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Badenhausen
Bad Grund Eisdorf/Willensen -Gittelde/Teichhütte
Windhausen
Archiv Feuerwehr | Zum ARCHIV Seite 2
Gründung:1875
Aufgaben: Brandschutz und Hilfeleistungen
Kommando:
Ortsbrandmeister Carsten Redecker, Grundweg 6,
37534 Gittelde, Tel. 05327-5477
Stellvertreter: Ralf-Peter Karl, Breite Str. 16,
37534 Gittelde,
Tel. 05327-85 92 73
Schriftwart Jens Starfinger, Junkernhof 8, 37534 Gittelde,
Tel. 05327-8 59 70 97
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...Jugendfeuerwehr verlebte kurzweiliges Wochenende
Freizeitwochenende der Jugendfeuerwehr GitteldeGittelde, März 09 (kip) üngst trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Gittelde mit ihren Betreuern am Gittelder Feuerwehrgerätehaus zu einer Wochenendfreizeit. Ziel des Abends war das Vitamar in Bad Lauterberg. Höhepunkt des Hallenbadbesuches war der Wettbewerb auf der Wasserrutsche. Bei den Jungen siegte Sachsa Preinesberger siegte mit 11,7 Sekunden, während bei den Mädchen Lea Schikorra mit 15,2 Sekunden Tagesbeste war.
Nachdem die Gruppe wieder im heimischen Feuerwehrgerätehaus eingetroffen war, galt es das Nachtquartier hervorzurichten. Nach einem herzhaften Abendessen begann die Nachtwanderung durch die Gittelder Feldmark.
Am Samstag hieß es dann mit dem Zug in Richtung Wolfsburg fahren. Das Phaeno stand auf dem Besuchsprogramm. Das Phaeno ist einerseits eine Wissenschaftsausstellung und andererseits können die Besucher selbst experimentieren,. Erstaunt waren die Jugendlichen und ihre Betreuer über das, was hier zu entdecken war. Viel zu schnell verging die Zeit und dann hieß es, den Heimweg anzutreten. In Gittelde wurden die Jugendlichen von ihren Eltern erwartet.
An ein gelungenes Wochenende werden sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Gittelde gern erinnern. Neun Jugendliche hatten ein Freizeitangebot mit viel Spaß und ganz anders als der übliche Dienst der Jugendfeuerwehr. Auch so kann die „Arbeit“ der Jugendfeuerwehr aussehen.
...Räumungsübung in der Grundschule verlief reibungslos
Gittelde, März 09 (ein/kip) Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Kaisergarten in Gittelde konnten sich über eine etwas andere Unterrichtsstunde freuen. Ein Rauchmelder, der durch von Feuerwehrleuten künstlich erzeugten Rauch Alarm schlug, und der daraufhin vom Hausmeister in Gang gesetzte Hausalarm, riefen zur unverzüglichen Unterbrechung des Unterrichts und sofortigen Räumung aller Bereiche des Schulgebäudes auf. Zügig und geordnet verließen alle Kinder zusammen mit ihren Lehrkräften das Gebäude und stellten sich auf dem vorgesehenen Sammelplatz auf dem Schulhof nach Klassen geordnet auf.
Dann rückte auch schon die Freiwillige Feuerwehr Gittelde mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen an. Es wurde ein Strahlrohr zur Absicherung weiterer Gebäudeteile vorgenommen und ein Angriffstrupp unter Atemschutz nahm die Erkundung des Schulgebäudes vor. Dort kontrollierte der Trupp die Klassenräume, um sicher zu gehen, dass sich wirklich niemand mehr im Gefahrenbereich aufhält. Außerdem suchten und beseitigten sie den "Brandherd". Der Einsatzleiter überzeugte sich derweil bei der Schulleitung, dass alle Klassen vollständig den Sammelplatz aufgesucht hatten.
Somit konnte der praktische Teil der unangekündigten Räumungsübung beendet werden und die Schüler durften wieder zurück ins Warme. Dort bedankte sich Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl für die vorbildliche Arbeit der Grundschüler und Lehrkräfte. Weiter gab es noch hilfreiche Tipps für das richtige Verhalten im Brandfall in der Schule, wie auch zu Hause. Interessierten Kindern wurden die Atemschutzgeräteträger vorgestellt. Es wurde betont, dass sich kein Kind verstecken darf, wenn es das doch etwas komisch anhörende Geräusch eines Pressluftatmers hört. Vielmehr müssen sich die Schülerinnen und Schüler bemerkbar machen und laut um Hilfe rufen, damit sie schnell gefunden und gerettet werden können. Viele Schüler hatten noch weitere Fragen, die leider nicht mehr alle beantwortet werden konnten, da der Unterricht wieder aufgenommen werden musste. Also verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden von allen Kindern, die schnell wieder in ihren Klassenräumen verschwanden.
Gedankt sei hier noch einmal den Feuerwehrleuten, die sich größtenteils für diese Übung Urlaub genommen hatten. Weiterhin ist die überaus gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Grundschule am Kaisergarten und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde lobenswert hervorzuheben
...Dieter Lunkewitz und Gerhard Kronjäger für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Foto: Die beförderten und beehrten Feuerwehrkameraden mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener, Bürgermeister Helge Güttler und Fachbereichsleiter Jürgen Beck
Das Foto zeigt Antje Brünig bei ihrem BerichtGittelde, 10. Jan. 09 (kip) Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gittelde wurden einige Feuerwehrkameraden im Rahmen der Wehrgliederung befördert oder es kamen ihnen Ehrungen zuteil. Die im letzten Jahr aus der Jugendfeuerwehr übernommenen Feuerwehrkameraden Alexander Hummel und Christopher Wunstorf wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Befördert wurde zum Oberfeuerwehrmann Matthais Karl, zum Hauptfeuerwehrmann Tim Klawitter und Friedrich Hartmann, zum 1. Hauptfeuerwehrmann Achim Neumann, zum Löschmeister Benjamin Karl, zum Oberlöschmeister Denis Starfinger und Jens Koch, zum Oberbrandmeister Ralf-Peter Karl und zum Brandmeister Markus Kronjäger.
Für 25 Jahre im Feuerwehrdienst verlieh Fachbereichsleiter Jürgen Beck an Ingo Redecker das Nieders. Ehrenzeichen mit Besitzurkunde.
An Dieter Lunkewitz und Gerhard Kronjäger verlieh Gemeindebrandmeister Karsten Krügener das Ehrenzeichen mit Besitzurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
Das Foto zeigt die beförderten Feuerwehrkameraden Denis Starfinger und Jens Koch mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener, Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl und seinem Stellvertreter Markus Kronjäger. vlnr.
...Jugendfeuerwehr Gittelde kann in 2010 auf 40 Jahre zurückblicken
Die Foto zeigen Jugendwart Benjamin Karl bei seinem Bericht einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die an der JHV teilnahmen.Gittelde, 10. Jan. 09 (kip) Im Rahmen der 133. JHV der Feuerwehr Gittelde berichtete Jugendwart Benjamin Karl über die erfolgreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr Gittelde, der zehn Jungen und Mädchen angehören. 288,5 Stunden wurden im zurückliegenden Jahr geleistet. Der Jugendwart dankte der Eisdorfer Jugendwehr für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit und für die kurzfristige gemeinsame Teilnahme am Samtgemeindewettbewerb. In 2009 muss schwerpunktmäßig um neue Mitglieder geworben werden.
Mit einem Dank an die aktive Wehr für die gewährte Unterstützung beendete er seinen Jahresbericht.
Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig warb für die Vorbereitungen aus Anlass „40 Jahre Jugendfeuerwehr Gittelde“ in 2010.
Das Foto zeigt Jugendwart Benjamin Karl bei seinem Bericht und einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die an der JHV teilnahmen.
...Gemeindebrandmeister Karsten Krügener beleuchtete die Arbeit der Feuerwehren aus der Sicht der Samtgemeinde
Das Foto zeigt Antje Brünig bei ihrem BerichtGittelde, 10. Jan. 09 (kip) In seinem Grußwort anlässlich der 133. JHV der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde teilte Gemeindebrandmeister Karsten Krügener mit, dass 256 aktive Mitglieder in den Wehren der Samtgemeinde Bad Grund ehrenamtlich tätig sind. Im Jahr zuvor waren es zehn Aktive weniger. 100 Mitglieder gehören den Altersabteilungen an und 19 Feuerwehrkameraden wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 2383 Mitglieder unterstützen die Feuerwehren mit ihren Förderbeiträgen.
Besonders würdigte er die mutige Entscheidung der Gittelder Wehr eine Kinderfeuerwehr zu gründen., die Kinder ab sechs Jahre aus allen Orten der Samtgemeinde Bad Grund aufnimmt. Für die Jugendfeuerwehren wurde in 2008 mit Faltblättern eine Werbeaktion gestartet.
Zu 89 Einsätzen wurden die Feuerwehren in 2008 gerufen.
