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Gründung:1875
Aufgaben:
Brandschutz und Hilfeleistungen
Kommando:
Ortsbrandmeister
Carsten Redecker, Grundweg 6,
37534
Gittelde, Tel. 05327-5477 |
Stellvertreter:
Ralf-Peter Karl, Breite Str. 16,
37534
Gittelde,
Tel.
05327-85 92 73
Schriftwart
Jens Starfinger, Junkernhof 8, 37534 Gittelde,
Tel.
05327-8 59 70 97 |
Feuerwehr  |
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| ...Jugendfeuerwehr
verlebte kurzweiliges Wochenende |
 Gittelde,
März 09 (kip) üngst trafen sich die
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Gittelde mit ihren Betreuern am Gittelder
Feuerwehrgerätehaus zu einer Wochenendfreizeit. Ziel des Abends war
das Vitamar in Bad Lauterberg. Höhepunkt des Hallenbadbesuches war
der Wettbewerb auf der Wasserrutsche. Bei den Jungen siegte Sachsa Preinesberger
siegte mit 11,7 Sekunden, während bei den Mädchen Lea Schikorra
mit 15,2 Sekunden Tagesbeste war.
Nachdem
die Gruppe wieder im heimischen Feuerwehrgerätehaus eingetroffen war,
galt es das Nachtquartier hervorzurichten. Nach einem herzhaften Abendessen
begann die Nachtwanderung durch die Gittelder Feldmark.
Am
Samstag hieß es dann mit dem Zug in Richtung Wolfsburg fahren. Das
Phaeno stand auf dem Besuchsprogramm. Das Phaeno ist einerseits eine Wissenschaftsausstellung
und andererseits können die Besucher selbst experimentieren,. Erstaunt
waren die Jugendlichen und ihre Betreuer über das, was hier zu entdecken
war. Viel zu schnell verging die Zeit und dann hieß es, den Heimweg
anzutreten. In Gittelde wurden die Jugendlichen von ihren Eltern erwartet.
An
ein gelungenes Wochenende werden sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr
Gittelde gern erinnern. Neun Jugendliche hatten ein Freizeitangebot mit
viel Spaß und ganz anders als der übliche Dienst der Jugendfeuerwehr.
Auch so kann die „Arbeit“ der Jugendfeuerwehr aussehen. |
...Räumungsübung
in der Grundschule verlief reibungslos
 |
Gittelde,
März 09 (ein/kip) Die Schülerinnen und
Schüler der Grundschule am Kaisergarten in Gittelde konnten sich über
eine etwas andere Unterrichtsstunde freuen. Ein Rauchmelder, der durch
von Feuerwehrleuten künstlich erzeugten Rauch Alarm schlug, und der
daraufhin vom Hausmeister in Gang gesetzte Hausalarm, riefen zur unverzüglichen
Unterbrechung des Unterrichts und sofortigen Räumung aller Bereiche
des Schulgebäudes auf. Zügig und geordnet verließen alle
Kinder zusammen mit ihren Lehrkräften das Gebäude und stellten
sich auf dem vorgesehenen Sammelplatz auf dem Schulhof nach Klassen geordnet
auf.
Dann
rückte auch schon die Freiwillige Feuerwehr Gittelde mit dem Tanklöschfahrzeug
und dem Einsatzleitwagen an. Es wurde ein Strahlrohr zur Absicherung weiterer
Gebäudeteile vorgenommen und ein Angriffstrupp unter Atemschutz nahm
die Erkundung des Schulgebäudes vor. Dort kontrollierte der Trupp
die Klassenräume, um sicher zu gehen, dass sich wirklich niemand mehr
im Gefahrenbereich aufhält. Außerdem suchten und beseitigten
sie den "Brandherd". Der Einsatzleiter überzeugte sich derweil bei
der Schulleitung, dass alle Klassen vollständig den Sammelplatz aufgesucht
hatten.
Somit
konnte der praktische Teil der unangekündigten Räumungsübung
beendet werden und die Schüler durften wieder zurück ins Warme.
Dort bedankte sich Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl für
die vorbildliche Arbeit der Grundschüler und Lehrkräfte. Weiter
gab es noch hilfreiche Tipps für das richtige Verhalten im Brandfall
in der Schule, wie auch zu Hause. Interessierten Kindern wurden die Atemschutzgeräteträger
vorgestellt. Es wurde betont, dass sich kein Kind verstecken darf, wenn
es das doch etwas komisch anhörende Geräusch eines Pressluftatmers
hört. Vielmehr müssen sich die Schülerinnen und Schüler
bemerkbar machen und laut um Hilfe rufen, damit sie schnell gefunden und
gerettet werden können. Viele Schüler hatten noch weitere Fragen,
die leider nicht mehr alle beantwortet werden konnten, da der Unterricht
wieder aufgenommen werden musste. Also verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden
von allen Kindern, die schnell wieder in ihren Klassenräumen verschwanden.
Gedankt
sei hier noch einmal den Feuerwehrleuten, die sich größtenteils
für diese Übung Urlaub genommen hatten. Weiterhin ist die überaus
gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Grundschule am Kaisergarten und
der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde lobenswert hervorzuheben |
...Dieter
Lunkewitz und Gerhard Kronjäger für 50 Jahre Mitgliedschaft
geehrt
Foto: Die beförderten
und beehrten Feuerwehrkameraden mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener,
Bürgermeister Helge Güttler und Fachbereichsleiter Jürgen
Beck |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) Auf der Jahreshauptversammlung
der Feuerwehr Gittelde wurden einige Feuerwehrkameraden im Rahmen der Wehrgliederung
befördert oder es kamen ihnen Ehrungen zuteil. Die im letzten Jahr
aus der Jugendfeuerwehr übernommenen Feuerwehrkameraden Alexander
Hummel und Christopher Wunstorf wurden zu Feuerwehrmännern befördert.
Befördert wurde zum Oberfeuerwehrmann Matthais Karl, zum Hauptfeuerwehrmann
Tim Klawitter und Friedrich Hartmann, zum 1. Hauptfeuerwehrmann Achim Neumann,
zum Löschmeister Benjamin Karl, zum Oberlöschmeister Denis Starfinger
und Jens Koch, zum Oberbrandmeister Ralf-Peter Karl und zum Brandmeister
Markus Kronjäger.
Für
25 Jahre im Feuerwehrdienst verlieh Fachbereichsleiter Jürgen Beck
an Ingo Redecker das Nieders. Ehrenzeichen mit Besitzurkunde.
An
Dieter Lunkewitz und Gerhard Kronjäger verlieh Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener das Ehrenzeichen mit Besitzurkunde für 50 Jahre
Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
Das Foto zeigt die beförderten
Feuerwehrkameraden Denis Starfinger und Jens Koch mit Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener, Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl und seinem Stellvertreter
Markus Kronjäger. vlnr. |
| ...Jugendfeuerwehr
Gittelde kann in 2010 auf 40 Jahre zurückblicken |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) Im Rahmen der 133. JHV der Feuerwehr
Gittelde berichtete Jugendwart Benjamin Karl über die erfolgreiche
Arbeit der Jugendfeuerwehr Gittelde, der zehn Jungen und Mädchen angehören.
288,5 Stunden wurden im zurückliegenden Jahr geleistet. Der Jugendwart
dankte der Eisdorfer Jugendwehr für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit
und für die kurzfristige gemeinsame Teilnahme am Samtgemeindewettbewerb.
In 2009 muss schwerpunktmäßig um neue Mitglieder geworben werden.
Mit einem Dank an die aktive
Wehr für die gewährte Unterstützung beendete er seinen Jahresbericht.
Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim
Brünig warb für die Vorbereitungen aus Anlass „40 Jahre Jugendfeuerwehr
Gittelde“ in 2010.
Das Foto zeigt Jugendwart
Benjamin Karl bei seinem Bericht und einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr,
die an der JHV teilnahmen. |
| ...Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener beleuchtete die Arbeit
der Feuerwehren aus der Sicht der Samtgemeinde |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) In seinem Grußwort anlässlich
der 133. JHV der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde teilte Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener mit, dass 256 aktive Mitglieder in den Wehren der
Samtgemeinde Bad Grund ehrenamtlich tätig sind. Im Jahr zuvor waren
es zehn Aktive weniger. 100 Mitglieder gehören den Altersabteilungen
an und 19 Feuerwehrkameraden wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 2383
Mitglieder unterstützen die Feuerwehren mit ihren Förderbeiträgen.
Besonders
würdigte er die mutige Entscheidung der Gittelder Wehr eine Kinderfeuerwehr
zu gründen., die Kinder ab sechs Jahre aus allen Orten der Samtgemeinde
Bad Grund aufnimmt. Für die Jugendfeuerwehren wurde in 2008 mit Faltblättern
eine Werbeaktion gestartet.
