In
eigener Sache:
15.
Juli 2010: Aktuelle Ankündigungen
u. Nachrichten aus Samtgemeinde und Verbänden finden Sie ab sofort
in der Web-Ausgabe des "Harzboten", in den Online-Seiten der regionalen
Presse sowie auf den Websites der verschiedenen Vereine und Gemeinden.
Besuchen Sie weiterhin gerne die statischen Seiten, z.B. über Historisches
und Sehenswürdigkeiten unserer Region. Danke,
allen Lesern und Zulieferern, für acht Jahre Vertrauen und Zusammenarbeit! |
  |
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NEWS
aus verschiedenen Vereinen: |
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Siedlergemeinschaft
Schützen
Sozialverband
Spielmannszug
TTK |
Infos
und Bilder aus dem Flecken Gittelde: KLICK! |
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| Aus
verschiedenen Vereinen: |
Gittelder
Jagdgenossenschaft
| ...Zwei
neue Jagdpächter |
 
|
Gittelde/Teichhütte,
19. 4. 10. (Sab) Zwei neue Jagdpächter konnten die Jagdgenossen in
der Generalversammlung der Gittelder Jagdgenossenschaft begrüßen.
Ein Jagdpächter blieb der alte. Einstimmig wurde der Verlängerung
der Verpachtung des Jagdbezirks I und I zugestimmt.
Im
Mittelpunkt der gut besuchten Generalversammlung, die vom Vorsitzenden
Wolfgang Fuhse im Café Schalitz geleitet wurde, stand die Weiterverpachtung
von zwei Jagdbezirken. Der Vorsitzende konnte eine Reihe von interessierten
Personen begrüßen, darunter die Vorsitzenden der Realgemeinden,
den Jagdausübungsberechtigten des Bezirks III Helge Achmus, Jagdpächter
Ronald Riedel und die Bewerber für die Jagdbezirke Eckardt Trautwein
und Henning Bartel, Lengede, sowie Günter Vokuhl, Gittelde.
Es
sei ein ruhiges, normales Jagdjahr 2009 gewesen, berichtete der Vorsitzende
Wolfgang Fuhse. Der Vorstand habe seine normale Arbeit verrichtet. Eine
Besonderheit sei der Abschuss eines Stücks Großwild im Jagbezirk
III gewesen. Die Abschüsse hätten sich im Rahmen gehalten. Nur
geringe Wildschäden seien zu beklagen gewesen. Der Jagdbezirk III
sei vorübergehend ohne Jagdpächter gewesen. Die Jagdgenossenschaft
habe diese Zeit gut überbrückt. Der Jagdbezirk III müsse
in seinen Grenzen neu abgesteckt Die dort vorhandenen alten jagdlichen
Einrichtungen müssen verschwinden, oder aber vom neuen Jagdpächter
Helge Achmus übernommen werden. Die vorgegebenen Abschusspläne
seien teilweise eingehalten worden, war weiter zu hören. Nach wie
vor gebe es Probleme durch die Störung der Jagd durch unbefugtes Befahren
der Feldwege durch PKW’s, Motorräder, Quads oder dergleichen. Wolfgang
Fuhse appellierte erneut daran, dass Befahren in den Jagdbezirken zu unterlassen.
Künftig scheue man sich nicht davor, Anzeigen zu erstatten. Außerdem
wurde an die Hundeleinenpflicht erinnert. An einer Drückjagd sei man
genauso beteiligt gewesen, wie an örtlichen Veranstaltungen, Jubiläen
und dergleichen. Fuhse stellte fest, dass die Verwaltung einer Jagdgenossenschaft
immer mehr bürokratische Arbeit verlange, da die gesetzlichen Bestimmungen
und Auflagen mehr werden. Dank sprach er dem Vorstand aus, der ihn bei
diesen Arbeiten unterstützte. Zu hören war aber auch, dass das
Miteinander unter den Jagdgenossen besser sein könnte.
 Bis
auf eine Jagdpacht, so Kassenführer Walter Bothmann, seien alle Pachten
eingegangen. Der Kassenbestand habe sich gegenüber 2008 kaum verändert.
Kassenprüfer Dirk Beckmann und Klaus Starfinger bestätigten die
einwandfreie Kassenführung. Einstimmige Entlastung des Kassenführers
und des Vorstandes war die Folge. Neuer Kassenprüfer wurde Günter
Mai.
Eine
Änderung im Jagdpachtverhältnis wurde notwendig. Der bisherige
Jagdpächter Ronald Riedel, mit dem es jahrelang eine gute Zusammenarbeit
gab, hatte sein Pachtverhältnis aus privaten Gründen gelöst
und suchte einen Nachfolger, der die Jagd bis zum 31. März 2013 übernimmt.