Ausführlich ging er auf den im April 2008 beschlossenen Feuerwehr-Bedarfsplan ein. Der Gemeindebrandmeister sprach den demografischen Wandel in unserer Region an, beleuchtete das künftige Förderkonzept und die Ausrüstung der Atemschutz-Geräteträger sowie die Zusammenarbeit mit der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises. Das Foto zeigt Antje Brünig bei ihrem BerichtZiel ist es, dass in 2009 alle Atemschutz-Geräteträger mit Bewegungsmelder ausgestattet werden und ein einheitliches Überwachungssystem dieser ehrenamtlich Tätigen bei ihren Einsätzen angeschafft wird. Auf weitere Beschaffungen in 2009 ging Karsten Krügener ein. Die Tore in den Feuerwehr-Gerätehäusern sollen repariert und erneuert werden und in allen Gerätehäusern sollen Notlichtanlagen installiert werden. Defekte Unterflurhydranten sollen gegen Oberflurhydranten künftig ausgetauscht werden. Vier Kameraden werden die Führerschein-Ausbildung wahrnehmen und um die Ausbildung zu verbessern, hofft der Gemeindebrandmeister auf weitere Lehrgangs-Zuweisungen der Landesfeuerwehrschule. Mit der Einführung des digitalen Funksystems für die Feuerwehren wird ab 2010 gerechnet. Eine konkrete zeitliche Prognose dazu stellte er jedoch nicht. Der Gemeindebrandmeister wünscht sich eine bessere Zusammenarbeit der Wehren über Kreisgrenzen hinweg, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.
Besonders würdigte er die Arbeit von Klaus Starfinger in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Osterode.
Mit Dankesworten an seine Kameraden und an die Samtgemeinde Bad Grund beendete er seinen umfassenden Bericht.
Die Fotos zeigen Gemeindebrandmeister Karsten Krügener bei seiner Berichterstattung.
...Kinderfeuerwehr Gittelde aktiv – 13 Mitglieder gehören ihr an
Das Foto zeigt Antje Brünig bei ihrem BerichtGittelde, 10. Jan. 09 (kip) Im Rahmen der JHV der Feuerwehr Gittelde berichtete Antje Brünig über die am 9. Oktober 2008 gegründete Kinderfeuerwehr. Sie führte aus, dass vom Gründungstag an die Gittelder Feuerwehr sich freuen kann. Mit viel Aufregung gingen sie und ihre Helferinnen diesen Tag entgegen. Niemand wusste ob und wie viele Kinder in das Gittelder Feuerwehrgerätehaus kommen würden.
Die Kinderfeuerwehr Gittelde als einzige Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Bad Grund nimmt daher auch Kinder ab sechs Jahre aus den übrigen Orten der Samtgemeinde auf. 13 Mitglieder, davon vier Mädchen, gehören dieser Nachwuchswehr an. Drei Kinder kommen aus Eisdorf und Willensen und ein Kind aus Badenhausen.
Wir treffen uns einmal im Monat und zwar am 2. Donnerstag für 90 Minuten, in denen den Kindern die Feuerwehr und deren Arbeit nähergebracht wird. Das Spielen kommt dabei nicht zu kurz, führte die Leiterin der Kinderfeuerwehr aus.
Antje Brünig stehen als weitere Betreuerinnen für die Arbeit der Kinderfeuerwehr zur Seite Nadine Schmidt als ihre Stellvertreterin und Angelika Karl, Petras Hartmann, Carmen Kamps und Nadine Kronjäger.
Ergänzend führte Antje Brünig aus, dass über die Fahrgelegenheit der Kinder im Einzelfall gesprochen werden muss.
Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl nahm diesen Hinweis zum Anlass und appellierte an Familien, die Kindersitze nicht mehr benötigen, diese der Feuerwehr Gittelde zu spenden, denn auch die Feuerwehr braucht für die Fahrten der Kinderfeuerwehr Kindersitze.
Das Foto zeigt Antje Brünig bei ihrem Bericht.
...ließ 2008 Revue passieren – 4.471 Stunden wurden geleistet
Das Foto zeigt Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl bei seinem Jahresbericht. Vlnr Denis Starfinger, Markus Kronjäger, Ralf-Peter Karl,Gittelde, 10. Jan. 09 (kip) Dicht gedrängt saßen die Mitglieder der Feuerwehr Gittelde im Feuerwehrgerätehaus zusammen, als Ortsbrandmeister (OBM) Ralf-Peter Karl die 133. Jahreshauptversammlung (JHV) eröffnete. Besondere Grüße richtete er an Bürgermeister Helge Güttler, Gemeindebrandmeister Karsten Krügener, OBM Dirk Blanke, Bad Grund, und Fachbereichsleiter Jürgen Beck sowie an die Ehrenbrandmeister Dieter Redecker und Leopold Drücker.
Den Anträgen von Hans-Joachim Brünig und Lars Brünig auf Erhebung eines Kostenbeitrags für den Imbiss und einer Erhöhung der monatlichen Beiträge auf 1,50 Euro wurde mehrheitlich zugestimmt.
Das von Denis Starfinger verlesene Protokoll über die JHV 2008 wurde einstimmig genehmigt.
In seinem umfangreichen Jahresbericht zeigte OBM Karl-Peter Karl die verschiedenen Aktivitäten der örtlichen Wehr auf. Insgesamt wurden 4.471 Stunden ehrenamtliche Stunden im Dienste des Nächsten geleistet. Dreizehn Lehrgänge und drei Sonderschulungen für Atemschutzgeräteträger besuchten die Kameraden. Ausführlich berichtete er über die verschiedenen Einsätze, über die durchgeführten Übungen und die Teilnahme an Wettbewerben. Der Ortsbrandmeister dankte allen Kameraden für ihren Einsatz. Weiter würdigte er die Jugendarbeit und beleuchtete die Gründung der Kinderfeuerwehr und deren Arbeit, die von Antje Brünig und weiteren Helferinnen geleistet wurde.
215 Mitglieder gehören der Gittelder Wehr an; davon zehn Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und zwölf Kinder in der Kinderfeuerwehr.
Ralf-Peter Karl dankte aber auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für die Feuerwehr freistellen, den Sponsoren und Helfern, um einige zu nennen. Mit dem Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ beendete er unter langanhaltendem Beifall seinen Jahresbericht. Über die Arbeit des Jugendwarts Benjamin Karl und der Leiterin der Kinderfeuerwehr Antje Brünig wird gesondert berichtet.
Auf Antrag der Kassenprüfer wurde dem Kommando einstimmig Entlastung erteilt.
In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Helge Güttler die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkameraden. Er dankte für ihre Einsatzbereitschaft und Einsätze für die Bürger. Sein besonderer Dank galt der Jugendarbeit und damit der Nachwuchsförderung. Für die Kinderfeuerwehr überreichte er ein Flachgeschenk.
Über die Grußworte des Gemeindebrandmeisters Karsten Krügener und Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig wird gesondert berichtet.
Die Wahlen und Bestätigungen zum Kommando ergaben folgendes Ergebnis:
Stellvertretender Gruppenführer für ein Fahrzeug: Benjamin Karl (einstimmig)
Stellvertretender Schriftwart Denis Starfinder (einstimmig bei eigener Enthaltung)
Neuer Kassenprüfer Mario Schmidt (einstimmig)
Der Ortsbrandmeister warb für das Wohltätigkeitskonzert der Spielmannszüge am 21. März in der Osteroder Stadthalle und für die Teilnahme an der Blutspende in Gittelde am 5. Februar. Weiter bat er alle Kameraden, die Hydranten schnee- und eisfrei zu halten und teilte mit, dass ein Beitritt zur Sterbekasse noch möglich sei.
Klaus Starfinger erkundigte sich nach dem Sachstand der beanstandeten Hydranten, während Udo Beilschmidt bemängelte, dass ein Hydrant in seiner Nähe vom Schneepflug mit zwei Meter hohen Schnee zugepflügt sei.
Jürgen Kronjäger als Schützenmeister a.D. dankte der Feuerwehr für ihre Unterstützung beim zurückliegenden Schützenfest.
Weitere Anregungen zur Jugendfeuerwehr, zur Homepage und für den Festausschuss wurden dankend aufgenommen.
Einer alten Tradition folgend überreichte Denis Starfinger an den Ortsbrandmeister eine Fotokollage über die Arbeit der Feuerwehr im zurückliegenden Jahr.
Das Foto zeigt Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl bei seinem Jahresbericht. Vlnr Denis Starfinger, Markus Kronjäger, Ralf-Peter Karl, Karsten Krügener und Helge Güttler.
...Förderverein tätigte zahlreiche Anschaffungen
Unser Foto zeigt den Vorsitzenden Carsten Redecker bei seinem Jahresbericht.Gittelde, 10. Jan. 09 (kip) Vorsitzender Carsten Redecker eröffnete die gut besuchte Jahreshauptversammlung (JHV) des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr (Fw) Gittelde, die im Feuerwehrgerätehaus stattfand. Die von Denis Starfinger verlesene Niederschrift über die JHV 2008 wurde einstimmig genehmigt.