Zu
89 Einsätzen wurden die Feuerwehren in 2008 gerufen.
Ausführlich
ging er auf den im April 2008 beschlossenen Feuerwehr-Bedarfsplan ein.
Der Gemeindebrandmeister sprach den demografischen Wandel in unserer Region
an, beleuchtete das künftige Förderkonzept und die Ausrüstung
der Atemschutz-Geräteträger sowie die Zusammenarbeit mit der
Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises.  Ziel
ist es, dass in 2009 alle Atemschutz-Geräteträger mit Bewegungsmelder
ausgestattet werden und ein einheitliches Überwachungssystem dieser
ehrenamtlich Tätigen bei ihren Einsätzen angeschafft wird. Auf
weitere Beschaffungen in 2009 ging Karsten Krügener ein. Die Tore
in den Feuerwehr-Gerätehäusern sollen repariert und erneuert
werden und in allen Gerätehäusern sollen Notlichtanlagen installiert
werden. Defekte Unterflurhydranten sollen gegen Oberflurhydranten künftig
ausgetauscht werden. Vier Kameraden werden die Führerschein-Ausbildung
wahrnehmen und um die Ausbildung zu verbessern, hofft der Gemeindebrandmeister
auf weitere Lehrgangs-Zuweisungen der Landesfeuerwehrschule. Mit der Einführung
des digitalen Funksystems für die Feuerwehren wird ab 2010 gerechnet.
Eine konkrete zeitliche Prognose dazu stellte er jedoch nicht. Der Gemeindebrandmeister
wünscht sich eine bessere Zusammenarbeit der Wehren über Kreisgrenzen
hinweg, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.
Besonders
würdigte er die Arbeit von Klaus Starfinger in der Kreisfeuerwehrbereitschaft
Osterode.
Mit
Dankesworten an seine Kameraden und an die Samtgemeinde Bad Grund beendete
er seinen umfassenden Bericht.
Die Fotos zeigen Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener bei seiner Berichterstattung. |
| ...Kinderfeuerwehr
Gittelde aktiv – 13 Mitglieder gehören ihr
an |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) Im Rahmen der JHV der Feuerwehr
Gittelde berichtete Antje Brünig über die am 9. Oktober 2008
gegründete Kinderfeuerwehr. Sie führte aus, dass vom Gründungstag
an die Gittelder Feuerwehr sich freuen kann. Mit viel Aufregung gingen
sie und ihre Helferinnen diesen Tag entgegen. Niemand wusste ob und wie
viele Kinder in das Gittelder Feuerwehrgerätehaus kommen würden.
Die
Kinderfeuerwehr Gittelde als einzige Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde
Bad Grund nimmt daher auch Kinder ab sechs Jahre aus den übrigen Orten
der Samtgemeinde auf. 13 Mitglieder, davon vier Mädchen, gehören
dieser Nachwuchswehr an. Drei Kinder kommen aus Eisdorf und Willensen und
ein Kind aus Badenhausen.
Wir
treffen uns einmal im Monat und zwar am 2. Donnerstag für 90 Minuten,
in denen den Kindern die Feuerwehr und deren Arbeit nähergebracht
wird. Das Spielen kommt dabei nicht zu kurz, führte die Leiterin der
Kinderfeuerwehr aus.
Antje Brünig stehen
als weitere Betreuerinnen für die Arbeit der Kinderfeuerwehr zur Seite
Nadine Schmidt als ihre Stellvertreterin und Angelika Karl, Petras Hartmann,
Carmen Kamps und Nadine Kronjäger.
Ergänzend
führte Antje Brünig aus, dass über die Fahrgelegenheit der
Kinder im Einzelfall gesprochen werden muss.
Ortsbrandmeister Ralf-Peter
Karl nahm diesen Hinweis zum Anlass und appellierte an Familien, die Kindersitze
nicht mehr benötigen, diese der Feuerwehr Gittelde zu spenden, denn
auch die Feuerwehr braucht für die Fahrten der Kinderfeuerwehr Kindersitze.
Das Foto zeigt Antje
Brünig bei ihrem Bericht. |
| ...ließ
2008 Revue passieren – 4.471 Stunden wurden geleistet |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) Dicht gedrängt saßen
die Mitglieder der Feuerwehr Gittelde im Feuerwehrgerätehaus zusammen,
als Ortsbrandmeister (OBM) Ralf-Peter Karl die 133. Jahreshauptversammlung
(JHV) eröffnete. Besondere Grüße richtete er an Bürgermeister
Helge Güttler, Gemeindebrandmeister Karsten Krügener, OBM Dirk
Blanke, Bad Grund, und Fachbereichsleiter Jürgen Beck sowie an die
Ehrenbrandmeister Dieter Redecker und Leopold Drücker.
Den Anträgen von Hans-Joachim
Brünig und Lars Brünig auf Erhebung eines Kostenbeitrags für
den Imbiss und einer Erhöhung der monatlichen Beiträge auf 1,50
Euro wurde mehrheitlich zugestimmt.
Das
von Denis Starfinger verlesene Protokoll über die JHV 2008 wurde einstimmig
genehmigt.
In
seinem umfangreichen Jahresbericht zeigte OBM Karl-Peter Karl die verschiedenen
Aktivitäten der örtlichen Wehr auf. Insgesamt wurden 4.471 Stunden
ehrenamtliche Stunden im Dienste des Nächsten geleistet. Dreizehn
Lehrgänge und drei Sonderschulungen für Atemschutzgeräteträger
besuchten die Kameraden. Ausführlich berichtete er über die verschiedenen
Einsätze, über die durchgeführten Übungen und die Teilnahme
an Wettbewerben. Der Ortsbrandmeister dankte allen Kameraden für ihren
Einsatz. Weiter würdigte er die Jugendarbeit und beleuchtete die Gründung
der Kinderfeuerwehr und deren Arbeit, die von Antje Brünig und weiteren
Helferinnen geleistet wurde.
215
Mitglieder gehören der Gittelder Wehr an; davon zehn Mitglieder in
der Jugendfeuerwehr und zwölf Kinder in der Kinderfeuerwehr.
Ralf-Peter Karl dankte aber
auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für die Feuerwehr freistellen,
den Sponsoren und Helfern, um einige zu nennen. Mit dem Wahlspruch der
Feuerwehr: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ beendete er unter
langanhaltendem Beifall seinen Jahresbericht. Über die Arbeit des
Jugendwarts Benjamin Karl und der Leiterin der Kinderfeuerwehr Antje Brünig
wird gesondert berichtet.
Auf
Antrag der Kassenprüfer wurde dem Kommando einstimmig Entlastung erteilt.
In
seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Helge Güttler
die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkameraden. Er dankte für ihre
Einsatzbereitschaft und Einsätze für die Bürger. Sein besonderer
Dank galt der Jugendarbeit und damit der Nachwuchsförderung. Für
die Kinderfeuerwehr überreichte er ein Flachgeschenk.
Über
die Grußworte des Gemeindebrandmeisters Karsten Krügener und
Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig wird gesondert berichtet.
Die
Wahlen und Bestätigungen zum Kommando ergaben folgendes Ergebnis:
Stellvertretender
Gruppenführer für ein Fahrzeug: Benjamin Karl (einstimmig)
Stellvertretender Schriftwart
Denis Starfinder (einstimmig bei eigener Enthaltung)
Neuer Kassenprüfer
Mario Schmidt (einstimmig)
Der
Ortsbrandmeister warb für das Wohltätigkeitskonzert der Spielmannszüge
am 21. März in der Osteroder Stadthalle und für die Teilnahme
an der Blutspende in Gittelde am 5. Februar. Weiter bat er alle Kameraden,
die Hydranten schnee- und eisfrei zu halten und teilte mit, dass ein Beitritt
zur Sterbekasse noch möglich sei.
Klaus
Starfinger erkundigte sich nach dem Sachstand der beanstandeten Hydranten,
während Udo Beilschmidt bemängelte, dass ein Hydrant in seiner
Nähe vom Schneepflug mit zwei Meter hohen Schnee zugepflügt sei.
Jürgen
Kronjäger als Schützenmeister a.D. dankte der Feuerwehr für
ihre Unterstützung beim zurückliegenden Schützenfest.
Weitere Anregungen zur Jugendfeuerwehr,
zur Homepage und für den Festausschuss wurden dankend aufgenommen.
Einer alten Tradition folgend
überreichte Denis Starfinger an den Ortsbrandmeister eine Fotokollage
über die Arbeit der Feuerwehr im zurückliegenden Jahr.
