei
er besonders stolz darauf, betonte der Altschützenmeister.
Und
noch ein Pokal wurde übergeben. Maurermeister Peter Beulshausen war
es, der den „Beulshausen-Pokal“ mit herzlichen Glückwünschen
übergab. Als ein „Mai- Festival“ bezeichnete Schützenbrüder
das Ergebnis. Alle drei Ersten hatten die Vorgaben erfüllt. Sie hatten
bei den vorangegangenen Pokalschießen jeweils „die Nase“ vorn. Dritter
wurde Danjel Mai mit 137 Punkten. Zweiter wurde Wolfgang Mai mit 140 Punkten.
Der Sieger Martin Mai gewann den Wanderpokal mit 149 Ring.
Verständlich,
dass diese Ergebnisse bejubelt wurden, aber auch die Zusage aller Tagesgewinner,
„einen ausgeben zu wollen“. |
| ...Vereine-Pokal-
Schießen Sven Weber siegte |
 |
| Foto
(Sablotny): Unser Foto entstand bei der Siegerehrung und zeigt (v.l.n.r.)Schießwart
Wolfgang Mai, Vereinsvorsitzender Willi Lange, Sieger Sven Weber, Ehrenscheiben-Gewinner
Werner Passauer, Schützenmeister Detlef Weiß, Schießwart
Hardy Höppner, Schützenmeister Harry Sauer, Schießwart
Michael Sonnenburg. |
Badenhausen,
Juni 09 (Sab) Das Schützenfest naht,
die Stimmung steigt. Das konnte deutlich am vergangenen Sonntag im Schützenhaus
gesehen und gehört werden. Der Vereine-Pokal wurde ausgeschossen.
Die beiden Schützenmeister Detlef Weiß und Harry Sauer waren
mit der Beteiligung recht zufrieden, wünschten sich jedoch für
den nächsten Sonntag, 21. Juni, beim Ausschießen des Gemeindepokals
nochmals eine Steigerung. An diesem Tag findet auch ab 13.00 Uhr ab Johannisborn
das „Einreiten“ statt. Geschossen werden kann von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Wer
wird Tagessieger? Das Ergebnis wird 18.00 Uhr bekannt gegeben.
Hier
aber die Ergebnisse vom Vereine-Pokal-Schießen.
Sieger wurde Sven Weber.
Er erhielt durch den dienstältesten Vereinsvorsitzenden Willi Lange
mit anerkennenden Worten und einem Rückblick auf die bisherigen Gewinner
die gravierte Silberschale. Sven Weber darf sich nun darauf als Sieger
2009 verewigen. Der 2. Platz ging an Manfred Kügler. 3. Frank Giesecke,
4. Martin Mai; 5. Reiner Penezis, 6. Harry Sauer.
Die
Ehrenscheibe zur Erinnerung an diesen Schießsonntag gewann Werner
Passauer. 2. Henning Nagel, 3. Martin Mai, 4. Jürgen Möbius,
5. Ulrich Pförtner, 6. Walter Lagershausen. |
| ...Klaus
Dernedde und Karl-Heinz Schrader siegten |
Badenhausen,
Juni 09 (Sab) Nach Oberhütte ging
am vergangenen Sonntag der „Pokal“, in diesem Fall war es die von der örtlichen
Handwerkerschaft gestiftete gravierte Schale. Sieger beim „Handwerkerschießen“
wurde Klaus Dernedde. Er darf sich jetzt auf diesem Wanderpreis verewigen.
Mit einem Teiler von 107, und dieses beim KK-Freihandschießen, gelang
ihm der beste Schuss. Mit viel Applaus, natürlich auch für die
Runde Freibier, wurde der stolze Schütze belohnt. Übrigens ist
es das erste Mal, dass dieser Preis nach Oberhütte ging. Aber auch
die anderen Ergebnisse, so die Schützenmeister, konnten sich sehen
lassen. So lag der Zweite Jörg Ostermeier mit einem Teiler von 222
nur knapp dahinter. Den 3. Platz belegte der Schützenmeister Harry
Sauer. Der 4. Platz ging an Martin Mai, der 5. Platz an Stefan Ulbrich
und der 6. Platz an Harry Hoffmann. Mauermeister Peter Beulshausen überreichte
die Siegerschale und gratulierte dabei im Namen der örtlichen Handwerkerschaft.