In seinem umfangreichen Jahresbericht ging der Vorsitzende auf die zahlreichen Aktivitäten des Fördervereins ein. Die Einsatzabteilung der Fw Gittelde erhielt die sehnlichst erwarteten Geräte und die am 9. Oktober gegründete Kinderfeuerwehr wurde unterstützt. Beschafft wurden Straßensicherungsmaterial für jedes Feuerwehr-Fahrzeug, Tragetaschen für Fluchthauben, Notfalltaschen für die Atemschutzgeräteträger, Markierungsmaterial und Rettungsschere.
Auch für 2009 sind wieder Anschaffungen für die Einsatzabteilung der Wehr geplant. Derzeit befasst sich der Vorstand mit Detailfragen.
Die alle drei Jahre stattfindende Überprüfung durch das Finanzamt fand statt. Die Gemeinnützigkeit wurde dem Förderverein bescheinigt.
Sechs neue Mitglieder sind in 2008 dem Förderverein beigetreten. Am 31. Dezember 2008 gehörten dem Förderverein 100 Mitglieder an.
Carsten Redecker machte zum Schluss seines Berichtes deutlich, dass ohne die Unterstützung der Einsatzabteilung der Wehr durch den Förderverein die Einsatzabteilung wesentlich schlechter ausgerüstet wäre. Diese zusätzliche Ausrüstung erhöht die Sicherheit der Kameraden und erleichtert die Arbeit im Dienst der Allgemeinheit und insbesondere der Gittelder Bürger. Er dankte allen Mitgliedern, sonstigen Personen und Firmen für die Unterstützung des Fördervereins. Zugleich appellierte er an die Einwohnerschaft, dem Förderverein als Mitglied beizutreten.
Kassenwart Hans-Joachim Brünig berichtete über alle Einnahmen und Ausgaben in 2008 sowie über den Kassenbestand zum 31. Dezember 2008. Die beantragte Entlastung wurde einstimmig erteilt.
Zum stellvertretenden Schriftwart wurde Denis Starfinger einstimmig gewählt. Eine Mitgliederwerbung soll in 2009 wieder durchgeführt werden.
Unser Foto zeigt den Vorsitzenden Carsten Redecker bei seinem Jahresbericht.
... Feuerwehr begeisterte Gittelder Grundschüler

Gittelde, Nov. 08 (kip) Die beiden dritten Klassen der Grundschule Gittelde besuchten jüngst die Freiwillige Feuerwehr Gittelde. Zuvor war die "Feuerwehr" Thema im Unterricht mit den Lehrerinnen Frau Brakebusch und Frau Kamps. Die Gittelder Brandschützer behandelten zusammen mit den Lehrkräften Feuerwehr sowohl praktisch als auch theoretisch dieses Thema. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Feuer sowie im Absetzen eines Notrufes unterwiesen.
Anlässlich des Besuches bei der örtlichen Feuerwehr stand Technik und Ausrüstung der Brandschützer auf dem „Stundenplan“. Im Feuerwehrhaus erläuterte Denis Starfinger den Kindern die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr. Viel Interesse zeigten die Drittklässler bei den Ausführungen über den Einsatzdienst und wie man ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau werden kann. Erstaunte Blicke gab es bei der Information, dass die freiwilligen Mitglieder kein Geld für ihren Einsatz bekommen. Zudem seien sie 365 Tage im Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit, um zu helfen, zu schützen und zu retten.
KinderfeuerwehrDie persönliche Schutzausrüstung eines jeden Brandschützers wurde von den Schülerinnen und Schülern interssiert begutachtet und auch „getestet“. Wer wollte, konnte sogar eine Atemschutzmaske "aufsetzen" und die Luft aus dem Atemschutzgerät einatmen. Helm und Handschuhe waren ebenfalls schnell zum Anprobieren vergriffen.
In der Fahrzeughalle warteten das Tanklösch- und das Löschgruppenfahrzeug zur weiteren Erkundung. Einige notwendige Geräte zum Löschen eines Feuers wurden erklärt und konnten von den Kindern in die Hand genommen werden. Spezialgeräte, wie zum Beispiel das Überdruckbelüftungsgerät oder ein Stromerzeuger, zogen das ungebremste Interesse auf sich. Hier konnten alle einmal den Luftstrom des Lüfters am eigenen Leib erfahren. Das Platznehmen im Mannschaftsraum durfte natürlich nicht fehlen. Zu guter Letzt wurde dann noch ein Erinnerungsfoto vor dem Feuerwehrfahrzeug gemacht.
Mit Blaulicht und Martinhorn wurden die Grundschüler auf ihren Weg zurück in die Schule verabschiedet. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Gittelder Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde sehr sinnvoll und mehr als hervorragend ist.
Fotos: Oben: Den Dritt-Klässlern wird das Luftüberdruckgerät vor dem Feuerwehrgerätehaus vorgeführt.
unten: Die Atemschutzmaske kann einmal getestet werden.
Jugendfeuerwehr Gittelde sucht Dich!
Gittelde, Okt. 08 (kip) Die 1970 gegründete Jugendfeuerwehr Gittelde nimmt gern weitere Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren auf. Wer gerne mit Gleichaltrigen zusammen ist und Interesse an Technik, Sport, Spiel und Spaß hat sowie an Fahrten und Zeltlager teilnehmen möchte, findet in der Jugendfeuerwehr Gittelde den richtigen Partner.
Wer interessiert ist, kann unverbindlich die Jugendfeuerwehr Gittelde zu ihren Treffen jeweils montags, ab 17.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Gittelde besuchen.
Bei Fragen geben Jugendwart Benjamin Karl, Tel. 05327-85 92 73, o. stellv. Jugendwart Tim Klawitter, Tel. 05327-5353, gern Auskunft.
... Kinderfeuerwehr Gittelde gegründet
Gittelde, 9. Okt. 08 (kip) Der 9. Oktober 2008 wird in die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde und auch der Samtgemeinde Bad Grund eingehen. Die erste Kinderfeuerwehr wurde gegründet. 14 Jungen und Mädchen aus allen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bad Grund waren in das Gittelder Feuerwehrgerätehaus gekommen, um künftig in der Kinderfeuerwehr Gittelde mitzumachen.
KinderfeuerwehrOrtsbrandmeister Karl-Peter Kahl begrüßte in Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Bürgermeister Helge Güttler, stellv. Kreisjugendwart André Lang, Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig und stellv. Ortsbrandmeister Markus Kronjäger die etwas ungeduldigen zehn Jungen und vier Mädchen mit dem Betreuungsteam um Antje Brünig, die wie alle Gäste ein Grußwort sprachen. Der Samtgemeindebürgermeister und der Bürgermeister hatten ein Flachgeschenk in ihrem Gepäck, während mit großer Freude die Kinder die Einladung des stellvertretenden Kreisjugendwarts André Lang zu einem Eis annahmen. Er war es auch, der mit seinen Glückwünschen den zukunftsweisenden Schritt der Gittelder Feuerwehr lobte.
Alle Kinder erhielten eine Urkunde als Gründungsmitglied und für das Gruppenfoto war schon eine große Urkunde vorbereitet. Nachdem den gemeinsamen Gruppenfoto besichtigten die Kinder das Feuerwehrgerätehaus mit den darin abgestellten Feuerwehreinsatzfahrzeugen. Jungen und Mädchen im Alter ab sechs Jahren können in der Gittelder Kinderfeuerwehr mitmachen. Weitere Information gibt gern Antje Brünig, Tel. 05327-86 96 96.
Das Foto zeigt die gegründeten Mitglieder der Kinderfeuerwehr Gittelde mit ihren Betreuerinnen und Gästen.
...16 Kinder kamen zum Informationsnachmittag der Kinderfeuerwehr

Gittelde, 19. Sept. 08 (kip) In seiner herzlichen Begrüßung freute sich Ortsbrandmeister Karl-Peter Karl über das Interesse von 16 Kindern mit ihren Vätern und Müttern an einer Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Bad Grund. Nahezu aus allen Orten der Samtgemeinde waren Interessierte ins Gittelder Feuerwehr- gerätehaus gekommen. Unter den Gästen war auch Gemeinde- brandmeister Karsten Krügener mit seiner Frau und Sohn.

Anja Brünig als künftige Leiterin des sechsköpfigen Teams zur Betreuung der Kids in der Kinderfeuerwehr stellte sich kurz vor und erläuterte ein ehrgeiziges kindgerechtes Programm. Sie berichtete, dass sie mit zehn Jahren in die Jugendwehr eingetreten sei und heute der aktiven Wehr angehöre. Als gelernte Köchin würde sie von Zeit zu Zeit auch Leckereien für die Kids anbieten.
Nadine Schmidt als gelernte Kinderpflegerin will das Projekt nach Kräften unterstützen. Die Lehrerinnen Carmen Kamps und Nadine Kronjäger wollen mit ihrer Teilnahme für die Kinder ein ansprechendes Programm gestalten, während Angelika Carl als Bürokauffrau und Mutter sowie Petra Hartmann als Betreuerin in der Grundschule gern mit Kindern zusammen sind und die Kinder in jungen Jahren fördern wollen. Sie sehen in einer Kinderfeuerwehr dafür einen guten Ansatz.
das sechsköpfige TeamAnja Brünig betonte, dass in der Kinderfeuerwehr Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren aus allen Orten der Samtgemeinde aufgenommen werden. Für einen Fahrdienst zu den an jedem 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr stattfindenden Zusammenkünften im Feuerwehrgerätehaus Gittelde werden Lösungen abgeboten. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Die nächste Zusammenkunft ist am Donnerstag, 9. Oktober, 16 Uhr.