Das Foto zeigt Ortsbrandmeister
Ralf-Peter Karl bei seinem Jahresbericht. Vlnr Denis Starfinger, Markus
Kronjäger, Ralf-Peter Karl, Karsten Krügener und Helge Güttler. |
| ...Förderverein
tätigte zahlreiche Anschaffungen |
 Gittelde,
10. Jan. 09 (kip) Vorsitzender Carsten Redecker
eröffnete die gut besuchte Jahreshauptversammlung (JHV) des Fördervereins
der Freiwilligen Feuerwehr (Fw) Gittelde, die im Feuerwehrgerätehaus
stattfand. Die von Denis Starfinger verlesene Niederschrift über die
JHV 2008 wurde einstimmig genehmigt.
In
seinem umfangreichen Jahresbericht ging der Vorsitzende auf die zahlreichen
Aktivitäten des Fördervereins ein. Die Einsatzabteilung der Fw
Gittelde erhielt die sehnlichst erwarteten Geräte und die am 9. Oktober
gegründete Kinderfeuerwehr wurde unterstützt. Beschafft wurden
Straßensicherungsmaterial für jedes Feuerwehr-Fahrzeug, Tragetaschen
für Fluchthauben, Notfalltaschen für die Atemschutzgeräteträger,
Markierungsmaterial und Rettungsschere.
Auch
für 2009 sind wieder Anschaffungen für die Einsatzabteilung der
Wehr geplant. Derzeit befasst sich der Vorstand mit Detailfragen.
Die
alle drei Jahre stattfindende Überprüfung durch das Finanzamt
fand statt. Die Gemeinnützigkeit wurde dem Förderverein bescheinigt.
Sechs
neue Mitglieder sind in 2008 dem Förderverein beigetreten. Am 31.
Dezember 2008 gehörten dem Förderverein 100 Mitglieder an.
Carsten
Redecker machte zum Schluss seines Berichtes deutlich, dass ohne die Unterstützung
der Einsatzabteilung der Wehr durch den Förderverein die Einsatzabteilung
wesentlich schlechter ausgerüstet wäre. Diese zusätzliche
Ausrüstung erhöht die Sicherheit der Kameraden und erleichtert
die Arbeit im Dienst der Allgemeinheit und insbesondere der Gittelder Bürger.
Er dankte allen Mitgliedern, sonstigen Personen und Firmen für die
Unterstützung des Fördervereins. Zugleich appellierte er an die
Einwohnerschaft, dem Förderverein als Mitglied beizutreten.
Kassenwart
Hans-Joachim Brünig berichtete über alle Einnahmen und Ausgaben
in 2008 sowie über den Kassenbestand zum 31. Dezember 2008. Die beantragte
Entlastung wurde einstimmig erteilt.
Zum
stellvertretenden Schriftwart wurde Denis Starfinger einstimmig gewählt.
Eine Mitgliederwerbung soll in 2009 wieder durchgeführt werden.
Unser Foto zeigt den
Vorsitzenden Carsten Redecker bei seinem Jahresbericht. |
...
Feuerwehr begeisterte Gittelder Grundschüler
Gittelde,
Nov. 08 (kip)             Die
beiden dritten Klassen der Grundschule Gittelde besuchten jüngst die
Freiwillige       
Feuerwehr Gittelde. Zuvor war die "Feuerwehr" Thema im Unterricht mit den
Lehrerinnen Frau      
Brakebusch und Frau Kamps. Die Gittelder Brandschützer behandelten
zusammen mit den Lehrkräften   
Feuerwehr sowohl praktisch als auch theoretisch dieses Thema. Dabei wurden
die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Feuer sowie im Absetzen
eines Notrufes unterwiesen. |
Anlässlich
des Besuches bei der örtlichen Feuerwehr stand Technik und Ausrüstung
der Brandschützer auf dem „Stundenplan“. Im Feuerwehrhaus erläuterte
Denis Starfinger den Kindern die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr.
Viel Interesse zeigten die Drittklässler bei den Ausführungen
über den Einsatzdienst und wie man ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau
werden kann. Erstaunte Blicke gab es bei der Information, dass die freiwilligen
Mitglieder kein Geld für ihren Einsatz bekommen. Zudem seien sie 365
Tage im Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit, um zu helfen,
zu schützen und zu retten.
 Die
persönliche Schutzausrüstung eines jeden Brandschützers
wurde von den Schülerinnen und Schülern interssiert begutachtet
und auch „getestet“. Wer wollte, konnte sogar eine Atemschutzmaske "aufsetzen"
und die Luft aus dem Atemschutzgerät einatmen. Helm und Handschuhe
waren ebenfalls schnell zum Anprobieren vergriffen.
In
der Fahrzeughalle warteten das Tanklösch- und das Löschgruppenfahrzeug
zur weiteren Erkundung. Einige notwendige Geräte zum Löschen
eines Feuers wurden erklärt und konnten von den Kindern in die Hand
genommen werden. Spezialgeräte, wie zum Beispiel das Überdruckbelüftungsgerät
oder ein Stromerzeuger, zogen das ungebremste Interesse auf sich. Hier
konnten alle einmal den Luftstrom des Lüfters am eigenen Leib erfahren.
Das Platznehmen im Mannschaftsraum durfte natürlich nicht fehlen.
Zu guter Letzt wurde dann noch ein Erinnerungsfoto vor dem Feuerwehrfahrzeug
gemacht.
Mit
Blaulicht und Martinhorn wurden die Grundschüler auf ihren Weg zurück
in die Schule verabschiedet. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit
zwischen der Gittelder Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde
sehr sinnvoll und mehr als hervorragend ist.
Fotos: Oben: Den Dritt-Klässlern
wird das Luftüberdruckgerät vor dem Feuerwehrgerätehaus
vorgeführt.
unten: Die Atemschutzmaske
kann einmal getestet werden. |
| Jugendfeuerwehr
Gittelde sucht Dich! |
 Gittelde,
Okt. 08 (kip) Die 1970 gegründete Jugendfeuerwehr
Gittelde nimmt gern weitere Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10
und 16 Jahren auf. Wer gerne mit Gleichaltrigen zusammen ist und Interesse
an Technik, Sport, Spiel und Spaß hat sowie an Fahrten und Zeltlager
teilnehmen möchte, findet in der Jugendfeuerwehr Gittelde den richtigen
Partner.
Wer
interessiert ist, kann unverbindlich die Jugendfeuerwehr Gittelde zu ihren
Treffen jeweils montags, ab 17.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Gittelde
besuchen.
Bei
Fragen geben Jugendwart Benjamin Karl, Tel. 05327-85 92 73, o. stellv.
Jugendwart Tim Klawitter, Tel. 05327-5353, gern Auskunft. |
| ... Kinderfeuerwehr
Gittelde gegründet |
Gittelde,
9. Okt. 08 (kip) Der 9. Oktober 2008 wird in die
Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde und auch der Samtgemeinde
Bad Grund eingehen. Die erste Kinderfeuerwehr wurde gegründet. 14
Jungen und Mädchen aus allen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bad
Grund waren in das Gittelder Feuerwehrgerätehaus gekommen, um künftig
in der Kinderfeuerwehr Gittelde mitzumachen.
 Ortsbrandmeister
Karl-Peter Kahl begrüßte in Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister
Harald Dietzmann, Bürgermeister Helge Güttler, stellv. Kreisjugendwart
André Lang, Samtgemeindejugendwart Hans-Joachim Brünig und
stellv. Ortsbrandmeister Markus Kronjäger die etwas ungeduldigen zehn
Jungen und vier Mädchen mit dem Betreuungsteam um Antje Brünig,
die wie alle Gäste ein Grußwort sprachen. Der Samtgemeindebürgermeister
und der Bürgermeister hatten ein Flachgeschenk in ihrem Gepäck,
während mit großer Freude die Kinder die Einladung des stellvertretenden
Kreisjugendwarts André Lang zu einem Eis annahmen. Er war es auch,
der mit seinen Glückwünschen den zukunftsweisenden Schritt der
Gittelder Feuerwehr lobte.
Alle
Kinder erhielten eine Urkunde als Gründungsmitglied und für das
Gruppenfoto war schon eine große Urkunde vorbereitet. Nachdem den
gemeinsamen Gruppenfoto besichtigten die Kinder das Feuerwehrgerätehaus
mit den darin abgestellten Feuerwehreinsatzfahrzeugen. Jungen und Mädchen
im Alter ab sechs Jahren können in der Gittelder Kinderfeuerwehr mitmachen.
Weitere Information gibt gern Antje Brünig, Tel. 05327-86 96 96.