 |
| Foto
(Sablotny): Sieger und Teilnehmer bei der Siegehrung. (v.l.n.r.) Schützenmeister
Harry Sauer, Peter Beulshausen, Schützenmeister Detlef Weiß,
Klaus Dernedde, Karl-Heinz Schrader, die Schießwarte Hardi Höppner
und Wolfgang Mai. |
Mit
diesem Schießen war wie üblich auch ein Ehrenscheiben-Schießen
verbunden. Auch dieser Preis ging nach Oberhütte. Karl-Heinz Schrader
traf am Besten. 2. Sebastian Boldt. 3. Michael Schulz, 4. Wolfgang Mai,
5. Dieter Berger, 6. Felix Römermamn.
Der
Schützenmeister Harry Sauer nahm die Ehrungen vor. Er betonte, genau
so wie Schützenmeister Detlef Weiß, das gute Ergebnisse erzielt
wurden. So viele „Volltreffer“, also die „10“ wurden noch nie geschossen,
und das Freihand auf 50 m KK.
Detlef
Weiß wertete die gute Beteiligung mit 55 Schützenbrüdern
als recht gut. Damit zeige sich doch, dass die Badenhäuser Männer
auf das Schützenfest „heiß“ seien.
Auch
am nächsten Sonntag wird geschossen, und zwar von 14.00 Uhr 18.00
Uhr.
Der
„Pokale der Vereine“ wird ausgeschossen. „Die Beteiligung so Schützenmeister
Detlef Weiß, könnte noch etwas besser sein.
|
Grußworte
der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) und
der Gemeinde Badenhausen
zum
Volks- und Schützenfest 2009
Liebe Mitbürgerinnen
und Mitbürger,
liebe Gäste,
in der Zeit vom 26. bis 29.
Juni 2009 werden Sie, die Bürgerinnen und Bürger in Badenhausen,
mit vielen Gästen das Volks- und Schützenfest feiern. Aus diesem
Anlass möchten wir die besten Grüße und Wünsche der
Räte der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) und der Gemeinde Badenhausen
sowie der Verwaltung an Sie und all diejenigen richten, die mit Tatkraft,
Eifer und Bewusstsein für das örtliche Gemeinwesen die alte und
vor allem bewährte Tradition des Volks- und Schützenfestes in
Badenhausen fortsetzen.
Eine langjährige und
einzigartige Tradition verbinden Schützenwesen, Bevölkerung und
öffentliches Leben in der Gemeinde Badenhausen. Wir sind überzeugt
davon, dass viele Menschen die zahlreichen Veranstaltungen besuchen und
damit ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen werden. So werden beispielsweise
viele Gäste auch aus den Nachbargemeinden mit großem Interesse
die Umzüge verfolgen oder sich am Montag zum gemeinsamen Frühstück
im Festzelt einfinden.
Dem diesjährigen Volks-
und Schützenfest wünschen wir einen erfolgreichen und harmonischen
Verlauf. Denjenigen, die mit ihrem Engagement das große Fest organisieren
und vorbereiten, danken wir ganz besonders für den ehrenamtlichen
Einsatz zum Wohle der Gemeinde Badenhausen und ihrer Bevölkerung.
Wir hoffen, dass das Volks- und Schützenfest 2009 ihren Vorstellungen
entsprechend gelingen wird.
Windhausen, im Juni 2009
Harald Dietzmann
Samtgemeindebürgermeister |
und Gemeindedirektor Erich
Sonnenburg
Bürgermeister |
|
| ...Über 400
Jahre Schützenhof-Tradition |
 |
| Schuützenfest
2006 Mehr Fotos: KLICK! |
Badenhausen,
Juni 09 (Sab) Alle drei Jahre wird in Badenhausen
das Volks- und Schützenfest gefeiert. „Dann aber richtig“, so die
Badenhäuser, die besonderen Wert auf die Tradition ihres Festes legen.
In diesem Jahr wird das Fest vom Freitag, 26. Juni bis Montag, 29. Juni
2009, gefeiert. Die Einwohnerschaft wird zusammen mit ihren Gästen
das Fest als ein echtes Volksfest feiern, wobei das Schießen um die
Bestmannswürde auch nicht zu kurz kommt.