Nachdem einige Fragen von Anja Brünig beantwortet wurden, händigte sie die Anmeldevordrucke aus und teilte mit, dass sie unter handy 0178/24 14 35 75 erreichbar sei.
Die Fotos zeigen das sechsköpfige Team der Kinderfeuerwehr und einige Teilnehmer der Zusammenkunft im Feuerwehrgerätehaus Gittelde.
... bot Kids Technik zum Anfassen
Gittelde, Juli 08 (kip) "Feuerwehrtechnik zum Anfassen" war das diesjährige Motto der Ferienaktion der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde. Dies setzten die Brandschützer auch in die Tat um. Es sollte kein Tag werden, an dem die Kinder vor den großen, roten Autos stehen und ihnen soviel erklärt wird. Die Kinder sollten nicht denken, sie seien in der Schule.
hantieren mit dem Schlauch; im Hintergrund Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl
Hantieren mit dem Schlauch; im Hinter-
grund Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl

Die Kameraden der Feuerwehr hatten für diesen Anlass eine Dorfrallye mit fünf Stationen ausgearbeitet. bei der alle der rund 20 Kinder selbst mit Schläuchen, Wasser und der Technik der Feuerwehr in Berührung kamen. Der Wettergott spielte mit. In kleinen Gruppen, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, starteten die Kids zur Rallye.
Beim "Wanderball" musste ein kleiner Gummiball durch einen Schlauch geführt werden. An der nächsten Station war möglichst geschickt eine mit Wasser gefüllte Schöpfkelle durch einen Hindernisparcours zu bringen, um anschließend eine Kübelspritze damit zu füllen und mit ihr ein Hindernis zu treffen. Die nächste Aufgabe war drei zusammengekuppelte B-Schläuche zu einem großen Wagenrad aufzurollen. Eine weitere Station war das Schlauchkegeln. Der Abschluss der Rallye bildete eine Schätzwette.
Nach „getaner Arbeit“ wurden die Kids und auch ihre zahlreich erschienenen Eltern mit Getränken und Bratwurst versorgt. Als i-Tüpfelchen der Aktion wurden alle Kinder zu einer Rundfahrt mit dem Tanklöschfahrzeug durch das Dorf eingeladen. Es war für die Kinder und ihre Begleitung wieder ein besonderes Erlebnis.
Trotz der zusätzlichen Arbeit in ihrem eh schon ausgefüllten Terminkalender versucht die Freiwillige Feuerwehr Gittelde jedes Jahr wieder eine ansprechende Ferienaktion auf die Beine zu stellen. Sie ist schon seit mehreren Jahren die einzige Wehr in der Samtgemeinde, die sich am Ferienprogramm der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) beteiligt. Mit dem Erfolg sind die Gittelder Blauröcke aber immer wieder zufrieden.

...Feuerwehren übten für den Ernstfall –Wasserförderung nach Stauffenburg über lange Wegstrecke war notwendig
Das Foto entstand bei der diesjährigen Großübung.Gittelde, Mai 08 (kip) Ziel der diesjährigen gemeinsamen Übung der Freiwilligen Feuerwehren (FFW) Gittelde und Münchehof war die Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerbereitschaft im Landkreis Osterode zu erproben und zu üben.
Ausgangspunkt der Übung war der „Brand“ in einem Stallgebäude in Stauffenburg 1. Das Feuer sollte durch einen technischen Defekt (Verpüffung durch Schweißarbeiten bei Umbauarbeiten am Stallgebäude) entstanden sein. Außerdem wurden zwei Personen vermisst.
Während das Tanklöschfahrzeug der FFW Gittelde unmittelbar nach Eintreffen am Brandherd den ersten Löschangriff übernahm und der Angriffstrupp mit der Menschenrettung begann, trafen die Löschgruppenfahrzeuge der FFW Gittelde und Münchehof mit weiteren Einsatzkräften ein. Eine Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke musste aufgebaut werden. Mit eigenem Kräften und Material war dies nicht zu leisten, so dass die Kreisfeuerwehrbereitschaft Osterode alarmiert wurde. So wurde eine Wasserversorgung zu den Fischteichen und zu der Kreuzung am Hof Eckert durch die örtlichen Wehren und durch die FW Neuhof, Pöhlde, Hörden und Gittelde mit dem Sondereinsatz-Fahrzeug SW 2000 aufgebaut.
Das DRK Münchehof übernahm die Versorgung der Verletzten.
Immer wieder üben die FW Gittelde und Münchehof den gemeinsamen Einsatz im Bereich Stauffenburg, weil ein Notruf aus Stauffenburg bei der Feuerwehrleitstelle Osterode aufläuft und dadurch die Feuerwehr Gittelde stets bei einem Einsatz im Bereich Stauffenburg alarmiert wird.
Die durchgeführte Großübung hat wieder einmal gezeigt, dass die kreisübergreifende Zusammenarbeit mit der Wehr Münchehof gut ist und auch das Zusammenspiel mit dem Fachzug „Wasserförderung“ der Kreisfeuerwehrbereitschaft Osterode geklappt hat..
Einen besonderen Dank sprachen die Vertreter der Feuerwehren der Familie Arthur Buchholz aus, die ihr Anwesen zu dieser Feuerwehrübung zur Verfügung stellte.
Das Foto entstand bei der diesjährigen Großübung.
...PKW brannte lichterloh
Gittelde, Mai 08 (kip) Am Sonntagmorgen brannte ein PKW, der am Gittelder Schützenhaus abgestellt war, lichterloh. Gegen 4.30 Uhr wurde aufgrund einer Meldung von Besuchern des Maibock-Anstichs der Fichtenflitzer die örtliche Feuerwehr allarmiert. Mit Tanklöschfahrzeug und zwei weiteren Fahrzeugen eilte die Feuerwehr Gittelde zum Brandort. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr hatte der brennende PKW schon großen Schaden genommen. Schnell war der Brand gelöscht und dadurch wurde ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert. Eine direkt neben dem brennenden PKW stehende Straßenlampe wurde durch den beherzte Einsatz der Feuerwehr geschützt. Ein total ausgebrannter PKW blieb am Brandort zurück. Die Brandursache konnte am Brandort nicht festgestellt werden.
PKW brannte lichterlohPKW brannte lichterloh
...Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Traditionsvereins Teichhütte gut besucht
Teichhütte, März 08 (kip) Über 73 Mitglieder zählt der Feuerwehr-Traditionsverein Teichhütte. In der vom 2. Vorsitzenden Wolfgang Erxleben in Vertretung für den erkrankten Vorsitzenden Manfred Rösnick geleiteten Jahreshauptversammlung erfolgte nach dem Bericht über das zurückliegende Jahr und über den Kassenbestand die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Zu Kassenprüfern wurde Marga Lüllemann und Wolfgang Fuhse gewählt. Der Verein trifft sich regelmäßig im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus. Er nimmt an den Aktivitäten der Gittelder Vereine teil, so wird er am 5. April sich am Tag der Umwelt beteiligen. Da Teichhütte in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wurde, wird sich der Verein mit Förderungsmöglichkeiten aus diesem Programm auseinandersetzen.
...Sirenenalarm in der Abendstunde schreckte Bevölkerung auf.
FeuerwehrübungFeuerwehrübung
Gittelde, Feb 08 (kip) Durch stillen Alarm rückten erste Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde zu dem angenommenen Brandherd im Gemeindezentrum aus. Sie erkannten, dass weitere Unterstützung notwendig war und veranlassten durch Sirenenalarm die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte. Zu ihrer Unterstützung wurde auch die Feuerwehr Windhausen angefordert. Ausgangspunkt dieser Alarmübung war ein angenommener Wohnungsbrand im ersten Obergeschoß des Gemeindezentrums und Feuer durch die defekte Heizungsanlage mit starker Rauchentwicklung. Bei Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges teilten zwei anwesende Personen mit, dass fünf weitere Personen in der 160 m² großen Wohnung waren.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gittelde kümmerten sich schwerpunktmäßig um die Menschenrettung und um die Personensuche im „brennenden“ Gebäude. Die Feuerwehr Windhausen unterstützte mit weiteren Atemschutztrupps umgehend die Gittelder Kameraden bei der Menschenrettung. Die Einsatzkräfte legten vom 300 m entfernten Schülerteich eine weitere Löschwasserversorgung, so dass die Brandbekämpfung von der Schulstraße aus drei C-Rohren vorgenommen werden konnte, während vom Hof des Gemeindezentrums die Brandbekämpfung sofort eingeleitet war.