Sowohl der bisherige Jagdpächter als auch der Jagdgenossenschaftsvorstand
wurden fündig. Eckhardt Trautwein und Henning Bartel aus Lengede bewarben
sich darum. Sie stellten sich in der Jagdgenossenschaftsversammlung persönlich
vor. Beide erklärten, dass sie bereits seit Jahrzehnten eine Jagd
ausüben und auch Kenner der hiesigen Verhältnisse sind. Beide
erklärten sich bereit, in das Jagdpachtverhältnis Riedel/Jagdgenossenschaft
Gittelde einzusteigen und die ca. 500 Hektar große Jagd zu den bisherigen
Bedingungen zu übernehmen. Ohne große Aussprache wurde den beiden
Bewerbern einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Der bisherige Jagdpächter
des Bezirks IV Günter Vokuhl brauchte sich nicht vorzustellen. Bereits
seit neun Jahren übt der Gittelder die Jagd in diesem Bezirk aus.
Einstimmig erhielt er das Recht, für weitere neun Jahre die Jagd in
der Größe von 240 Hektar ausüben zu dürfen.
14,50
Euro je Hektar Fläche werden aus dem Jagdpachtaufkommen auch künftig
den Feldmarkinteressentschaften zur Verfügung stellen, so ein weiterer
Beschluss. Die Feldmarkinteressentschaften Gittelde und Teichhütte
werden das Geld für den landwirtschaftlichen Wegebau verwenden.
Das
richtige Abschießen von Wildschweinen und den Eigenarten der unerwünschten
Schwarzkittel, wurde vom Jagdausübungsberechtigten Helge Achmus anschaulich
und detailliiert erläutert. Aufmerksam hörten die Jagdgenossen
diesem Vortrag zu. Die Landwirte staunten nicht schlecht darüber,
dass das Verhalten der Wildschweine recht eigenartig ist, zum Beispiel
an Wildäckern. Die Landwirte sollten doch möglichst Wegeränder
und kleine landwirtschaftliche Flächen zur Anlegung von Wildäckern
zur Verfügung stellen, um dort bestimmte Anpflanzungen vornehmen zu
können. Die Wildschäden auf anderen Flächen seien dadurch
bestimmt geringer. Über ein Ärgernis in allen Jagdbezirken wurde
berichtet. Nicht nur der starke Kraftverkehr und nächtliche Ruhestörungen,
sondern auch die wilden Müllablagerungen machen es den Jagdpächtern
zu schaffen. Auch hier sind Anzeigen im Gespräch.
Fotos (Sablotny): In
der Generalversammlung der Gittelder Jagdgenossenschaft erfolgte die Weiterverpachtung
von zwei Jagdbezirken.
3. (vl.) Eckhardt Trautwein
und Henning Bartels sind die beiden neuen Jagdpächter. Günter
Vokuhl blieb Jagdpächter im Bezirk IV. Wolfgang Fuhse, Vorsitzender
der Jagdgenossenschaft und der bisherige Jagdpächter des Bezirks Ronald
Riedel. |
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SOVD
Gittelde
| ...Sozialverband
Gittelde/Windhausen ehrte |
 Gittelde,
8. März 2010 (Sab) Eine besondere Ehrung
erfolgte in der Jahreshauptversammlung des Sozialverbands, Ortsgruppe Gittelde/Windhausen.
Als einen besonderen Augenblick bezeichnete es der 1. Vorsitzende, Helmut
Elbe, ein Mitglied zu ehren, das 20 Jahre ehrenamtlich im Sozialverband,
vormals Reichsbund Ortsgruppe Gittelde, aktiv tätig ist. 1999 wurde
der Besuchsdienst gegründet. Anneliese Nicolaus, so die Geehrte, war
eine der ersten, die dazu gehörte. Aber damit nicht genug, hob Helmut
Elbe hervor. Seit 20 Jahren leitet sie die Frauengruppe, die sich unter
ihrer Leitung regelmäßig trifft. Ihr unermüdlicher Einsatz
für diese Gruppe und der aller Ortsgruppemitglieder sei beispielhaft.
Dafür sprach Helmut Elbe Dank und Anerkennung im Namen des Vorstandes
und des Kreisvorstandes aus. Viele guten Wünschen gingen an Anneliese
Nicolaus.
10
Jahre gehört Wolfgang Kern, Windhausen, der Ortsgruppe Gittelde/Windhausen
an. Der Ortvorstand dankte für diese Treue und überreichte ihm
als äußeres Zeichen die Verdienstnadel und eine Ehrenurkunde.
Unser Foto (Sablotny)
zeigt die Geehrten (v.l.) Kreisvorstandsmitglied Jürgen Bertram, Wolfgang
Kern, Anneliese Nicolaus, Helmut Elbe. |
| ...wählte
neuen Vorstand |
 Gittelde,
8. März 2010 (Sab) Obwohl Neuwahlen stattfanden,
konnte der 1. Vorsitzende des Sozialverbandes Gittelde/Windhausen,
Helmut Elbe, die Jahreshauptversammlung in Gittelde im Cafe
Schalitz zügig durchführen, und das Dank der guten Vorbereitung
des erweiterten Vorstandes, hob Elbe hervor. Auch die anderen Tagesordnungspunkte
wurden schnell abgehandelt und auch die Grußworte waren kurz. Grüße
des Kreisverbandes waren vom Kreisvorstandsmitglied Jürgen Bertram,
Badenhausen, zu hören. Er ging auf das breite Spektrum der Mitgliederbetreuung
ein, nannte u.a. Hilfe in Renten- und Krankenkassenangelegenheiten,
Sozialhilfe, Hartz IV, Kriegsopferfürsorge, Grundsicherung und Schwerbehindertenrecht.