Das Foto zeigt die gegründeten
Mitglieder der Kinderfeuerwehr Gittelde mit ihren Betreuerinnen und Gästen. |

| ...Feuerwehren
übten für den Ernstfall –Wasserförderung nach Stauffenburg
über lange Wegstrecke war notwendig |
 Gittelde,
Mai 08 (kip) Ziel der diesjährigen gemeinsamen
Übung der Freiwilligen Feuerwehren (FFW) Gittelde und Münchehof
war die Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerbereitschaft im Landkreis Osterode
zu erproben und zu üben.
Ausgangspunkt
der Übung war der „Brand“ in einem Stallgebäude in Stauffenburg
1. Das Feuer sollte durch einen technischen Defekt (Verpüffung durch
Schweißarbeiten bei Umbauarbeiten am Stallgebäude) entstanden
sein. Außerdem wurden zwei Personen vermisst.
Während
das Tanklöschfahrzeug der FFW Gittelde unmittelbar nach Eintreffen
am Brandherd den ersten Löschangriff übernahm und der Angriffstrupp
mit der Menschenrettung begann, trafen die Löschgruppenfahrzeuge der
FFW Gittelde und Münchehof mit weiteren Einsatzkräften ein. Eine
Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke musste aufgebaut
werden. Mit eigenem Kräften und Material war dies nicht zu leisten,
so dass die Kreisfeuerwehrbereitschaft Osterode alarmiert wurde. So wurde
eine Wasserversorgung zu den Fischteichen und zu der Kreuzung am Hof Eckert
durch die örtlichen Wehren und durch die FW Neuhof, Pöhlde, Hörden
und Gittelde mit dem Sondereinsatz-Fahrzeug SW 2000 aufgebaut.
Das
DRK Münchehof übernahm die Versorgung der Verletzten.
Immer
wieder üben die FW Gittelde und Münchehof den gemeinsamen Einsatz
im Bereich Stauffenburg, weil ein Notruf aus Stauffenburg bei der Feuerwehrleitstelle
Osterode aufläuft und dadurch die Feuerwehr Gittelde stets bei einem
Einsatz im Bereich Stauffenburg alarmiert wird.
Die
durchgeführte Großübung hat wieder einmal gezeigt, dass
die kreisübergreifende Zusammenarbeit mit der Wehr Münchehof
gut ist und auch das Zusammenspiel mit dem Fachzug „Wasserförderung“
der Kreisfeuerwehrbereitschaft Osterode geklappt hat..
Einen besonderen Dank sprachen
die Vertreter der Feuerwehren der Familie Arthur Buchholz aus, die ihr
Anwesen zu dieser Feuerwehrübung zur Verfügung stellte.
Das Foto entstand bei
der diesjährigen Großübung. |
| ...PKW
brannte lichterloh |
Gittelde,
Mai 08 (kip) Am Sonntagmorgen brannte ein PKW,
der am Gittelder Schützenhaus abgestellt war, lichterloh. Gegen 4.30
Uhr wurde aufgrund einer Meldung von Besuchern des Maibock-Anstichs der
Fichtenflitzer die örtliche Feuerwehr allarmiert. Mit Tanklöschfahrzeug
und zwei weiteren Fahrzeugen eilte die Feuerwehr Gittelde zum Brandort.
Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr hatte der brennende PKW schon
großen Schaden genommen. Schnell war der Brand gelöscht und
dadurch wurde ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert. Eine direkt
neben dem brennenden PKW stehende Straßenlampe wurde durch den beherzte
Einsatz der Feuerwehr geschützt. Ein total ausgebrannter PKW blieb
am Brandort zurück. Die Brandursache konnte am Brandort nicht festgestellt
werden. |

|
| ...Jahreshauptversammlung
des Feuerwehr-Traditionsvereins Teichhütte gut besucht |
Teichhütte,
März 08 (kip) Über 73 Mitglieder zählt
der Feuerwehr-Traditionsverein Teichhütte. In der vom 2. Vorsitzenden
Wolfgang Erxleben in Vertretung für den erkrankten Vorsitzenden Manfred
Rösnick geleiteten Jahreshauptversammlung erfolgte nach dem Bericht
über das zurückliegende Jahr und über den Kassenbestand
die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Zu Kassenprüfern wurde
Marga Lüllemann und Wolfgang Fuhse gewählt. Der Verein trifft
sich regelmäßig im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus. Er nimmt
an den Aktivitäten der Gittelder Vereine teil, so wird er am 5. April
sich am Tag der Umwelt beteiligen. Da Teichhütte in das Dorferneuerungsprogramm
aufgenommen wurde, wird sich der Verein mit Förderungsmöglichkeiten
aus diesem Programm auseinandersetzen. |
| ...Sirenenalarm
in der Abendstunde schreckte Bevölkerung auf. |

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Gittelde,
Feb 08 (kip) Durch stillen Alarm rückten
erste Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde zu dem angenommenen
Brandherd im Gemeindezentrum aus. Sie erkannten, dass weitere Unterstützung
notwendig war und veranlassten durch Sirenenalarm die Alarmierung weiterer
Einsatzkräfte. Zu ihrer Unterstützung wurde auch die Feuerwehr
Windhausen angefordert. Ausgangspunkt dieser Alarmübung war ein angenommener
Wohnungsbrand im ersten Obergeschoß des Gemeindezentrums und Feuer
durch die defekte Heizungsanlage mit starker Rauchentwicklung. Bei Eintreffen
des Tanklöschfahrzeuges teilten zwei anwesende Personen mit, dass
fünf weitere Personen in der 160 m² großen Wohnung waren.
Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Gittelde kümmerten sich schwerpunktmäßig
um die Menschenrettung und um die Personensuche im „brennenden“ Gebäude.
Die Feuerwehr Windhausen unterstützte mit weiteren Atemschutztrupps
umgehend die Gittelder Kameraden bei der Menschenrettung. Die Einsatzkräfte
legten vom 300 m entfernten Schülerteich eine weitere Löschwasserversorgung,
so dass die Brandbekämpfung von der Schulstraße aus drei C-Rohren
vorgenommen werden konnte, während vom Hof des Gemeindezentrums die
Brandbekämpfung sofort eingeleitet war.
Insgesamt
waren sechs Atemschutztrupps zur Menschenrettung eingesetzt. Es wurden
zwei unverletzte, zwei nicht gehfähige und eine nicht mehr ansprechbare
und damit nicht gehfähige Person „gerettet“.
Die
Suche in den stark verqualmten Räumen der verwinkelten Wohnung stellt
sich als besondere Herausforderung für die Atemschutztrupps heraus.
Die Atemschutztrupps, die gleichzeitig zur Suche eingesetzt waren, waren
einer sehr realistischen Situation gegenübergestellt und mussten ihr
gemeinsames Vorgehen koordinieren. Unter den kritischen Augen des Gemeindebrandmeisters
Karsten Krügener und des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Ralf-Peter
Karl sowie Volker Höfert von der Samtgemeindeverwaltung waren drei
Fahrzeuge der Gittelder Wehr mit 22 Einsatzkräften und die Feuerwehr
Windhausen mit zwei Fahrzeugen und 23 Kameraden im Einsatz. Die „zu rettenden“
Personen wurden von der Feuerwehr Münchehof gestellt.
In
einer abschließenden Besprechung im Feuerwehrgerätehauses Gittelde
besprachen Führungs- und Einsatzkräfte den Ablauf der realistischen
Alarmübung. |

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...Ehrungen
und Neuwahlen waren Mittelpunkt der JHV im Januar 2008
–
Ralf-Peter Karl Nachfolger des Ortsbrandmeisters Carsten Redecker |
Gittelde,
Januar 08 (kip) Ortsbrandmeister Carsten Redecker
eröffnete im Feuerwehrgerätehaus die JHV der Feuerwehr Gittelde.
Sein besonderer Gruß galt Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann,
Bürgermeister Helge Güttler, Regierungsbrandmeister Karl-Heinz
Banse, Kreisbrandmeister Heinz Gärtner, Samtgemeindebrandmeister Karsten
Krügener, Ortsbrandmeister Dirk Blanke, den Ehrenbrandmeistern Leo
Drücker und Dieter Redecker, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Hans-Joachim
Brünig, die Vertreter der Werksfeuerwehren Fuba und Mende. Mit Freude
verkündete der Ortsbrandmeister, dass 40 aktive Mitglieder, fünf
Mitglieder der Jugendwehr, elf Gäste und neun passive Mitglieder anwesend
sind.
Das
von Schriftwart Jens Starfinger verlesene Protokoll über die Versammlung
am 14. Januar 2007 wurde mit einer Stimmenthaltung genehmigt.