Insgesamt waren sechs Atemschutztrupps zur Menschenrettung eingesetzt. Es wurden zwei unverletzte, zwei nicht gehfähige und eine nicht mehr ansprechbare und damit nicht gehfähige Person „gerettet“.
Die Suche in den stark verqualmten Räumen der verwinkelten Wohnung stellt sich als besondere Herausforderung für die Atemschutztrupps heraus. Die Atemschutztrupps, die gleichzeitig zur Suche eingesetzt waren, waren einer sehr realistischen Situation gegenübergestellt und mussten ihr gemeinsames Vorgehen koordinieren. Unter den kritischen Augen des Gemeindebrandmeisters Karsten Krügener und des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Ralf-Peter Karl sowie Volker Höfert von der Samtgemeindeverwaltung waren drei Fahrzeuge der Gittelder Wehr mit 22 Einsatzkräften und die Feuerwehr Windhausen mit zwei Fahrzeugen und 23 Kameraden im Einsatz. Die „zu rettenden“ Personen wurden von der Feuerwehr Münchehof gestellt.
In einer abschließenden Besprechung im Feuerwehrgerätehauses Gittelde besprachen Führungs- und Einsatzkräfte den Ablauf der realistischen Alarmübung.
FeuerwehrübungFeuerwehrübung

...Ehrungen und Neuwahlen waren Mittelpunkt der JHV im Januar 2008
– Ralf-Peter Karl Nachfolger des Ortsbrandmeisters Carsten Redecker
Gittelde, Januar 08 (kip) Ortsbrandmeister Carsten Redecker eröffnete im Feuerwehrgerätehaus die JHV der Feuerwehr Gittelde. Sein besonderer Gruß galt Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Bürgermeister Helge Güttler, Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, Kreisbrandmeister Heinz Gärtner, Samtgemeindebrandmeister Karsten Krügener, Ortsbrandmeister Dirk Blanke, den Ehrenbrandmeistern Leo Drücker und Dieter Redecker, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Hans-Joachim Brünig, die Vertreter der Werksfeuerwehren Fuba und Mende. Mit Freude verkündete der Ortsbrandmeister, dass 40 aktive Mitglieder, fünf Mitglieder der Jugendwehr, elf Gäste und neun passive Mitglieder anwesend sind.
Das von Schriftwart Jens Starfinger verlesene Protokoll über die Versammlung am 14. Januar 2007 wurde mit einer Stimmenthaltung genehmigt.
Im seinem umfangreichen Bericht erinnerte Ortsbrandmeister Carsten Redecker, dass die Wehrmitglieder 5.340 Arbeitsstunden geleistet haben. Zu 18 Brandeinsätzen, drei Alarmübungen und drei Einsatzübungen war die Wehr ausgerückt. Die Einsätze erhöhen sich Jahr für Jahr. Kurz erinnerte er an den Großbrand in der „Neue Straße“ und an die Hochwassereinsätze. Für die während der mehrstündigen Einsätze von der Bevölkerung gewährte Verpflegung dankte er herzlich; einige Familien namentlich.
Der Wehr gehören 207 Mitglieder an; davon 46 aktive Mitglieder und zehn Mitglieder der Jugendwehr. Über 109 fördernde Mitglieder freue sich Wehr besonders. Carsten Redecker dankte den Firmen, die ihre Mitarbeiter für den Feuerwehrdienst freistellen.
Zum Schluss seiner Ausführungen dankte Ortsbrandmeister Carsten Redecker den Mitgliedern des Kommandos und allen Mitgliedern der Wehr für ihre Unterstützung. Aus beruflichen Gründen erklärte er seinen Rücktritt. Langanhaltender Beifall war der Dank seiner Kameraden.
Hans-Joachim Brünig dankte Ute Redecker mit einem Blumenstrauß und einem dreifachen „Gut Wehr“, während stellvertretender Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl die Arbeit des scheidenden Ortsbrandmeisters noch einmal würdigte und ihm als äußeres Zeichen des Dankes ein Präsent überreichte. Auch ihm rief die Wehr ein dreifaches „Gut Wehr“ zu.
In ihren Bericht zeigten Jugendwart Benjamin Karl und Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Hans-Joachim Brünig die Arbeit der Jugendfeuerwehr auf. Darüber wird gesondert berichtet.
Ohne Aussprache und auf Antrag der Kassenprüfer wurde dem Kommando einstimmig Entlastung erteilt.
In seinem Grußwort stellte Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann fest, dass 2007 ein ereignisreiches Jahr war. Er erinnerte an die Hochwassereinsätze und an den Großbrand vor Ort. 170.000 Euro sind im Haushalt der Samtgemeinde für die Feuerwehren bereit gestellt. Für Investitionen kommen weitere 65.000 Euro hinzu. Kurz ging er auf Digitalfunk, auf die Atemschutzstrecke und Rettungsleitstelle sowie auf Kinderfeuerwehren ein. Mit einem Dank an Ortsbrandmeister Carsten Redecker beendete er seine Ausführungen und überreichte für die Jugendfeuerwehr ein Flachgeschenk.
Dieser Geste schloss sich Bürgermeister Helge Güttler an und überreichte ebenfalls ein Flachgeschenk zugunsten der Jugendfeuerwehr.
Gemeindebrandmeister Karsten Krügener wartete mit einigen Zahlen auf. 243 Mitglieder gehören der aktiven Wehr an; davon 29 weibliche Mitglieder. 72 Jungen und Mädchen zählen zur Jugendfeuerwehr und 1.090 Mitglieder zählen zu den fördernden Mitglieder. Leider nimmt die Zahl der aktiven und besonders der fördernden Mitglieder ab. Dagegen nahm die Zahl der Einsätze im erheblichen Umfang zu. Waren es in 2006 nur 68 Einsätze der Wehren, so erhöhte sich die Zahl der Einsätze in 2007 drastisch auf 146 Einsätze. Hochwasser und Sturm fordern im immer häufigere Einsätze der Wehren.
Krügener informierte weiter über die veränderte Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden und betonte, dass diese geänderte Ausbildung auch eine Antwort auf den demografischen Wandel sei. Der Tages-Alarmeinsatz muss auch künftig sichergestellt werden. Die Wehren Badenhausen, Eisdorf und Willensen bilden künftig den 3. Zug der Samtgemeindewehr. Weitere Themen seines Berichtes waren der Bedarfs- und Zukunftsplanung, der Digitalfunk, die Leitstellen-Organisation und die notwendigen Finanzmittel.
Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse dankte Carsten Redecker für seinen ehrenamtlichen Einsatz als Ortsbrandmeister und stellte heraus, dass er eine gut ausgebildete Wehr „hinterlasse“. In seinem Grußwort ging er kurz auf die Leitstellen, auf Digitalfunk, Feuerwehr-Unfallkasse und die Finanzierung von Brandschutzeinrichtungen durch den Bund für den Katastrophenschutz sowie auf die Ausbildung ein.
Kreisbrandmeister Heinz Gärtner nahm auch zu dem Thema „Leitstelle“ Stellung. Er dankte dem Kommando und der Wehr für die gute Zusammenarbeit. Da seine Dienstzeit zum 31. März endet, verabschiedete er sich von den Gittelder Kameraden.
Das Foto zeigt die beförderten und geehrten Feuerwehrkameraden mit Ortsbrandmeister Carsten Redecker und dem Kommando sowie mit Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Bürgermeister Helge Güttler, Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, Kreisbrandmeister Heinz Gärtner und Gemeindebrandmeister Karsten Krügener.Der Vertreter der Firma Fuba dankte für die gute Zusammenarbeit und für die stete Hilfsbereitschaft der Wehr.
Unter der Wahlleitung von Karsten Krügener wurde in geheimer Wahl Ralf-Peter Karl zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählten die Kameraden Marcus Kronjäger.
Ortsbrandmeister Carsten Redecker leitete die weiteren Wahlen. Dem Kommando gehören künftig an Jens Starfinger (Schriftführer), Lars Brünig (stellv. Schriftführer), Hans-Joachim Brünig (Kassenwart), Klaus Starfinger (Zugführer), Denis Starfinger (Gruppenführer TL 16), Carsten Redecker (stellv. Gruppenführer TL 16), Jürgen Biegling (Maschinist TL 16), Jens Koch (Gruppenführer LF 16), Hans-Joachim Brünig (stellv. Gruppenführer LF 16), Udo Beilschmidt (Maschinist LF 16), Achim Neumann (Fahrer ELW), Udo Beilschmidt (Kleiderwart u. Gerätewart), Marcus Kronjäger (stellv. Gerätewart), Thomas Weiß (Atemschutzgerätewart), Jens Koch (stellv. Atemschutzgerätewart) und Sven Olbrich (Sicherheitsbeauftragter).
Jan Niklas wurde zum Kassenprüfer gewählt.
Im Festausschuss werden Matthias Karl und Joachim Neumann Veranstaltungen vorbereiten.
Als Feuerwehrmann-Anwärter wurden Alexander Hummel und Christoph Wunstorf von der Jugendwehr in die aktive Wehr übernommen. Neu werden in der aktiven Wehr Karsten Lau und Maria Schalitz-Schmidt tätig sein.