„Warum
findet das Fest nur alle drei Jahre statt?. Die Antwort dazu ist in den
Chronikunterlagen nachzulesen. Das Schützenwesen hat im hiesigen Raum
eine mehr als 500-jährige Tradition. Gittelde, Teichhütte, Badenhausen,
Windhausen und Grund bildeten früher zusammen die Gittelder Schützengilde.
Die Herzogin Elisabeth geb. Gräfin von Stolberg – ihr Amtssitz war
die Stauffenburg – war eine gepriesene Wohltäterin des Schützenwesens,
zu dem das Gittelder Freischießen gehörte. Der genaue Zeitpunkt,
wann der erste Schüttenhof stattfand, ist zwar nicht bekannt, er dürfte
jedoch um das Jahr 1500 gewesen sein. Die Gittelder nehmen 1492 als erstes
Jahr an. Noch zu Lebzeiten der Herzogin - sie starb 1531 – stiftete sie
einen „Silbernen Löwen“. Um diesen ranken sich in den folgenden Jahrhunderten
zahlreiche Geschichten. Am Gittelder Freischießen und den Schützenfesten
waren die Badenhäuser bis Ende 1500 beteiligt. Aus unbekannten Gründen
wurde in Badenhausen im Jahr 1599 das erste Mal ein Schützenhof gefeiert,
und zwar in jedem Jahr. 1769 wurde das Gittelder Freischießen verboten.
Oftmals gab es Streit zwischen den Orten. 1775 eskalierte er. Die Badenhäuser
hatten schon im Jahr 1765 gefordert, dass nur noch mit „gezogenen“ Gewehren
geschossen werden darf. Wegen der Verschiedenheit der Gewehrrohre kam es
sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. 1775 verweigerten die Gittelder
dem Badenhäuser Bestmann den von der Herzogin gestifteten „Silbernen
Löwen“. Eine Klage folgte. Das Gittelder Freischießen wurde
verboten und ruhte jahrelang. Die Badenhäuser aber feierten ihren
Schützenhof weiter. Jedes Jahr musste die Erlaubnis eingeholt werden.
Das
Gittelder Freischießen wurde später wieder aufgenommen. Es wurde
in der Zeit der Fremdherrschaft (1806-1813) verboten. Das
Amt Stufenburg, aber auch die Schützengilde wurden aufgelöst.
Den Gitteldern wurde gerichtlich der „Silberne Löwe“ zugestanden.
Die anderen Orte wurden „ausgezahlt“. Badenhausen, Gittelde, Windhausen
und Grund feierten eigene Schützenfeste. Badenhausen, Windhausen und
Gittelde im Wechsel alle drei Jahre.
In
Windhausen wurde das erste Fest 1810 gefeiert, es gilt seitdem als dortiges
Gründungsjahr. Und damit ist die Frage beantwortet,, warum das Badenhäuser
Fest nur alle drei Jahre gefeiert wird.
In
der Badenhäuser Chronik wird darauf hingewiesen, dass die Zeit der
Entstehungsgeschichte des Badenhäuser Schützenwesens bereit vor
1599 liegt. Falsch sei es demnach, wenn sich der Schützenverein „von
1964“ nennt..
Die
Schützenfeste entwickelten sich im Verlaufe der Jahrhunderte immer
mehr zu Volksfesten. Karussells, Galanteriewaren, Getränke und Essensstände,
Verkaufsbuden, Galanteriewaren, Feuerwerke, Tanz, ein geschmücktes
Dorf, Umzüge, die Proklamation, alles das gehörte schon damals
wie auch heute zum Volks- und Schützenfest. Und so wird es auch sein,
wenn vom 26. bis 29. Juni 2009 gefeiert wird.
Foto (Sablotny): Die
„Bunten Umzüge“ gehören zu den Höhepunkten des Festes.
Siehe
auch Fotos und Berichte vom Schützenfest 2006 |
| ...Aufsatz
– was ist das? |
Badenhausen
(Sab) Das Badenhäuser Volks- und Schützenrest
hat seine Besonderheiten. Monatliche oder gar jährliche Beiträge
gibt es nicht.. ein „Aufsatzgeld“ hingegen muss bezahlt werden, und zwar
nur von den Männern, denn nur diese können bekanntlich Mitglied
der Schützengesellschaft werden, übrigens nicht zu vergleichen
mit dem Badenhäuser Schießclub. Jeder männliche Einwohner,
der älter als 18 Jahre ist, erwirbt da Recht für die Mitgliedschaft.
