Schützen
Badenhausen
Schützenfest
begann
unter
großer Beteiligung der Bevölkerung
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Bei
29 Grad setzte sich am Freitagabend unter Vorantritt der Berittenen, des
Spielmannzuges Eisdorf/Gittelde und des Tambour Corps Herzberg der Festumzug
von der Kleinen Reihe in Richtung Festplatz in Bewegung. Drei kräftige
Pferde führten den Festumzug durch mit Tannengrün und bunten
Papierfähnchen geschmückten Straßen an, der vor dem Festplatz
auf den Umzug traf, der sich von Oberhütte zum Festplatz bewegte.
Im
Festzelt hießen die Schützenmeister Peter Placht und Walter
Lagershausen die Festteilnehmer willkommen. Besonders begrüßte
Schützenmeister Peter Placht Landrat Bernhard Reuter, Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann, Bürgermeister Erich Sonnenburg und seine Kollegen
aus den Nachbargemeinden, Pastor Thomas Waubke, das Offizium, den Tambour
Corps Herzberg, den Spielmannszug Eisdorf/Gittelde, den Bestemann Axel
Behrens, die Schützengesellschaften Gittelde und Windhausen, den Präsidenten
des Kreisschützenverbandes Hans-Heinrich Knocke und an die Festwirtin
Miene Ackermann mit ihrem Team.
Schützenmeister
Walter Lagershausen hielt die traditionelle Festrede zum Kommers. Er begann
seine Rede mit den Worten des 1840 amtierenden Amtmannes von der Stauffenburg.
Lagershausen weiter: „Schützenfest in Badenhausen ist wie Karneval
am Rhein!“ Das erste Schützenfest wurde 1599 in Badenhausen gefeiert.
Der Schützenmeister ging auf die Traditionspflege ein und stellte
heraus: "Tradition bedeute Gemeinsinn stärken".
Er
erinnerte an die Bedeutung des silbernen Löwen von 1664 und die damit
verbundene Ehre.
Lagershausen
dankte aber auch allen, die in ehrenamtlicher Arbeit den vorgenommenen
Umbau des Schützenhauses ermöglichten |
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Seine mit großem Beifall
aufgenommene Festrede beendete er mit der Aussage: ausgelassene Fröhlichkeit
und Geselligkeit sind Eckpfeiler des Schützenfestes in Badenhausen.
Bürgermeister
Erich Sonnenburg erinnerte daran, dass in Badenhausen alle drei Jahre Schützenfest
gefeiert werde und dass auch in diesem Jahr das ganze Dorf vom Schützenfest-Fieber
gepackt worden sei. Er dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass sich
das Dorf im Schützenfestkleid zeige.
Sein
Grußwort beendete er mit der Überreichung eines Schecks. |
Landrat
Bernhard Reuter betonte in seinen Ausführungen, dass das gute Miteinander
im Landkreis Osterode bekannt sei. Schützenfest ist seiner Meinung
nach etwas Besonderes. Es verbindet Tradition und das Moderne, jung und
alt. Mit einem Glückauf überreichte auch er einen Scheck.
Pastor
Thomas Waubke würdigte die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde
und stellte das gut Miteinander im Ort heraus. Sein Ausspruch: So habe
sich der Herrgott das Paradies vorgestellt! wurde mit langanhaltendem Beifall
aufgenommen.
30
Jahre richten die Festzeltbetriebe Ackermann in Badenhausen das Schützenfest
aus. Mit einem Präsent wurde diese gute Zusammenarbeit belohnt. |
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| ...Bei
herrlichstem Sommerwetter feierten die Badenhäuser ihr Fest |
Mit
dem traditionellen Wecken durch den Spielmannszug Eisdorf/ Gittelde begann
der 2. Tag des Badenhäuser Schützen- und Volksfestes. Schon am
frühen Morgen lachte die Sonne und versprach wieder einen schönen,
aber heißen Sommertag. Mit dem gemeinsamen Kirchgang und der anschließenden
Kranzniederlegung am Ehrenmal nahm das Fest seinen Fortgang. Der Tambour
Corp Herzberg umrahmte musikalisch den feierlichen Gottesdienst und die
Feier am Ehrenmal.
Unaufhaltsam
kletterte das Thermometer zwischenzeitlich weiter und als in der Mittagsstunde
der Schützenmajor Reiner Penizis auf dem Festplatz die 1. und 2. Kompanie
zum großen Festumzug antreten ließ, waren schon Temperaturen
über 30 Grad festzustellen und die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel
herab. Der Spielmannszug Eisdorf/ Gittelde führte nach dem Schützenmajor
Penizis den Festumzug an. Ihm zur Seite stand Harry Sauer als Adjutant
und Markus Schlörke als Junggesellenmajor. Sie hatten sich kräftige
Pferde für das Schützenfest ausgesucht.
Für
die richtige Marschmusik sorgten außerdem der Tambour Corps Herzberg
und der Fanfarenzug Bilshausen.