Über die Auszeichnung der Mitglieder der Jugendwehr wird gesondert berichtet. Gemeindebrandmeister Krügener beförderte Marcus Kronjäger zum Hauptlöschmeister und Denis Starfinger zum Löschmeister. Für besondere Verdienste überreichte er das Ehrenzeichen der Samtgemeindewehr an Hauptlöschmeister Jens Reiszig und an Brandmeister Lars Brünig.
An Manfred Hagedorn wurde für 40 Jahre Feuerwehrdienst und an Michael Wedemeier wurde für 25 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Nieders. Ehrenzeichen verliehen.
Mit großer Freude überreichte Carsten Redecker seinem Nachfolger ein neues Laptop und eine Digitalkamera, die aus Mitteln des Fördervereins angeschafft worden sind.
Denis Starfinger als bisheriges Mitglied des Festausschusses dankte allen Kameraden. Mit seinem Bruder Jens möchten sie die alte Tradition wieder aufleben lassen und überreichten dem Ortsbrandmeister Carsten Redecker die „Bilder des Jahres“.
Nach Hinweisen auf den Dienstbetrieb schloss Carsten Redecker die Jahreshauptversammlung und lud zum anschließenden traditionellen Stümpelessen ein.
Das Foto zeigt die beförderten und geehrten Feuerwehrkameraden mit Ortsbrandmeister Carsten Redecker und dem Kommando sowie mit Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Bürgermeister Helge Güttler, Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, Kreisbrandmeister Heinz Gärtner und Gemeindebrandmeister Karsten Krügener.
...Beförderungen von Denis Starfinger und Marcus Kronjäger
Das Foto zeigt Denis Starfinger, Marcus Kronjäger und Gemeindebrandmeister Karsten Krügener (vlnr) und sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner.Gittelde, Januar 08 (kip) Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gittelde stand im Zeichen von Wahlen zum Kommando, Ehrungen und Beförderungen. Gemeindebrandmeister Karsten Krügener lobte den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr Gittelde. Deshalb freue er sich besonders, dass er die Beförderungen im Rahmen der Wehrgliederung von Marcus Kronjäger zum Hauptlöschmeister und Denis Starfinger zum Löschmeister aussprechen könne.
Marcus Kronjäger war zuvor von den Aktiven der Wehr zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt worden. Er wird Nachfolger von Ralf-Peter Karl, der künftig als Ortsbrandmeister in der Gittelder Wehr tätig sein wird.
Das Foto zeigt Denis Starfinger, Marcus Kronjäger und Gemeindebrandmeister Karsten Krügener (vlnr) und sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner.
...Jens Reiszig und Lars Brünig erhielten Ehrenzeichen
Das Foto zeigt Jens Reiszig, Lars Brünig, Ralf-Peter Karl, Carsten Redecker und Karsten Krügener (vlnr, stehend) und davor sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner und im Hintergrund Schriftführer Jens Starfinger.Gittelde, Januar 08 (kip) Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde wurden Hauptlöschmeister Jens Reiszig und Brandmeister Lars Brünig mit dem Ehrenzeichen der Samtgemeindewehr für besondere Verdienste ausgezeichnet. Gemeindebrandmeister Karsten Krügener würdigte diese besonderen Verdienste und nahm die Verleihung der Auszeichnungen vor.
Das Foto zeigt Jens Reiszig, Lars Brünig, Ralf-Peter Karl, Carsten Redecker und Karsten Krügener (vlnr, stehend) und davor sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner und im Hintergrund Schriftführer Jens Starfinger.
...Manfred Hagedorn erhielt Nieders. Ehrenzeichen
Das Foto zeigt den 1. Hauptfeuerwehrmann Manfred Hagedorn mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (vrnl, stehend).Gittelde, Januar 08 (kip) In der JHV der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde standen Neuwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt. In einer Laudation würdigte Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann die Leistungen des 1. Hauptfeuerwehrmannes Manfred Hagedorn. Er gehört seit 40 Jahren der Feuerwehr an. Dies steht für Verlässigkeit. Unter großem Beifall überreichte der Samtgemeindebürgermeister an Manfred Hagedorn das Nieders. Ehrenzeichen der Feuerwehr mit Ehrenurkunde.
Das Foto zeigt den 1. Hauptfeuerwehrmann Manfred Hagedorn mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (vrnl, stehend).
...Andreas Riehn und Nico Machnik erhielten Leistungsabzeichen „Jugendflamme I“
Ortsbrandmeister Carsten Redecker und sein Stellvertreter Ralf-Peter Karl mit Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig, Jugendfeuerwehrwart Benjamin Karl und den Leistungsspangenträgern Andreas Riehn und Nico MachnikGittelde, Januar 08 (kip) Im Rahmen der JHV der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde im Feuerwehrgerätehaus berichtete Jugendwart Benjamin Karl über die Arbeit der Jugendwehr im zurückliegenden Jahr. Im Detail informierte er über die Teilnahme an den Kreiswettkämpfen der Jugendwehren und über die Samtgemeindewettkämpfe sowie der Kreisgeschicklichkeits-Wettkämpfe der Jugend. Die Jugendwehr beteiligte sich am örtlichen Tag der Umwelt, am Schulfest mit einer Darstellungsübung, am Zeltlager in Eisdorf und führte mit der Jugendwehr Badenhausen eine gemeinsame Herbstübung durch. 10 Jugendliche gehören der Gittelder Jugendwehr an. An 45 Dienstabenden wurden theoretische Wissen vermittelt oder Jugendarbeit geleistet. Für den feuerwehrtechnischen Dienst wurden 623,5 Stunden geleistet.
Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig erinnerte daran, dass er zum 37. Mal an einer JHV der Feuerwehr teilnimmt. Von den fünf Jugendwehren in der Samtgemeinde Bad Grund werden 72 Jugendliche, davon 26 Mädchen ausgebildet. Er dankte den Jugendwarten für ihre ehrenamtliche Arbeit und betonte, dass diese sich redliche Mühe geben. Der demografische Wandel mache auch vor den Jugendwehren nicht halt. Deshalb sei die Zahl der Mitglieder in den Jugendwehren rückläufig, Insgesamt wurden für den feuerwehrtechnischen Dienst 917 Stunden, 996 Stunden für allgemeine Jugendarbeit und 127 Stunden für Tagungen, Weiterbildung usw. aufgebracht.
Ausführlich ging Hans-Joachim Brünig auf die Kinderfeuerwehren ein, die demnächst geschaffen werden sollen.
Mit besonderer Freude verkündigte der Samtgemeindejugendwart, dass 21 Jugendliche mit Erfolg an der Abnahme des Leistungsabzeichens Jugendflamme I teilgenommen haben; davon drei Jungen von der Jugendfeuerwehr Gittelde. Leider sind nicht alle Jugendlichen anwesend, deshalb konnte er das Leistungsabzeichen nur an Andreas Riehn und Nico Machnik aushändigen.
Zum Schluss seiner Ausführungen verwies der Samtgemeindejugendwart auf verschiedene Termine. Am 1. März findet der Kreisjugendtag in Bartolfelde statt, die Kreisjugendwettkämpfe werden am 1. Juni in Osterode durchgeführt, zum Kreisjugendzeltlager wird vom 12. bis 19. Juli eingeladen; es findet in diesem Jahr nördlich von Bremerhaven statt; die Einladung zu den Kreisgeschicklichkeits-Wettkämpfen hat als Termin den 6. September zum Inhalt und am 21. September wird wieder die Leistungsspangenabnahme sein.
Unser Foto zeigt Ortsbrandmeister Carsten Redecker und sein Stellvertreter Ralf-Peter Karl mit Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig, Jugendfeuerwehrwart Benjamin Karl und den Leistungsspangenträgern Andreas Riehn und Nico Machnik.
...besuchte Weihnachtsmarkt in Eisenach
Weihnachtsmarkt auf der WartburgRedaktion: W. KippenbergGittelde (kip) Die Mitglieder und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde besuchten in der Adventszeit einen nicht alltäglichen Weihnachtsmarkt. Auf der Fahrt mit dem Reisebus in Richtung Thüringen gab es unterwegs ein kräftiges Frühstück, um gestärkt den steilen Berg zur Wartburg in Eisenach zu erklimmen.
Nicht nur die herrliche Aussicht über die Umgebung belohnte die Reisegruppe, sondern auch ein historischer Weihnachtsmarkt mit historischem Handel und altehrwürdiger, schon fast vergessener Handwerkskunst, wie z. B. Kerzenziehen, Glasblasen oder Laternenbau. Musikanten, Märchenerzähler und Puppenspieler sorgten für kurzweilige Unterhaltung und Freude in der einzigartigen Kulisse der Wartburg. Aber nicht nur den Weihnachtsmarkt gab es zu entdecken. Auch eine Führung durch die historischen Mauern der Wartburg stand auf dem Programm und so erfuhr die muntere Reisegruppe viel Interessantes über die Wartburg und einem ihrer bekanntesten Bewohner, Martin Luther.