Im
seinem umfangreichen Bericht erinnerte Ortsbrandmeister Carsten Redecker,
dass die Wehrmitglieder 5.340 Arbeitsstunden geleistet haben. Zu 18 Brandeinsätzen,
drei Alarmübungen und drei Einsatzübungen war die Wehr ausgerückt.
Die Einsätze erhöhen sich Jahr für Jahr. Kurz erinnerte
er an den Großbrand in der „Neue Straße“ und an die Hochwassereinsätze.
Für die während der mehrstündigen Einsätze von der
Bevölkerung gewährte Verpflegung dankte er herzlich; einige Familien
namentlich.
Der
Wehr gehören 207 Mitglieder an; davon 46 aktive Mitglieder und zehn
Mitglieder der Jugendwehr. Über 109 fördernde Mitglieder freue
sich Wehr besonders. Carsten Redecker dankte den Firmen, die ihre Mitarbeiter
für den Feuerwehrdienst freistellen.
Zum Schluss seiner Ausführungen
dankte Ortsbrandmeister Carsten Redecker den Mitgliedern des Kommandos
und allen Mitgliedern der Wehr für ihre Unterstützung. Aus beruflichen
Gründen erklärte er seinen Rücktritt. Langanhaltender Beifall
war der Dank seiner Kameraden.
Hans-Joachim
Brünig dankte Ute Redecker mit einem Blumenstrauß und einem
dreifachen „Gut Wehr“, während stellvertretender Ortsbrandmeister
Ralf-Peter Karl die Arbeit des scheidenden Ortsbrandmeisters noch einmal
würdigte und ihm als äußeres Zeichen des Dankes ein Präsent
überreichte. Auch ihm rief die Wehr ein dreifaches „Gut Wehr“ zu.
In ihren Bericht zeigten
Jugendwart Benjamin Karl und Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Hans-Joachim
Brünig die Arbeit der Jugendfeuerwehr auf. Darüber wird gesondert
berichtet.
Ohne
Aussprache und auf Antrag der Kassenprüfer wurde dem Kommando einstimmig
Entlastung erteilt.
In
seinem Grußwort stellte Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann
fest, dass 2007 ein ereignisreiches Jahr war. Er erinnerte an die Hochwassereinsätze
und an den Großbrand vor Ort. 170.000 Euro sind im Haushalt der Samtgemeinde
für die Feuerwehren bereit gestellt. Für Investitionen kommen
weitere 65.000 Euro hinzu. Kurz ging er auf Digitalfunk, auf die Atemschutzstrecke
und Rettungsleitstelle sowie auf Kinderfeuerwehren ein. Mit einem Dank
an Ortsbrandmeister Carsten Redecker beendete er seine Ausführungen
und überreichte für die Jugendfeuerwehr ein Flachgeschenk.
Dieser
Geste schloss sich Bürgermeister Helge Güttler an und überreichte
ebenfalls ein Flachgeschenk zugunsten der Jugendfeuerwehr.
Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener wartete mit einigen Zahlen auf. 243 Mitglieder gehören
der aktiven Wehr an; davon 29 weibliche Mitglieder. 72 Jungen und Mädchen
zählen zur Jugendfeuerwehr und 1.090 Mitglieder zählen zu den
fördernden Mitglieder. Leider nimmt die Zahl der aktiven und besonders
der fördernden Mitglieder ab. Dagegen nahm die Zahl der Einsätze
im erheblichen Umfang zu. Waren es in 2006 nur 68 Einsätze der Wehren,
so erhöhte sich die Zahl der Einsätze in 2007 drastisch auf 146
Einsätze. Hochwasser und Sturm fordern im immer häufigere Einsätze
der Wehren.
Krügener
informierte weiter über die veränderte Ausbildung der Kameradinnen
und Kameraden und betonte, dass diese geänderte Ausbildung auch eine
Antwort auf den demografischen Wandel sei. Der Tages-Alarmeinsatz muss
auch künftig sichergestellt werden. Die Wehren Badenhausen, Eisdorf
und Willensen bilden künftig den 3. Zug der Samtgemeindewehr. Weitere
Themen seines Berichtes waren der Bedarfs- und Zukunftsplanung, der Digitalfunk,
die Leitstellen-Organisation und die notwendigen Finanzmittel.
Regierungsbrandmeister
Karl-Heinz Banse dankte Carsten Redecker für seinen ehrenamtlichen
Einsatz als Ortsbrandmeister und stellte heraus, dass er eine gut ausgebildete
Wehr „hinterlasse“. In seinem Grußwort ging er kurz auf die Leitstellen,
auf Digitalfunk, Feuerwehr-Unfallkasse und die Finanzierung von Brandschutzeinrichtungen
durch den Bund für den Katastrophenschutz sowie auf die Ausbildung
ein.
Kreisbrandmeister
Heinz Gärtner nahm auch zu dem Thema „Leitstelle“ Stellung. Er dankte
dem Kommando und der Wehr für die gute Zusammenarbeit. Da seine Dienstzeit
zum 31. März endet, verabschiedete er sich von den Gittelder Kameraden.
 Der
Vertreter der Firma Fuba dankte für die gute Zusammenarbeit und für
die stete Hilfsbereitschaft der Wehr.
Unter
der Wahlleitung von Karsten Krügener wurde in geheimer Wahl Ralf-Peter
Karl zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Zu seinem Stellvertreter
wählten die Kameraden Marcus Kronjäger.
Ortsbrandmeister
Carsten Redecker leitete die weiteren Wahlen. Dem Kommando gehören
künftig an Jens Starfinger (Schriftführer), Lars Brünig
(stellv. Schriftführer), Hans-Joachim Brünig (Kassenwart), Klaus
Starfinger (Zugführer), Denis Starfinger (Gruppenführer TL 16),
Carsten Redecker (stellv. Gruppenführer TL 16), Jürgen Biegling
(Maschinist TL 16), Jens Koch (Gruppenführer LF 16), Hans-Joachim
Brünig (stellv. Gruppenführer LF 16), Udo Beilschmidt (Maschinist
LF 16), Achim Neumann (Fahrer ELW), Udo Beilschmidt (Kleiderwart u. Gerätewart),
Marcus Kronjäger (stellv. Gerätewart), Thomas Weiß (Atemschutzgerätewart),
Jens Koch (stellv. Atemschutzgerätewart) und Sven Olbrich (Sicherheitsbeauftragter).
Jan
Niklas wurde zum Kassenprüfer gewählt.
Im
Festausschuss werden Matthias Karl und Joachim Neumann Veranstaltungen
vorbereiten.
Als
Feuerwehrmann-Anwärter wurden Alexander Hummel und Christoph Wunstorf
von der Jugendwehr in die aktive Wehr übernommen. Neu werden in der
aktiven Wehr Karsten Lau und Maria Schalitz-Schmidt tätig sein.
Über
die Auszeichnung der Mitglieder der Jugendwehr wird gesondert berichtet.
Gemeindebrandmeister Krügener beförderte Marcus Kronjäger
zum Hauptlöschmeister und Denis Starfinger zum Löschmeister.
Für besondere Verdienste überreichte er das Ehrenzeichen der
Samtgemeindewehr an Hauptlöschmeister Jens Reiszig und an Brandmeister
Lars Brünig.
An
Manfred Hagedorn wurde für 40 Jahre Feuerwehrdienst und an Michael
Wedemeier wurde für 25 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Nieders. Ehrenzeichen
verliehen.
Mit
großer Freude überreichte Carsten Redecker seinem Nachfolger
ein neues Laptop und eine Digitalkamera, die aus Mitteln des Fördervereins
angeschafft worden sind.
Denis
Starfinger als bisheriges Mitglied des Festausschusses dankte allen Kameraden.
Mit seinem Bruder Jens möchten sie die alte Tradition wieder aufleben
lassen und überreichten dem Ortsbrandmeister Carsten Redecker die
„Bilder des Jahres“.
Nach Hinweisen auf den Dienstbetrieb
schloss Carsten Redecker die Jahreshauptversammlung und lud zum anschließenden
traditionellen Stümpelessen ein.
Das Foto zeigt die beförderten
und geehrten Feuerwehrkameraden mit Ortsbrandmeister Carsten Redecker und
dem Kommando sowie mit Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann,
Bürgermeister Helge Güttler, Regierungsbrandmeister Karl-Heinz
Banse, Kreisbrandmeister Heinz Gärtner und Gemeindebrandmeister Karsten
Krügener. |
| ...Beförderungen
von Denis Starfinger und Marcus Kronjäger |
 Gittelde,
Januar 08 (kip) Die Jahreshauptversammlung der
Feuerwehr Gittelde stand im Zeichen von Wahlen zum Kommando, Ehrungen und
Beförderungen. Gemeindebrandmeister Karsten Krügener lobte den
guten Ausbildungsstand der Feuerwehr Gittelde. Deshalb freue er sich besonders,
dass er die Beförderungen im Rahmen der Wehrgliederung von Marcus
Kronjäger zum Hauptlöschmeister und Denis Starfinger zum Löschmeister
aussprechen könne.