Mit
der Zahlung des Aufsatzgeldes erwirbt man die Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft
e.V. von 1599 und erhält somit auch Vergünstigungen beim Schützenfest.
Damit unterstützt er auch die Badenhäuser Schützentradition.
Das Aufzugsgeld beinhaltet den Eintritt in das Festzelt an allen Tagen,
die kostenlose Teilnahme an den Umzügen, die kostenlose Teilnahme
am Bestmann-Schießen und dazu noch „das einzigartige „Wir- Gefühl
während des Schützenfestes“. |
| ...Volks-
und Schützenfest nach alter Tradition |
 Badenhausen,
Juni 09 (Sab) Alle drei Jahre wird das
Volks- und Schützenfest gefeiert. Auf die Wahrung der Tradition achten
die Badenhäuser besonders. So sind es zum Beispiel nur die Männer,
die geraume Zeit vor dem Fest ihr Offizium, ihre Schützenmajore, den
Adjutanten, zwei Männerfähnriche, den Junggesellenmajor und zwei
Junggesellenfähnriche wählen dürfen. Immer wieder ist diese
Schützenversammlung gut besucht. Und was in anderen Orten kaum vorstellbar
ist, passiert in Badenhausen. Mehrere Vorschläge für die Ämterbesetzung
sind gang und gebe. Geheime Wahlen werden daher erforderlich.
Die
Benennung der beiden Schützenmeister aber geschieht nach anderen Regeln.
Die zwei beim letzten Schützenfest bestimmten Schützenmeister
- Voraussetzung ist, das sie bereits einmal im Offizium tätig waren
- berufen etwa sechs Monate vor dem Fest die Hauptversammlung ein. Nur
männliche Einwohner haben Stimmrecht. Die Schützenmeister Detlef
Weiß und Harry Sauer luden ein. Die Frage wurde 2008 gestellt: „Wollen
wir das Schützenfest 2009 feiern? Die Antwort war zu erwarten. „Ja“,
Einstimmig wurde das bekräftigt.
 Gewählt
wurde bei einer anderen Versammlung, und zwar an 1. Stelle der Schützenmajor
Michel Sonnenburg, der Junggesellenmajor, Fähnriche, die Ladenträger
und der Adjutant Das Offizium war komplett. Ihm gehören aber auch
weitere Personen an, u. a. der Bestmann Ulrich Pförtner und die Schießwarte
Hardi Höppner und Wolfgang Mai. Die Fähnriche bestimmen ihre
Fahnenbegleiter selbst.
An
drei Sonntagen vor dem Fest werden Pokale ausgeschossen. Am letzten Schießsonntag
sich die Majore, der Adjutant und der Junggesellenmajor in Begleitung des
Spielmannszuges der Gemeinde vor. Das wird am Sonntag, 21. Juni, ab18.00
Uhr bei einem Ritt durch die Gemeindestraßen erfolgen.
Foto 1: „Ja, wir wollen
unser Schützenfest feiern“. So die einstimmige Abstimmung.
Foto 2: Sie haben das
Fest vorbereitet und werden es durchführen.
(v.l.n.r.) Schützenmeister
Detlef Weiß und Harry Sauer, Major Michael Sonnenburg, Adjutant Henning
Nagel, die Fähnriche Jens Hummel und Michel Schulz, Bestmann Ulrich
Pförtner, Junggesellenmajor Sebastian Boldt, die Fähnriche Dennis
Giesecke und Dennis Hoffmann, die Ladenträger Stephan Ulbrich und
Patric Vollerthum sowie die Schiesswarte Hardi Höppner und Wolfgang
Mai. (Fotos. Sablotny ) |
...Offizium
gewählt – Michael Sonnenburg Major |
Badenhausen,
22. Februar 09 (Sab) In der im Herbst 2008 stattgefundenen
Schützenversammlung kündigte die beiden Schützenmeister
Harry Sauer und Detlef Weiß es bereits an: „Das Schützen- und
Volksfest 2009 kann losgehen“. Über die Verpflichtung des Zeltwirtes
Merhold aus Göttingen sowie der Verpflichtung der Umzugs- und Tanzkapellen
wurde berichtet. Es fehlte eigentlich nur noch der Personenkreis, der für
den Ablauf des alle drei Jahre stattfindenden Volks- und Schützenfestes
verantwortlich ist. Und der wurde am vergangenen Sonntag bei der Schützenversammlung
festgelegt. Schützenmeister Detlef Weiß freute sich darüber,
84 Schützenbrüder begrüßen zu können, darunter
Bürgermeister Erich Sonnenburg und Pastor Thomas Waubke. Dieser erhielt
großen Beifall dafür, dass die Konfirmandenfreiheit wegen des
Festes eine Woche später stattfindet, so dass er den Festgottesdienst
abhalten kann und wird. Die Schützenbrüder wurden aber auch mit
launigen Worten daran erinnert, dass so ein Gottesdienst nicht nur zum
Schützenfest stattfindet, sondern auch an anderen Tagen.