Zum Abschluss wurde dann noch dem „modernen“ Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Eisenach ein Besuch abgestattet, bevor es wieder nach Gittelde zurück ging. Für die Mitfahrer war es ein interessanter Tag, der allen lange in Erinnerung bleiben wird.
Weihnachtsmarkt auf der WartburgWeihnachtsmarkt auf der Wartburg
...Rauchmelder für die Grundschule Gittelde
Ortsbrandmeister Carsten Redecker bei Überreichung der Rauchmelder an Rektorin Rotraud Dröge im Beisein von Vertretern der Feuerwehr und der Schule.Redaktion: W. KippenbergZwischen der Grundschule in Gittelde und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde sowie dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde besteht schon seit langem eine gut funktionierende Partnerschaft. Dieses machte erst kürzlich der Besuch der vierten Klassen bei der Feuerwehr deutlich (wir berichteten).
Nun überreichte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde der Grundschule eine sinnvolle Spende. Rektorin Rotraud Dröge konnte stellvertretend für die Schule vom Vorsitzenden des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde Carsten Redecker und seinem Geschäftsführer
Hans Joachim Brünig konnte zehn Rauchmelder entgegennehmen. Diese Rauchmelder sollen einen Beitrag für die Sicherheit der Schüler und Lehrer sein.
Der Förderverein und die Freiwillige Feuerwehr unterstützen damit die seit dem Jahr 2000 laufende Kampagne "Rauchmelder retten Leben".
Schüler und Schülerinnen aus den vierten Klassen übernahmen anschließend die Aufgabe alle Klassen über den Nutzen und den Gebrauch der Rauchmelder zu informieren. Dabei zeigten sie mit welchem Geräusch ein Rauchmelder auf eine Gefahrensituation hinweist und erklärten den Schülern und Schülerinnen wie sie sich im Falle eines Brandes zu verhalten haben. Die Rauchmelder wurden anschließend umgehend in den Fluren der Grundschule angebracht.
Die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" ist vor allem für die Brandschutzaufklärung im privaten Wohnraum aktiv. Die Aktion wird von den Feuerwehren und den Schornsteinfegern bundesweit unterstützt. Allmählich ändert sich das Bewusstsein der Bevölkerung und damit auch der politischen Entscheider, Rauchmelder als wirkungsvolle Lebensretter wahrzunehmen und zu verwenden.
Im sonst so sicherheitsbewussten Deutschland waren Rauchmelder bis noch vor einigen Jahren wenig bekannt und gesetzlich nicht vorgeschrieben. Anders dagegen in den USA: Mindestens 93% der Haushalte sind in den USA mit Rauchmeldern ausgestattet. Durch den Einsatz dieser Rauchmelder ist die Anzahl der Brandtoten um bis zu 40% gesunken ist. Auch in Großbritannien oder Schweden ist der überwiegende Teil der Haushalte mit Rauchmeldern ausgerüstet. Auch in diesen
Ländern trat eine deutliche Verringerung der Brandtoten sein.
In diesen Ländern ist die Installation von Rauchmeldern in privaten Wohnungen gesetzlich geregelt. Und die Erfahrung in diesen Ländern hat gezeigt, dass auf freiwilliger Basis nur wenige
Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet waren.
Heute gibt es bereits in den sechs Bundesländern (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume.
Jährlich sterben rund 600 Menschen in Deutschland an Bränden; die Mehrzahl davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur allgemeinen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Und Brände werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte, wende sich an die örtliche Feuerwehr oder besucht
den Internetauftritt www.rauchmelder-lebensretter.de.
Das Foto (red) zeigt Ortsbrandmeister Carsten Redecker bei Überreichung der Rauchmelder an Rektorin Rotraud Dröge im Beisein von Vertretern der Feuerwehr und der Schule.
...4. Klassen besuchten Feuerwehr
Zwei 4. Klassen der Grundschule Gittelde bei der Feuerwehr GitteldeZwei 4. Klassen der Grundschule Gittelde bei der Feuerwehr GitteldeZwei 4. Klassen der Grundschule Gittelde bei der Feuerwehr Gittelde
Redaktion: W. KippenbergDie zwei 4. Klassen der Grundschule Gittelde besuchten die Freiwillige Feuerwehr. Das Thema "Feuerwehr und Feuer" war schon zuvor im Unterricht. Feuerwehrkameraden behandelte zusammen mit den Lehrkräften praktisch als auch theoretisch dieses Thema. Dabei wurde die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Feuer sowie im Absetzen eines Notrufs unterwiesen.
Anlässlich des Besuches bei der örtlichen Feuerwehr stand die Technik und Ausrüstung der Brandschützer auf den Stundenplan. Dazu hatte die Freiwillige Feuerwehr Gittelde die Schüler in ihr Feuerwehrhaus eingeladen. Dort wurden nach einer kurzen Begrüßung die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr den Kindern erläutert. Viel Interesse zeigten die Schüler bei den Ausführungen über den Einsatzdienst und wie man ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau werden kann. Erstaunte Blicke gab es bei der Information, dass die freiwilligen Mitglieder kein Geld für ihren Einsatz bekommen und zu jeder Tag- und Nachtzeit einsatzbereit sind. 365 Tage im Jahre rund um die Uhr sind die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr einsatzbereit, um den Nächsten zu helfen, Hab und Gut zu retten.
Die persönliche Schutzausrüstung eines jeden Brandschützers wurde von den Schülerinnen und Schülern ausgiebig begutachtet und auch getestet. Wer wollte, konnte sogar eine Atemschutzmaske "aufsetzen" und die Luft aus dem Pressluftatmer einatmen. Helm und Handschuhe waren ebenfalls schnell zum Anprobieren vergriffen.
Vor der Fahrzeughalle wartete das Tanklöschfahrzeug zum weiteren Erkundung. Einige wichtige Geräte zum Löschen eines Feuers wurden erklärt und konnten von den Kindern in die Hand genommen werden. Spezialgeräte wie zum Beispiel das Überdruckbelüftunggerät oder ein Stromerzeuger zogen das ungebremste Interesse auf sich. Hier konnten alle einmal den Luftstrom des Lüfters am eigenen Leib erfahren und sich beim Schlauchkuppeln versuchen.
Das Platznehmen im Mannschaftsraum durfte natürlich nicht fehlen. Zu guter Letzt wurde dann noch ein Erinnerungsfoto vor dem Feuerwehrfahrzeug gemacht. Mit Blaulicht und Martinshorn wurden die Grundschüler auf ihren Weg zurück in ihre Schule verabschiedet. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Gittelder Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde sich als sehr sinnvoll und mehr als hervorragend erwiesen hat.
Die Fotos sind während des Besuches der 4. Klassen der Grundschule Gittelde bei der Feuerwehr Gittelde entstanden.
...Badenhausen und Willensen Sieger der Feuerwehrwettkämpfe
Dirk Blanke gewann Pokal
Redaktion: W. KippenbergAustragungsort der diesjährigen Wettkämpfe der Feuerwehren in der Samtgemeinde Bad Grund war Gittelde. Viel Mühe hatten sich die Kameraden der Gittelder Wehr bei der Vorbereitung dieser Wettkämpfe aufgebracht und diese Wettkämpfe mit ihrem traditionellen Hoffest verbunden.
Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und der Samtgemeindejugendwart der Feuerwehren Hajo Brünig nahmen in Anwesenheit des Samtgemeindebürgermeisters Harald Dietzmann und Bürgermeister Helge Güttler, des Ortsbrandmeisters Carsten Redecker von der ausrichten Wehr Gittelde sowie der aus Lonau angereisten Wettkampfrichter die Siegerehrung vor. Krügener lobte seinen Stellvertreter Michael Römermann der den anspruchsvollen Wettkampf ausgearbeitet hatte.
Der Samtgemeindejugendwart Hajo Brünig ehrte die Sieger des Wettbewerbs der Jugendwehren aus dem Samtgemeindegebiet. Zuvor würdigte er im Detail die Leistungen im A-Teil und B-Teil und stellte das Durchschnittsalter der am Wettkampf teilnehmenden Jugendwehren vor. Als Sieger in der Gesamtwertung ging die Jugendwehr Badenhausen hervor. Den 2. Platz belegte die Jugendwehr aus Eisdorf und den 3. Platz gewann die Jugendwehr aus Bad Grund. Die Jugendwehren aus Windhausen und Gittelde belegten die nächsten Plätze. Alle Jugendwehren erhielten Urkunden und die Jugendwehren aus Badenhausen, Eisdorf und Bad Grund konnten sich zusätzlich über einen Pokal freuen.
Gemeindebrandmeister Karsten Krügener dankte der Gittelder Wehr für die gelungene Ausrichtung der diesjährigen Wettkämpfe, obwohl die Gittelde Wehr in den letzten Tagen wegen des eingetretenen Hochwassers laufend im Einsatz war.