Marcus Kronjäger war
zuvor von den Aktiven der Wehr zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt
worden. Er wird Nachfolger von Ralf-Peter Karl, der künftig als Ortsbrandmeister
in der Gittelder Wehr tätig sein wird.
Das Foto zeigt Denis Starfinger,
Marcus Kronjäger und Gemeindebrandmeister Karsten Krügener (vlnr)
und sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner. |
| ...Jens Reiszig
und Lars Brünig erhielten Ehrenzeichen |
 Gittelde,
Januar 08 (kip) Im Rahmen der Jahreshauptversammlung
der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde wurden Hauptlöschmeister Jens
Reiszig und Brandmeister Lars Brünig mit dem Ehrenzeichen der Samtgemeindewehr
für besondere Verdienste ausgezeichnet. Gemeindebrandmeister Karsten
Krügener würdigte diese besonderen Verdienste und nahm die Verleihung
der Auszeichnungen vor.
Das Foto zeigt Jens Reiszig,
Lars Brünig, Ralf-Peter Karl, Carsten Redecker und Karsten Krügener
(vlnr, stehend) und davor sitzend Kreisbrandmeister Heinz Gärtner
und im Hintergrund Schriftführer Jens Starfinger. |
| ...Manfred Hagedorn
erhielt Nieders. Ehrenzeichen |
 Gittelde,
Januar 08 (kip) In der JHV der Freiwilligen Feuerwehr
Gittelde standen Neuwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt. In einer Laudation
würdigte Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann die Leistungen
des 1. Hauptfeuerwehrmannes Manfred Hagedorn. Er gehört seit 40 Jahren
der Feuerwehr an. Dies steht für Verlässigkeit. Unter großem
Beifall überreichte der Samtgemeindebürgermeister an Manfred
Hagedorn das Nieders. Ehrenzeichen der Feuerwehr mit Ehrenurkunde.
Das Foto zeigt den 1.
Hauptfeuerwehrmann Manfred Hagedorn mit Gemeindebrandmeister Karsten Krügener
und Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (vrnl, stehend). |
| ...Andreas
Riehn und Nico Machnik erhielten Leistungsabzeichen
„Jugendflamme I“ |
 Gittelde,
Januar 08 (kip) Im Rahmen der JHV der Freiwilligen
Feuerwehr Gittelde im Feuerwehrgerätehaus berichtete Jugendwart Benjamin
Karl über die Arbeit der Jugendwehr im zurückliegenden Jahr.
Im Detail informierte er über die Teilnahme an den Kreiswettkämpfen
der Jugendwehren und über die Samtgemeindewettkämpfe sowie der
Kreisgeschicklichkeits-Wettkämpfe der Jugend. Die Jugendwehr beteiligte
sich am örtlichen Tag der Umwelt, am Schulfest mit einer Darstellungsübung,
am Zeltlager in Eisdorf und führte mit der Jugendwehr Badenhausen
eine gemeinsame Herbstübung durch. 10 Jugendliche gehören der
Gittelder Jugendwehr an. An 45 Dienstabenden wurden theoretische Wissen
vermittelt oder Jugendarbeit geleistet. Für den feuerwehrtechnischen
Dienst wurden 623,5 Stunden geleistet.
Samtgemeindejugendwart
Hans-Joachim Brünig erinnerte daran, dass er zum 37. Mal an einer
JHV der Feuerwehr teilnimmt. Von den fünf Jugendwehren in der Samtgemeinde
Bad Grund werden 72 Jugendliche, davon 26 Mädchen ausgebildet. Er
dankte den Jugendwarten für ihre ehrenamtliche Arbeit und betonte,
dass diese sich redliche Mühe geben. Der demografische Wandel mache
auch vor den Jugendwehren nicht halt. Deshalb sei die Zahl der Mitglieder
in den Jugendwehren rückläufig, Insgesamt wurden für den
feuerwehrtechnischen Dienst 917 Stunden, 996 Stunden für allgemeine
Jugendarbeit und 127 Stunden für Tagungen, Weiterbildung usw. aufgebracht.
Ausführlich
ging Hans-Joachim Brünig auf die Kinderfeuerwehren ein, die demnächst
geschaffen werden sollen.
Mit besonderer Freude verkündigte
der Samtgemeindejugendwart, dass 21 Jugendliche mit Erfolg an der Abnahme
des Leistungsabzeichens Jugendflamme I teilgenommen haben; davon drei Jungen
von der Jugendfeuerwehr Gittelde. Leider sind nicht alle Jugendlichen anwesend,
deshalb konnte er das Leistungsabzeichen nur an Andreas Riehn und Nico
Machnik aushändigen.
Zum Schluss seiner Ausführungen
verwies der Samtgemeindejugendwart auf verschiedene Termine. Am 1. März
findet der Kreisjugendtag in Bartolfelde statt, die Kreisjugendwettkämpfe
werden am 1. Juni in Osterode durchgeführt, zum Kreisjugendzeltlager
wird vom 12. bis 19. Juli eingeladen; es findet in diesem Jahr nördlich
von Bremerhaven statt; die Einladung zu den Kreisgeschicklichkeits-Wettkämpfen
hat als Termin den 6. September zum Inhalt und am 21. September wird wieder
die Leistungsspangenabnahme sein.
Unser Foto zeigt Ortsbrandmeister
Carsten Redecker und sein Stellvertreter Ralf-Peter Karl mit Samtgemeindejugendwart
Hans-Joachim Brünig, Jugendfeuerwehrwart Benjamin Karl und den Leistungsspangenträgern
Andreas Riehn und Nico Machnik. |
| ...besuchte
Weihnachtsmarkt in Eisenach |
 Gittelde
(kip) Die Mitglieder und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde besuchten
in der Adventszeit einen nicht alltäglichen Weihnachtsmarkt. Auf der
Fahrt mit dem Reisebus in Richtung Thüringen gab es unterwegs ein
kräftiges Frühstück, um gestärkt den steilen Berg zur
Wartburg in Eisenach zu erklimmen.
Nicht
nur die herrliche Aussicht über die Umgebung belohnte die Reisegruppe,
sondern auch ein historischer Weihnachtsmarkt mit historischem Handel und
altehrwürdiger, schon fast vergessener Handwerkskunst, wie z. B. Kerzenziehen,
Glasblasen oder Laternenbau. Musikanten, Märchenerzähler und
Puppenspieler sorgten für kurzweilige Unterhaltung und Freude in der
einzigartigen Kulisse der Wartburg. Aber nicht nur den Weihnachtsmarkt
gab es zu entdecken. Auch eine Führung durch die historischen Mauern
der Wartburg stand auf dem Programm und so erfuhr die muntere Reisegruppe
viel Interessantes über die Wartburg und einem ihrer bekanntesten
Bewohner, Martin Luther.
Zum
Abschluss wurde dann noch dem „modernen“ Weihnachtsmarkt in der Innenstadt
von Eisenach ein Besuch abgestattet, bevor es wieder nach Gittelde zurück
ging. Für die Mitfahrer war es ein interessanter Tag, der allen lange
in Erinnerung bleiben wird. |

|
| ...Rauchmelder
für die Grundschule Gittelde |
 Zwischen
der Grundschule in Gittelde und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde sowie
dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde besteht schon
seit langem eine gut funktionierende Partnerschaft. Dieses machte erst
kürzlich der Besuch der vierten Klassen bei der Feuerwehr deutlich
(wir berichteten).
Nun
überreichte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde
der Grundschule eine sinnvolle Spende. Rektorin Rotraud Dröge konnte
stellvertretend für die Schule vom Vorsitzenden des Fördervereins
der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde Carsten Redecker und seinem Geschäftsführer
Hans
Joachim Brünig konnte zehn Rauchmelder entgegennehmen. Diese Rauchmelder
sollen einen Beitrag für die Sicherheit der Schüler und Lehrer
sein.
Der
Förderverein und die Freiwillige Feuerwehr unterstützen damit
die seit dem Jahr 2000 laufende Kampagne "Rauchmelder retten Leben".