In
seinen Grußworten lobte Erich Sonnenburg besonders die Teilnahme
zahlreicher jüngerer Schützenbrüder und bewertete dieses
als ein gutes Zeichen für den Erhalt Tradition und der guten Dorfgemeinschaft.
Schriftführer
Harry Höppner ließ im Protokoll der letzten Schützenversammlung
die Beschlüsse Revue passieren. Schützenmeister Detlef Weiß
kommentierte, dass nur noch der Vertrag mit der Tanz- und Showband „Die
Rythmics“ abgeschlossen werden müsse.
Kaum
Veränderungen gibt es in der Höhe des Beitragsatzes, des sogenannten
Aufsatzgeldes und der Eintrittspreise. Das Aufsatzgeld beinhaltet sowohl
für die I. Kompanie als auch die II. Kompanie (Junggesellen) neben
dem Festbeitrag (Eintrittsgeld) auch den Schießeinsatz. Verheiratete
zahlen 27,00 Euro, Junggesellen 18,00 Euro. Dauerkarten kosten 27, 00 Euro
pro Person. Ledige zahlen 18,00 Euro. Die Tageskarte kostet am Freitag
5.00 Euro. am Samstag und Sonntag 8,00 Euro. Das Bestmannschießen
findet am 7 Juni, 14. Juni und 21. Juni 2009 statt.
Bereits
jetzt wurde der Termin für den Schützenball festgelegt. Es ist
der Samstag, 17. Oktober 2009.
Und
dann begann die mit Spannung erwartete Wahl des Offiziums.
Michael
Sonnenburg, langjähriger Kassenwart und seit 15 Jahren im Vorstand
tätig , somit exzellenter Kenner der Schützenfestabläufe,
wurde von Bernd Bock vorgeschlagen. Einstimmig erfolgte die Wahl zum Major
der 1. Kompanie. Starker Beifall, Zustimmung und launige Worte waren zur
Wahl zu hören. Michael Sonnenburg obliegt es nun, zusammen mit den
weiteren Mitgliedern des Offiziums den Festablauf zu organisieren und auch
„hoch zu Roß“ die Festumzüge anzuführen.
Der
Major braucht auch einen Adjutanten, so die Badenhäuser Tradition.
Henning Nagel, ein verdienter und aktiver Schütze, wurde für
dieses Amt einstimmig gewählt und darf nun auch „aufs Pferd“ und die
1. Kompanie beaufsichtigen.
Fähnriche
gehören ebenfalls zur 1. Kompanie. Altschützenmeister Willi Lange
schlug dafür Jens Hummel und Michael Schulz vor. Beide wurden in öffentlicher
Wahl einstimmig gewählt.
Schwieriger
wurde die nachfolgende Wahl. Es gab mehrere Vorschläge für den
Major der II. Kompanie. Sebastian Boldt, Markus Sauer und Marcel Gründel
wurden vorgeschlagen. Geheime Wahl war erforderlich. Sebastian Boldt wurde
mit 37 Stimmen zum Major der 2. Kompanie gewählt. E wird sich, ebenfalls
„hoch zu Roß“, um das ordentliche und gute Benehmen der Junggesellen
kümmern und auch sonst „seine Männer“ „im Zaume halten“.
Sebastian
Boldt wird sich auf die Mithilfe seiner Fähnriche verlassen können.
Dennis Giesecke und Dennis Hoffmann wurden einstimmig als Fähnriche
der Junggesellen-Kompanie gewählt.
Das
Amt des „Bundesladenträger“ ist in Badenhausen besonders wichtig.