Große Freude herrschte bei der Wehr Willensen, die mit 925 von 1000 möglichen Punkten aus dem diesjährigen Wettbewerb als Siegerin hervorging. Aber mit nur 15 Punkten weniger gewann die Wehr Windhausen den 2. Platz und den 3. Platz mit 900 Punkten belegte die Wehr aus Bad Grund. Sie erhielten Pokale und Urkunden. Mit je einer Urkunde wurden die nächstplatzierten Wehren Gittelde, Badenhausen und Eisdorf ausgezeichnet.
Den Wettbewerb der Ortsbrandmeister gewann – wie im letzten Jahr – Dirk Blanke von der Feuerwehr Bad Grund. Er konnte sich über einen Pokal und Urkunde freuen.
Die Fotos zeigt die Sieger der diesjährigen Samtgemeindewettkämpfe der Feuerwehren mit dem Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und Samtgemeindefeuerwehr-Jugendwart Hajo Brünig mit Ortsbrandmeister Carsten Redecker, Gittelde, den Wettkampfrichtern und Ehrengästen und vom diesjährigen Hoffest.
Besucher vom Hoffest der Feuerwehr begeistert
Mit einem vielseitigen Programm zu ihrem Hoffest wartete die Feuerwehr Gittelde in diesem Jahr auf. Mit den Samtgemeinde-Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren und der aktiven Wehren begann das Fest rings um das Gittelder Feuerwehrgerätehaus. Das Fest wurde mit einer Kaffeetafel fortgesetzt. Die Kinder tobten sich auf der Hüpfburg aus. Andere Kinder ließen sich schminken und waren ganz stolz über ihr neues Outfit. Viele Jungen und Mädchen nutzten die Gelegenheit mit dem Feuerwehrauto durch Gittelde zu fahren. Die Fahrzeugschau nahmen die Besucher zum Anlass, sich über die mit Technik vollgestopften Einsatzfahrzeuge zu informieren. Die Verkehrswacht Bad Grund-Osterode präsentierte sich mit einem Stand.
Nach der Siegerehrung, die Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und Samtgemeindefeuerwehr-Jugendwart Hajo Brünig vornahmen und über die gesondert berichtet wurde, demonstrierte die Feuerwehr Bad Grund mit einer Schauübung der Einsatz bei einem Verkehrsunfall. Weitere Schauübungen folgten.
Am frühen Abend legte DJ Thomas Abel seine Scheiben auf und heizte die gute Stimmung richtig ein. Einer der Höhepunkte des Hoffestes war als die Cocktailbar „Markau-Lagune“ eröffnete.
Ortsbrandmeister Carsten Redecker war mehr als zufrieden mit dem gelungen Hoffest. Er dankte allen Helferinnen und Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung dieses inzwischen traditionellen Festes. In diesem Jahr standen die Vorbereitungen unter keinem so guten Stern, denn wegen des Hochwassers waren zuvor die aktiven Kameraden tagelang im Einsatz.
Großfeuer in Gittelde suchte landwirtschaftliche Gebäude heim
Grossfeuer in Gittelde am frühen 10. Juni 2007Redaktion: W. KippenbergJäh wurden die Gittelder in sonntäglicher Frühe aus dem Schlaf gerissen, als alle Feuerwehren aus dem Samtgemeindegebiet und die angeforderte Drehleiter aus Osterode zum Brandherd eilten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe Bad Grund und weitere Rettungskräfte waren ebenfalls schnell nach Gittelde gekommen.
Lars Timme war durch das Bersten von Dachziegeln am Sonn-tagmorgen gegen 4 Uhr wach geworden.
Grossfeuer in Gittelde am frühen 10. Juni 2007Dichter Qualm und lodernde Flammen schlu-gen aus dem landwirtschaftlichen Gebäude im rückwärtigen Bereich der Neuen Straße“.
Klapproths Scheune stand in hellen Flammen. In diesem Bereich sind in enger Bebauung - überwiegend landwirtschaftlich geprägt – die Gebäude errichtet. Nur eng ist die sogenannte „Timmes Gasse“. In den Scheunen mit gelagerten Heu und Stroh fanden die Flammen reichlich Nahrung.
Familie Klaus Timme konnte nur noch einige landwirtschaftliche Geräte ins Freie schaffen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren war ein Übergreifen auf die landwirtschaftlich genutzten Gebäude der Familie Klaus Timme nicht zu verhindern. Auch an der Rückwand der Scheune des Nachbarn Wolf entzündeten sich die Flammen.
Grossfeuer in Gittelde am frühen 10. Juni 2007 Schnell hatte die Feuerwehr aus mehreren Hydranten die Löschwasserversorgung aufgebaut. Von mehreren Seiten wurde das Großfeuer bekämpft. Auch die Drehleitern von Bad Grund und Osterode wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Atemschutzgeräteträger hielten sich zum Einsatz ständig bereit. Nach zwei Stunden harten Einsatzes aller Feuerwehren aus der Samtgemeinde und der Osteroder Drehleiter war das Feuer unter Kontrolle. Das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser konnte dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren verhindert werden.
Grossfeuer in Gittelde am frühen 10. Juni 2007Dennoch ist der Schaden immens. Nicht ungefährlich war der Einsatz der Feuerwehrleute. Dachziegeln zer-barsten und flogen mit lautem Knall durch die Gegend.
Bis in den späten Abendstunden war die Feuerwehr Gittelde im Einsatz, um die Brandnester im Stroh und Heu zu beseitigen. Mit schwerem Gerät wurde das nasse, qualmende Heu und Stroh beiseite geschafft.
Ortsbrandmeister Carsten Redecker: „Eine Brandkatastrophe konnte verhindert werden. Erfreulich ist, dass ein Personenschaden nicht zu beklagen ist.“
Zeitgleich mit der Brandbekämpfung haben Polizeibeamte mit ihren Ermittlungen begonnen. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.
Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck vom Großfeuer in Gittelde.
...rückte zum „Brandeinsatz“ aus
Redaktion: W. KippenbergMit Funkalarmempfänger wurden die aktiven Wehrmitglieder aus ihrer Feierabendruhe aufgeschreckt. Aus dem „Pieper“ –wie das Gerät im „Alltag“ der Feuerwehr genannt wird – ertönte das Stichwort „Brandeinsatz Firma Fuba“.
Kurz nach Eintreffen der beteiligten Einsatzkräfte vor Ort stellten die Mitglieder der Feuerwehr Gittelde mit Erleichterung fest, dass es sich um eine Einsatzübung handelt. Bei der Übung wurde angenommen, dass in Halle 4 der Firma Fuba ein „Feuer“ ausgebrochen war. Dieses „Feuer“ hatte sich bis in den „sensiblen“ Technikraum ausgebreitet. Außerdem wurde ein Mitarbeiter vermisst.
Die zuerst am Ort des Geschehens tätige Werksfeuerwehr nahm mit dem Atemschutztrupp die Menschenrettung vor. Die Feuerwehr Gittelde stellte den Atemschutzgeräteträger-Reservetrupp. Gleichzeitig begann die Gittelder Wehr mit Lösch- und Kühlmaßnahmen an diversen Behältern.
In der anschließenden kritischen Besprechung zeigten sich sowohl Werkbrandmeister Leib, Ortsbrandmeister Redecker und Gemeindebrandmeister Krügener mit den gezeigten Leistungen der Einsatzkräfte und mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Auch wurde die gute Zusammenarbeit beider Wehren gewürdigt.
...Feuerwehren rückten zur Alarmübung aus
Feuerwehrübung März 2007Feuerwehrübung März 2007Feuerwehrübung März 2007
Redaktion: W. Kippenberg Jäh ging der Feierabend zu Ende, als bei einigen Feuerwehrkameraden der Funkalarmempfänger zu Brandeinsatz in Gittelde, Planstraße 9, rief. Nach kurzer Zeit waren das Tanklöschfahrzeug TLF-16 und der Einsatzleitwagen am Einsatzort. Zunächst erkundete der Angriffstrupp der Gittelder Wehr die Lage und begann Menschen zu retten. Gleichzeitig wurde vom nächsten Unterflurhydrant die Löschwasserversorgung sichergestellt. Ergänzend zu den ersten Einsatztrupp trafen die Kameraden der örtlichen Wehr mit dem weiteren Löschfahrzeug ein. Sie übernahmen die Abriegelung des direkt angrenzenden Gebäudes zum Nachbarn und die Straßensicherung.
Am Einsatzort fanden die Kameraden zwei verletzte Personen vor, die von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr „gestellt“ und von Karl-Heinz Eine, DRK Münchehof, entsprechend geschminkt waren. Das Hintergebäude war durch Nebelmaschinen und gelben Rundumleuchten einem tatsächlichen Brand täuschend ähnlich gestaltet.
Gemeindebrandmeister Karsten Krügener war als aufmerksamer Beobachter dieser Alarmübung eingetroffen. Nach Abschluss dieser Übung nahm er zu der Aufgabenstellung und den für die Übung gestellten Vorgaben und deren Lösung durch die eingesetzten Kameraden.
Die Feuerwehr ist Familie Friederichs dankbar, die die Übung mit ihren Vorbereitungen auf ihrem Grundstück gestattete.
Unsere Fotos zeigen Schnappschüsse von der Feuerwehrübung.
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