Die
Schützenmeister Peter Placht und Walter Lagershausen mit dem Offizium
zählten mit den Ehrengästen zu den ersten Festumzugsteilnehmern.
Als sich der Festumzug in Bewegung setzte, blieb der Festplatz mit der
modernen Bayern-Halle, mit Auto-Scooter, Kettenkarussell und Kinderkarussell
sowie den verschiedenen Buden für das leibliche Wohl und zur allgemeinen
Belustigung verweist zurück.
DRK
und Polizei begleiteten den stattlichen Festumzug durch den festlich geschmückten
Bereich Eisdorfer Straße, Am Breitenberge, Unterdorf, Johannisborn
und Thüringer Straße. Nur gut, dass es unterwegs auch etwas
zum Trinken gab.
Durchgeschwitzt und durstig
kehrte der Festumzug zum Festplatz zurück. Hier ging dann das festliche
Treiben weiter. |
| ...Bunter
Schützenumzug zog durch das geschmückte Badenhausen |
Es schien, als wollte der
bunte Festumzug anlässlich des traditionellen Schützenfestes
in Badenhausen kein Ende nehmen.
Unendlich
viele Gruppen waren erschienen, um an diesem Festumzug teilzunehmen.
Obwohl
die Sonne wie an den Vortagen vom Himmel brannte, waren viele Umzugsteilnehmer
und viele Schaulustige zu diesem besonderen Ereignis gekommen.
Mit
viel Mühe waren die Kostüme zu den verschiedenen Motiven geschaffen,
die im Umzug mitgeführt wurden |
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| ...Mehr
als 600 Gäste kamen am Montag zum Schützenfrühstück |
Auch
am Schützenmontag saßen die Badenhäuser mit ihren Gästen
aus nah und fern dicht gedrängt in der Bayern-Festhalle Ackermann,
als Schützenmeister Walter Lagershausen im Beisein des Schützenmeisters
Peter Placht freundliche Begrüßungsworte sprach. Sein besonderer
Gruß galt Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB, Regina Seeringer, MdL, Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann und die Bürgermeister Erich Sonnenburg, Herbert Lohrberg
und Helmut Roddewig, alle Vertreter der örtlichen Vereine und Verbände
sowie den Tambour Corps Herzberg unter der Leitung von Dieter Jakobi.
Grußworte
sprachen MdB Dr. Wilhelm Priesmeier, der die gute Stimmung und den Gemeinschaftsgeist
würdigte, MdL Regina Seeringer, die das gute Miteinander hervorhob,
und der Samtgemeindebürgermeister, der betonte, dass das diesjährige
Schützenfest alle Erwartungen übertroffen habe. Er sprach zugleich
für die anwesenden Bürgermeister Sonnenburg, Lohrberg und Roddewig.
Für die WIB sprach Hartmut Macke ein Grußwort. Sie alle hatten
Flachgeschenke mitgebracht.
Unter
den Gästen weilte auch der Präsident des Kreisschützenverbandes
Osterode Hans-Heinrich Knocke mit einigen Gittelder Schützen.
Nach
einigen „heißen“ Musikstücken im „besonders warmen Festzelt“
– die Sonne brannte schon wie an den Vortagen am Morgen gnadenlos vom Himmel
– begann das von Partyservice Lars Bode, Bockenem, gelieferte Frühstück.
Schnell verstummten die Gespräche und alle ließen sich das schmackhafte
Frühstück munden. Schützenmeister Walter Lagershausen verkündete
voller Stolz: „580 Frühstücksmarken konnten verkauft werden!“
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Nach
dem Frühstück verlas Schützenmeister Peter Placht an seinem
von ihm gebauten Rednerpult die Namen der Spender, die mit ihren Spenden
zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Die ausgelassene Stimmung wurde
feierlich unterbrochen, als alle sich von den Plätzen erhoben, um
das Niedersachsenlied zu singen. Danach saßen in ausgelassener Stimmung
die Festteilnehmer zusammen, während auf dem Festplatz das muntere
Treiben an den drei aufgebauten Fahrgeschäften und acht Verkaufswagen
begann; wahrlich ein stattlicher Festplatz, den Mine Ackermann mit ihrem
Team nach Badenhausen gebracht hatte. |
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| ...Ulrich
Pförtner neuer Bestemann |
Hochsommerlicher
Temperaturen herrschten am Montagabend, als sich die Schützenmeister
mit dem Offizium und viele Badenhäuser Einwohner am Schützenhaus
versammelten.
Wer
wird Bestemann 2006 war die Frage, die alle bewegte. Nach dem Glockenklang
zu 18 Uhr von der nahen Kirche trat Schießwart Wolfgang Mai und Schatzmeister
Michael Sonnenburg mit dem neuen Bestemann Ulrich Pförtner aus dem
Schützenhaus.
Lang
war der Beifall und die Freude über den neuen Bestemann. Der Tambour
Corps Herzberg umrahmte die kurze Feier am Schützenhaus und den anschließenden
Umzug zum Haus des neuen Bestemann Ulrich Pförtner. |
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