Das zeigte sich schon deshalb, dass es mehrere Vorschläge gab. Die
geheime Wahl musste entscheiden. Stefan Ulbrich, Daniel Mai, Patrick Schulz
und Patty Vollerthum stellten sich zur Wahl. Stefan Ulbrich und Patty Vollerthum
machten das Rennen. Sie werden in den Umzügen ein waches Auge auf
die Bundeslade mit ihrem „wichtigem“ Inhalt haben.
Scherzhaft
wurde nach den Wahlgängen verkündet: „Jetzt bewerben sich noch
84 Schützenbrüder für das Amt des Bestmanns“.
Wie
gewohnt endete die launige Schützenversammlung mit einer kräftigen
Vesper, bei der es auch an Freibier nicht fehlte.
Fotos:
Unser Fotos zeigen das gewählte Offizium zusammen mit den Schützenmeistern
und dem Vorstand. Michael Sonnenburg dankt für seine Wahl zum Major
der 1. Kompanie. |

| ...Martin
Mai errang Gemeindepokal und Wolfgang
Mai freut sich über den Beulshausen-Pokal |
 Die
Schützengesellschaft Badenhausen hatte zum dritten Schießwettbewerb
eingeladen. Bei sommerlichen Temperaturen hatten sich 38 Schützen
im Schützenhaus eingefunden, um im fairen Wettkampf den besten Schuss
auf die Scheibe abzugeben.
Die
beiden Schützenmeister Detlef Weiß und Harry Sauer nahmen im
Beisein des Bürgermeisters Erich Sonnenburg und des Stifters Joachim
Beulshausen die Siegerehrung im Schützenhaus vor.
Die
ausgeschossene Ehrenscheibe errang mit einem hervorragenden Schuss Marcus
Sauer. Den 2. Platz belegte Daniel Mai und den 3. Platz teilten sich Michael
Sonnenburg und Peter Placht.
Aus
dem Schießwettbewerb um den von der Gemeinde Badenhausen gestifteten
Pokal ging Martin Mai mit 49 Ring hervor. Den 2. Platz teilten sich mit
je 46 Ring Stefan Haase, Walter Lagershausen und Wolfgang Mai. Den 5. Platz
erzielte Lars Apel (45 Ring) und auf die nächsten Plätze kamen
Axel Behrens und Fritz Ohlendorf (44 Ring) und Detlef Weiß (43 Ring).
 Bürgermeister
Erich Sonnenburg überreichte den Gemeindepokal an Martin Mai. In seiner
Ansprache dankte er der Schützengesellschaft Badenhausen und insbesondere
die Schützenmeister Harry Sauer und Detlef Weiß, Schützenschreiber
Hardy Höppner, Schießwart Wolfgang Mai und Kassierer Michael
Sonnenburg für die Ausrichtung dieses Schießwettbewerbes.
Den
neuen Beulshausen-Pokal konnte Wolfgang Mai aus der Hand des Stifters Joachim
Beulshausen entgegennehmen. Mit 96 Punkten lag Wolfgang Mai vorn. Martin
Mai errang 85 Punkte und Marcus Sauer erzielte 81 Punkte.
Foto
1 (Vlnr) Schützenmeister Harry Sauer, Kassierer Michael Sonnenburg,
Bürgermeister Erich Sonnenburg, Marcus Sauer, Schützenschreiber
Hardy Höppner, Wolfgang Mai, Joachim Beulshausen, Martin Mai und Schützenmeister
Detlef Weiß.
Foto
2 (Vlnr) Joachim Beulshausen, Wolfgang Mai, Martin Mai und Bürgermeister
Erich Sonnenburg. |
| ...Schützentradition
bleibt |
Die
Schützenmeister Peter Placht und Walter Lagershausen zogen auf der
letzten Schützenversammlung Bilanz. In dieser Versammlung sollte auch
eine Änderung der Satzung vorgenommen werden. Die künftige Satzung
sollte es ermöglichen, dass auch der Schützenmeister werden kann,
der noch nicht aktiv im Offizium bei einem vorhergehenden Schützenfest
beteiligt war. Dieser Änderung versagten die Schützen die Mehrheit.