Schüler
und Schülerinnen aus den vierten Klassen übernahmen anschließend
die Aufgabe alle Klassen über den Nutzen und den Gebrauch der Rauchmelder
zu informieren. Dabei zeigten sie mit welchem Geräusch ein Rauchmelder
auf eine Gefahrensituation hinweist und erklärten den Schülern
und Schülerinnen wie sie sich im Falle eines Brandes zu verhalten
haben. Die Rauchmelder wurden anschließend umgehend in den Fluren
der Grundschule angebracht.
Die
Kampagne "Rauchmelder retten Leben" ist vor allem für die Brandschutzaufklärung
im privaten Wohnraum aktiv. Die Aktion wird von den Feuerwehren und den
Schornsteinfegern bundesweit unterstützt. Allmählich ändert
sich das Bewusstsein der Bevölkerung und damit auch der politischen
Entscheider, Rauchmelder als wirkungsvolle Lebensretter wahrzunehmen und
zu verwenden.
Im
sonst so sicherheitsbewussten Deutschland waren Rauchmelder bis noch vor
einigen Jahren wenig bekannt und gesetzlich nicht vorgeschrieben. Anders
dagegen in den USA: Mindestens 93% der Haushalte sind in den USA mit Rauchmeldern
ausgestattet. Durch den Einsatz dieser Rauchmelder ist die Anzahl der Brandtoten
um bis zu 40% gesunken ist. Auch in Großbritannien oder Schweden
ist der überwiegende Teil der Haushalte mit Rauchmeldern ausgerüstet.
Auch in diesen
Ländern trat eine deutliche
Verringerung der Brandtoten sein.
In
diesen Ländern ist die Installation von Rauchmeldern in privaten Wohnungen
gesetzlich geregelt. Und die Erfahrung in diesen Ländern hat gezeigt,
dass auf freiwilliger Basis nur wenige
Haushalte mit Rauchmeldern
ausgestattet waren.
Heute
gibt es bereits in den sechs Bundesländern (Hessen, Rheinland-Pfalz,
Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) eine
Rauchmelderpflicht für private Wohnräume.
Jährlich
sterben rund 600 Menschen in Deutschland an Bränden; die Mehrzahl
davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände
im Jahr ist aber im Gegensatz zur allgemeinen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit.
Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende
Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Und Brände
werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr,
wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich
ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer sondern der Rauch. Bereits
drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein,
die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Wer
mehr über dieses Thema erfahren möchte, wende sich an die örtliche
Feuerwehr oder besucht
den Internetauftritt www.rauchmelder-lebensretter.de.
Das
Foto (red) zeigt Ortsbrandmeister Carsten Redecker bei Überreichung
der Rauchmelder an Rektorin Rotraud Dröge im Beisein von Vertretern
der Feuerwehr und der Schule. |
| ...4. Klassen
besuchten Feuerwehr |
 
|
Die
zwei 4. Klassen der Grundschule Gittelde besuchten die Freiwillige Feuerwehr.
Das Thema "Feuerwehr und Feuer" war schon zuvor im Unterricht. Feuerwehrkameraden
behandelte zusammen mit den Lehrkräften praktisch als auch theoretisch
dieses Thema. Dabei wurde die Schülerinnen und Schüler im Umgang
mit Feuer sowie im Absetzen eines Notrufs unterwiesen.
Anlässlich
des Besuches bei der örtlichen Feuerwehr stand die Technik und Ausrüstung
der Brandschützer auf den Stundenplan. Dazu hatte die Freiwillige
Feuerwehr Gittelde die Schüler in ihr Feuerwehrhaus eingeladen. Dort
wurden nach einer kurzen Begrüßung die Aufgaben einer Freiwilligen
Feuerwehr den Kindern erläutert. Viel Interesse zeigten die Schüler
bei den Ausführungen über den Einsatzdienst und wie man ein Feuerwehrmann
bzw. eine Feuerwehrfrau werden kann. Erstaunte Blicke gab es bei der Information,
dass die freiwilligen Mitglieder kein Geld für ihren Einsatz bekommen
und zu jeder Tag- und Nachtzeit einsatzbereit sind. 365 Tage im Jahre rund
um die Uhr sind die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr einsatzbereit,
um den Nächsten zu helfen, Hab und Gut zu retten.
Die
persönliche Schutzausrüstung eines jeden Brandschützers
wurde von den Schülerinnen und Schülern ausgiebig begutachtet
und auch getestet. Wer wollte, konnte sogar eine Atemschutzmaske "aufsetzen"
und die Luft aus dem Pressluftatmer einatmen. Helm und Handschuhe waren
ebenfalls schnell zum Anprobieren vergriffen.
Vor
der Fahrzeughalle wartete das Tanklöschfahrzeug zum weiteren Erkundung.
Einige wichtige Geräte zum Löschen eines Feuers wurden erklärt
und konnten von den Kindern in die Hand genommen werden. Spezialgeräte
wie zum Beispiel das Überdruckbelüftunggerät oder ein Stromerzeuger
zogen das ungebremste Interesse auf sich. Hier konnten alle einmal den
Luftstrom des Lüfters am eigenen Leib erfahren und sich beim Schlauchkuppeln
versuchen.
Das
Platznehmen im Mannschaftsraum durfte natürlich nicht fehlen. Zu guter
Letzt wurde dann noch ein Erinnerungsfoto vor dem Feuerwehrfahrzeug gemacht.
Mit Blaulicht und Martinshorn wurden die Grundschüler auf ihren Weg
zurück in ihre Schule verabschiedet. Einmal mehr hat sich gezeigt,
dass die Zusammenarbeit zwischen der Gittelder Grundschule und der Freiwilligen
Feuerwehr Gittelde sich als sehr sinnvoll und mehr als hervorragend erwiesen
hat.
Die
Fotos sind während des Besuches der 4. Klassen der Grundschule Gittelde
bei der Feuerwehr Gittelde entstanden. |
| ...Badenhausen
und Willensen Sieger der Feuerwehrwettkämpfe |
Dirk
Blanke gewann Pokal
Austragungsort
der diesjährigen Wettkämpfe der Feuerwehren in der Samtgemeinde
Bad Grund war Gittelde. Viel Mühe hatten sich die Kameraden der Gittelder
Wehr bei der Vorbereitung dieser Wettkämpfe aufgebracht und diese
Wettkämpfe mit ihrem traditionellen Hoffest verbunden. |
Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener und der Samtgemeindejugendwart der Feuerwehren Hajo
Brünig nahmen in Anwesenheit des Samtgemeindebürgermeisters Harald
Dietzmann und Bürgermeister Helge Güttler, des Ortsbrandmeisters
Carsten Redecker von der ausrichten Wehr Gittelde sowie der aus Lonau angereisten
Wettkampfrichter die Siegerehrung vor. Krügener lobte seinen Stellvertreter
Michael Römermann der den anspruchsvollen Wettkampf ausgearbeitet
hatte.
Der
Samtgemeindejugendwart Hajo Brünig ehrte die Sieger des Wettbewerbs
der Jugendwehren aus dem Samtgemeindegebiet. Zuvor würdigte er im
Detail die Leistungen im A-Teil und B-Teil und stellte das Durchschnittsalter
der am Wettkampf teilnehmenden Jugendwehren vor. Als Sieger in der Gesamtwertung
ging die Jugendwehr Badenhausen hervor. Den 2. Platz belegte die Jugendwehr
aus Eisdorf und den 3. Platz gewann die Jugendwehr aus Bad Grund. Die Jugendwehren
aus Windhausen und Gittelde belegten die nächsten Plätze. Alle
Jugendwehren erhielten Urkunden und die Jugendwehren aus Badenhausen, Eisdorf
und Bad Grund konnten sich zusätzlich über einen Pokal freuen.
|
Gemeindebrandmeister
Karsten Krügener dankte der Gittelder Wehr für die gelungene
Ausrichtung der diesjährigen Wettkämpfe, obwohl die Gittelde
Wehr in den letzten Tagen wegen des eingetretenen Hochwassers laufend im
Einsatz war.
Große
Freude herrschte bei der Wehr Willensen, die mit 925 von 1000 möglichen
Punkten aus dem diesjährigen Wettbewerb als Siegerin hervorging. Aber
mit nur 15 Punkten weniger gewann die Wehr Windhausen den 2. Platz und
den 3. Platz mit 900 Punkten belegte die Wehr aus Bad Grund. Sie erhielten
Pokale und Urkunden. Mit je einer Urkunde wurden die nächstplatzierten
Wehren Gittelde, Badenhausen und Eisdorf ausgezeichnet.
Den Wettbewerb der Ortsbrandmeister
gewann – wie im letzten Jahr – Dirk Blanke von der Feuerwehr Bad Grund.
Er konnte sich über einen Pokal und Urkunde freuen. |
Die
Fotos zeigt die Sieger der diesjährigen Samtgemeindewettkämpfe
der Feuerwehren mit dem Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und
Samtgemeindefeuerwehr-Jugendwart Hajo Brünig mit Ortsbrandmeister
Carsten Redecker, Gittelde, den Wettkampfrichtern und Ehrengästen
und vom diesjährigen Hoffest. |
Besucher
vom Hoffest der Feuerwehr begeistert
Mit
einem vielseitigen Programm zu ihrem Hoffest wartete die Feuerwehr Gittelde
in diesem Jahr auf. Mit den Samtgemeinde-Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren
und der aktiven Wehren begann das Fest rings um das Gittelder Feuerwehrgerätehaus.
Das Fest wurde mit einer Kaffeetafel fortgesetzt. Die Kinder tobten sich
auf der Hüpfburg aus. Andere Kinder ließen sich schminken und
waren ganz stolz über ihr neues Outfit. Viele Jungen und Mädchen
nutzten die Gelegenheit mit dem Feuerwehrauto durch Gittelde zu fahren.
Die Fahrzeugschau nahmen die Besucher zum Anlass, sich über die mit
Technik vollgestopften Einsatzfahrzeuge zu informieren. Die Verkehrswacht
Bad Grund-Osterode präsentierte sich mit einem Stand.
Nach
der Siegerehrung, die Gemeindebrandmeister Karsten Krügener und Samtgemeindefeuerwehr-Jugendwart
Hajo Brünig vornahmen und über die gesondert berichtet wurde,
demonstrierte die Feuerwehr Bad Grund mit einer Schauübung der Einsatz
bei einem Verkehrsunfall. Weitere Schauübungen folgten.
Am
frühen Abend legte DJ Thomas Abel seine Scheiben auf und heizte die
gute Stimmung richtig ein. Einer der Höhepunkte des Hoffestes war
als die Cocktailbar „Markau-Lagune“ eröffnete.
Ortsbrandmeister
Carsten Redecker war mehr als zufrieden mit dem gelungen Hoffest. Er dankte
allen Helferinnen und Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung
dieses inzwischen traditionellen Festes. In diesem Jahr standen die Vorbereitungen
unter keinem so guten Stern, denn wegen des Hochwassers waren zuvor die
aktiven Kameraden tagelang im Einsatz. |
| Großfeuer
in Gittelde suchte landwirtschaftliche Gebäude heim |
 Jäh
wurden die Gittelder in sonntäglicher Frühe aus dem Schlaf gerissen,
als alle Feuerwehren aus dem Samtgemeindegebiet und die angeforderte Drehleiter
aus Osterode zum Brandherd eilten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe Bad Grund
und weitere Rettungskräfte waren ebenfalls schnell nach Gittelde gekommen.
Lars
Timme war durch das Bersten von Dachziegeln am Sonn-tagmorgen gegen 4 Uhr
wach geworden.
Dichter
Qualm und lodernde Flammen schlu-gen aus dem landwirtschaftlichen Gebäude
im rückwärtigen Bereich der Neuen Straße“.
Klapproths
Scheune stand in hellen Flammen. In diesem Bereich sind in enger Bebauung
- überwiegend landwirtschaftlich geprägt – die Gebäude errichtet.
Nur eng ist die sogenannte „Timmes Gasse“. In den Scheunen mit gelagerten
Heu und Stroh fanden die Flammen reichlich Nahrung.
Familie
Klaus Timme konnte nur noch einige landwirtschaftliche Geräte ins
Freie schaffen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren war ein
Übergreifen auf die landwirtschaftlich genutzten Gebäude der
Familie Klaus Timme nicht zu verhindern. Auch an der Rückwand der
Scheune des Nachbarn Wolf entzündeten sich die Flammen.
Schnell hatte die Feuerwehr aus mehreren Hydranten die Löschwasserversorgung
aufgebaut. Von mehreren Seiten wurde das Großfeuer bekämpft.
Auch die Drehleitern von Bad Grund und Osterode wurden zur Brandbekämpfung
eingesetzt. Atemschutzgeräteträger hielten sich zum Einsatz ständig
bereit. Nach zwei Stunden harten Einsatzes aller Feuerwehren aus der Samtgemeinde
und der Osteroder Drehleiter war das Feuer unter Kontrolle. Das Übergreifen
der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser konnte dank des schnellen Eingreifens
der Feuerwehren verhindert werden.
Dennoch
ist der Schaden immens. Nicht ungefährlich war der Einsatz der Feuerwehrleute.
Dachziegeln zer-barsten und flogen mit lautem Knall durch die Gegend.
Bis
in den späten Abendstunden war die Feuerwehr Gittelde im Einsatz,
um die Brandnester im Stroh und Heu zu beseitigen. Mit schwerem Gerät
wurde das nasse, qualmende Heu und Stroh beiseite geschafft.
Ortsbrandmeister
Carsten Redecker: „Eine Brandkatastrophe konnte verhindert werden. Erfreulich
ist, dass ein Personenschaden nicht zu beklagen ist.“
Zeitgleich
mit der Brandbekämpfung haben Polizeibeamte mit ihren Ermittlungen
begonnen. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.
Unsere
Fotos vermitteln einen Eindruck vom Großfeuer in Gittelde.
|
| ...rückte
zum „Brandeinsatz“ aus |
Mit
Funkalarmempfänger wurden die aktiven Wehrmitglieder aus ihrer Feierabendruhe
aufgeschreckt. Aus dem „Pieper“ –wie das Gerät im „Alltag“ der Feuerwehr
genannt wird – ertönte das Stichwort „Brandeinsatz Firma Fuba“.
Kurz nach Eintreffen der
beteiligten Einsatzkräfte vor Ort stellten die Mitglieder der Feuerwehr
Gittelde mit Erleichterung fest, dass es sich um eine Einsatzübung
handelt. Bei der Übung wurde angenommen, dass in Halle 4 der Firma
Fuba ein „Feuer“ ausgebrochen war. Dieses „Feuer“ hatte sich bis in den
„sensiblen“ Technikraum ausgebreitet. Außerdem wurde ein Mitarbeiter
vermisst.
Die
zuerst am Ort des Geschehens tätige Werksfeuerwehr nahm mit dem Atemschutztrupp
die Menschenrettung vor. Die Feuerwehr Gittelde stellte den Atemschutzgeräteträger-Reservetrupp.
Gleichzeitig begann die Gittelder Wehr mit Lösch- und Kühlmaßnahmen
an diversen Behältern.
In
der anschließenden kritischen Besprechung zeigten sich sowohl Werkbrandmeister
Leib, Ortsbrandmeister Redecker und Gemeindebrandmeister Krügener
mit den gezeigten Leistungen der Einsatzkräfte und mit dem Ablauf
der Übung sehr zufrieden. Auch wurde die gute Zusammenarbeit beider
Wehren gewürdigt. |
| ...Feuerwehren
rückten zur Alarmübung aus |
 
|
Jäh ging der Feierabend zu Ende, als bei einigen Feuerwehrkameraden
der Funkalarmempfänger zu Brandeinsatz in Gittelde, Planstraße
9, rief. Nach kurzer Zeit waren das Tanklöschfahrzeug TLF-16 und der
Einsatzleitwagen am Einsatzort. Zunächst erkundete der Angriffstrupp
der Gittelder Wehr die Lage und begann Menschen zu retten. Gleichzeitig
wurde vom nächsten Unterflurhydrant die Löschwasserversorgung
sichergestellt. Ergänzend zu den ersten Einsatztrupp trafen die Kameraden
der örtlichen Wehr mit dem weiteren Löschfahrzeug ein. Sie übernahmen
die Abriegelung des direkt angrenzenden Gebäudes zum Nachbarn und
die Straßensicherung.
Am
Einsatzort fanden die Kameraden zwei verletzte Personen vor, die von Mitgliedern
der Jugendfeuerwehr „gestellt“ und von Karl-Heinz Eine, DRK Münchehof,
entsprechend geschminkt waren. Das Hintergebäude war durch Nebelmaschinen
und gelben Rundumleuchten einem tatsächlichen Brand täuschend
ähnlich gestaltet.
Gemeindebrandmeister Karsten
Krügener war als aufmerksamer Beobachter dieser Alarmübung eingetroffen.
Nach Abschluss dieser Übung nahm er zu der Aufgabenstellung und den
für die Übung gestellten Vorgaben und deren Lösung durch
die eingesetzten Kameraden.
Die
Feuerwehr ist Familie Friederichs dankbar, die die Übung mit ihren
Vorbereitungen auf ihrem Grundstück gestattete.
Unsere
Fotos zeigen Schnappschüsse von der Feuerwehrübung. |
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