...Neues
Offizium der Schützengesellschaft Badenhausen gewählt
Unter
der Leitung des Schützenmeisters Detlev Weiß fanden die satzungsgemäßen
Wahlen zum Offizium statt. Michael Sonnenburg wurde zum Kassierer und Harry
Höppner zum Schriftführer wieder gewählt. Schießwart
bleibt Wolfgang Mai. Neuer Kassenprüfer wurde Reinfried Gundlach.
Detlev Weiß und Harry Sauer waren anlässlich des Schützenfestes
zu Schützenmeistern proklamiert. |
| ...Neues
Offizium wurde gewählt |
 Die
Schützenmeister Walter Lagershausen und Peter Placht hatten zur Schützenversammlung
ins Schützenhaus eingeladen. Peter Placht konnte Pastor Thomas Waubke,
Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Bürgermeister Erich
Sonnenburg, Bestmann 2003 Axel Behrens und über 70 Schützenbrüder
begrüßen.
Unter
der Wahlleitung von Walter Lagershausen wurde in Stichwahlen gewählt:
Reiner Penizis zum Schützenmajor
1. Kompanie, Harry Sauer zum Adjutant, Stefan Haase und Henning Nagel zu
Fähnriche 1. Kompanie, Markus Schlörke zum Junggesellenmajor,
Sebastian Boldt und Markus Sauer zu Fähnriche 2. Kompanie.
Manfred
Kügler und Werner Passauer vervollständigen als Träger der
Bundeslade das Offizium.
Unser
Foto zeigt die Schützenmeister mit dem Vorstand und dem gewählten
Offizium Schützenfest 2006. |
|
|
Schießclub
Badenhausen...
| ...125
Schießclub Badenhausen |
 Badenhausen,
Juni 2008 (kip) Seit dem
Mittelalter werden im Samtgemeindegebiet Schützenfeste gefeiert. So
dürfte der Schießclubs Badenhausen deshalb im Jahre 1833 gegründet
sein, um auch zwischen den Schützenfesten aktives Scheibenschießen
durchzuführen. Nach alter Tradition war es sonst üblich, dass
nur alle drei Jahre zum Schützenfest ein Bestmann ausgeschossen wurde.
Aus mündlicher Überlieferung sind als Gründer die Badenhäuser
Bürger Reinbrecht, Römermann, Grosse, Tönnjes sowie zwei
Personen namens Klapproth bekannt. Bis zum Jahre 1890 wurde auf dem ersten
Schießstand am Pieperberg geschossen. Dieser Schießstand musste
wegen des Baus der Eisenbahnstrecke Herzberg-Seesen aufgegeben werden.
Der neue Schießstand wurde auf dem Grundstück Kistner – heute
Siedentopp-Wachsmuth mit Schussrichtung zur Hindenburg eröffnet. Auf
eine Distanz von 175 Metern wurde freihändig mit großkalibrigen
Waffen geschossen.
Dieser
Schießstand musste 1899 wieder aufgegeben werden, weil die Kleinbahnstrecke
Osterode-Kreiensen gebaut wurde. Der neue Schießstand wurde an der
Söse errichtet mit Schießrichtung über die Söse in
Richtung Oberhütte.
 Die
Schützenbrüder Wilhelm Römermann und Heinrich Klapproth
stifteten 1914 anläßlich ihrer Silberhochzeiten eine Schützenkette,
die noch heute von den Schießclub-Mitgliedern ausgeschossen wird.
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg ruhte für längere Zeit der
aktive Schießbetrieb. Erst 1926 wurde wieder ein Schützenfest
gefeiert. Seitdem wurde wieder regelmäßig auf die Scheiben geschossen.
1933 wurden die Schützengesellschaft Badenhausen und der Schießclub
„zusammengelegt“. Beide Vereinigungen wurden dem Deutschen Schützenverband
angegliedert und waren damit Mitglied des NS-Reichsbundes für Leibesübungen.
Mit
dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete der Schießbetrieb. Erst in
den 50er Jahren konnte die Schützengesellschaft ihr Vermögen
zurückbekommen. Die Schützenbrüder Willy Mackensen, Robert
Schütte und Bruno Römermann hatten mit Unterstützung des
damaligen Landrates Fritz Beulshausen 1952 das erste Schützenfest
ausgerichtet. Der faire Wettkampf um die Würde des Bestmannes begann
wieder. Geschossen wurde auf einem provisorischen Schießstand aus
Holz, weil das Schützenhaus wegen der Wohnungsnot von einer Familie
bewohnt war. Im Spätherbst 1957 belebten einige Badenhäuser Bürger
wieder die Arbeit des Schießclubs. Die Schützenbrüder Karl
Behrens, Bruno Römermann, Robert Schütte, Karl Schroppe, Robert
Pförtner, Karl-Heinz Behrens, Heini Kulenkamp, Otto Gebhardt und Heino
Klein begannen mit der aktiven Arbeit des Schießclubs. Das Schützenhaus
konnte entsprechend seiner ursprünglichen Bestimmung wieder genutzt
werden und diente als Versammlungsraum.
Erstmals
im September 1958 traten die Mitglieder des Schießclubs Badenhausen
anlässlich der Bürgerschützengesellschaft Sudheim in einheitlicher
Kleidung – im Schützenrock – auf. Viele befürchteten, dass durch
die neue Schützenuniform die alte Tradition des Badenhäuser Schützenfestes
verloren ging. Diese Befürchtung war jedoch unbegründet, weil
durch eine freiwillige Auflage die Mitglieder des Schießclubs unmittelbar
vor und nach dem Schützenfest der Schützengesellschaft in Badenhausen
ihre Schützenkleidung nicht tragen. Dagegen ist die einheitliche Bekleidung
der Schießclub-Mitglieder bei offiziellen Anlässen in Badenhausen
ein gewohntes Bild.
 Seit
Frühjahr 1958 wird ein regelmäßiger Schießbetrieb
vom Schießclub durchgeführt. Zunächst schoss man auf eine
Scheibe am Fuße der Hindenburg.
1958
wurde das 75-jährige Bestehen des Schießclubs gefeiert.
Weiter
gesellige Zusammenkünfte zählen zu den beliebten Veranstaltungen.
Am
1. April 1963 trat der Schießclub dem Oberharzer Schützenbund
bei. Seitdem werden im sportlichen Wettkampf mit anderen Schützenvereinen
Meisterschaften, Rundenwettkämpfe usw. durchgeführt. Schützen
wie Kurt Kassebom, Manfred Armbrecht, Jürgen Roddewig oder Fritz Olendorf
Sen., um nur einige zu nennen, waren die damaligen Leistungsträger
des Schießclubs.
Der
Schießstand wurde laufend ausgebaut und verbessert. Diese Vorhaben
wurden mit geringen Mitteln in Eigenarbeit unter großer Beteiligung
der Mitglieder durchgeführt. Auf fünf Schießbahnen wird
heute geschossen. Daneben wird mit Luftgewehren auf vier Ständen geschossen.
Am
7. April 1965 wurde der Schießclub in das Vereinsregister eingetragen.
1966 wurde eine eigene Jugendabteilung gegründet. Das sportliche Schießen
nahm einen immer größeren Raum ein. Die Mitgliederzahl stieg
ständig und alsbald war der Versammlungsraum im alten Schießstand
zu klein. Die Zusammenkünfte mussten daher in der Gaststätte
Georg Behrens stattfinden. In einem beispiellosen Einsatz des Schießclubs
und vieler Bürger der Gemeinde wurde dann ein Schützenhaus erstellt,
in dem heute der Schießclub seine Bleibe hat. Das neue Schützenhaus
wurde 1970 zum Schützenfest in Nutzung genommen. Seitdem finden wieder
die Zusammenkünfte und Versammlungen des Schießclubs im Schützenhaus
statt.
Seit
der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1972 gehört der Schießclub
Badenhausen dem Kreisverband Osterode an.
1981
nahm der Schießclub Badenhausen auf Einladung am großen Hannoverschen
Schützenfest teil. Als erster Verein hinter dem Präsidenten konnten
sie den riesigen Schützenfestzug in Hannover anführen.
Die
Jugendgruppe wurde in den Jahren 1977 bis 1985 weiter ausgebaut und in
dieser Zeit wurde erstmals eine Damenabteilung gegründet. 1983 konnte
der Schießclub unter großer Beteiligung sein 100jähriges
Jubiläum feiern.
In
den 90er Jahren wurde das Schützenhaus grundlegend saniert und modernisiert.
1994
wurde das 111jährige Bestehen des Schießclubs groß gefeiert.
An dem Preisschießen für Jedermann nahmen über 100 Personen
teil. Zu dieser Zeit gehörten dem Club 154 Mitglieder an. |
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