Der
Kreisverband könne sich über zahlreiche neue Mitglieder freuen.
Das sei ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen auf Hilfen angewiesen
sind. Beim Sozialverband seien sie in guten Händen.
Einige
neue Mitglieder konnte auch Helmut Elbe begrüßen. Der Sozialverband
Gittelde/Windhausen habe elf neue Mitglieder erhalten und zähle derzeit
117 Mitglieder. Das sei eine Zahl, die man früher überhaupt nicht
erwartet habe.
Pfarrerin
Melanie Mittelstädt- Gremse „würzte“ ihre Grußworte für
den Kirchenvorstand mit einer kleinen Geschichte, über die die Anwesenden
nachdachten. Große Anerkennung sprach sie dem Vorstand für die
Betreuung der Mitglieder aus.
Einstimmig
wurde das Protokoll der letzten JHV genehmigt. Daraus waren die Aktivitäten
des Jahres 2008 zu hören. Auch 2009, so Helmut Elbe, sei die Gemeinschaft
Gittelde/Windhausen recht aktiv gewesen. Chronologisch wurden die wichtigsten
Ereignisse genannt. Zur Geselligkeit haben die Besuche im HöhlenErlebnisZentrum,
im Harzklub-Gelände und bei den Gittelder Jubiläensfesten beigetragen.
Eine Fahrt mit 50 Personen zum Molkenhaus wurde besonders herausgestellt.
Erinnert wurde weiter an die Weihnachtsfeier im Gilde-Stübchen und
die Teilnahme am Volkstrauertag. Ein dickes Lob ging an die Frauengruppe
unter Leitung von Anneliese Nicolaus. Regelmäßig habe man sich
getroffen um in gemütlicher Runde zusammenzusein. Lob ging auch an
den Besuchsdienst, der 19 mal tätig war. In den Dank wurden auch die
Zeitungsträger mit einbezogen. An Günter Cloppenburg ging weiterer
Dank. Er gab aus beruflichen Gründen sein Amt als Kassenführer
ab. Eine gute Kassenführung wurde bestätigt.. Die einstimmige
Entlastung des Vorstandes erfolgte.
Jürgen
Bertram leitete die Vorstandswahl. Überraschungen gab es nicht.1.
Vorsitzender blieb Helmut Elbe. Ihm zur Seite steht der ebenfalls wieder
gewählte 2. Vorsitzende Rüdiger Oppermann, Windhausen. Das Amt
der Schatzmeisterin wird Brigitte Berkefeld ausführen. Schriftführerin
blieb Carola Henning. Als Besitzer werden tätig: Werner Oehne, Waltraud
Schindler, Grudrun Kötz, Klaus Möller, Martina Oppermann. Einstimmig
wurde die Frauensprecherin Anneliese Nicolaus bestätigt.. Kassenprüfer
wurden Horst Schalitz, Günter Cloppenburg und Peter Truckenbrodt.
Als Delegierte werden neben Carola Henning, Rüdiger Oppermann, Klaus
Möller, Gudrun Kötz und Brigitte Berkefeld tätig.
Termine
wurden angekündigt. Am 21. April
oder am 5. Mai Busfahrt zum Okerstausee,
Busfahrt im September/Oktober, 17.
Dezember Weihnachtsfeier in der „Alten Mühle“ Windhausen.
Foto: Die Mitglieder
des SOVD Gittelde hören die Jahresberichte. |
| ...
feierte Advent |
 Gittelde/Teichhütte,
13. Dez. 09 (Sab) Nicht nur eine gemütliche
Adventfeier erlebten die Mitglieder des Sozialverbandes Gittelde/Windhausen
im „Gilde-Stübchen“ in Teichhütte. Der 1. Vorsitzende Helmut
Elbe berichtet auch über Aktuelles aus der Arbeit des Sozialverbandes.
Im Mittepunkt aber stand das gemütliche Beisammensein im Kerzenschein,
beim gemeinsamen Singen und der Erzählen. Helmut Elbe begrüßte
besonders die Pastorin Melanie Mittelstädt-Gremse, die mit ihren Erzählungen
zum Gelingen des Nachmittags beitrug. Für die musikalische Begleitung
sorgten auch Silke Lau und Alexander Hummel.
 Und
so nebenbei berichte Helmut Elbe, dass der Mitgliederbestand des Ortsverbandes
auf 119 Mitglieder angestiegen ist. Vor zehn Jahren seien es nur 40 Mitglie4der
gewesen. Das zeige deutlich auf, dass der Verband von zahlreichen Personen
als „Hilfe“ benötigt werde. Auch im nächsten Jahr, so Elbe, werde
der Ortsverband mehrere Veranstaltungen anbieten. Für die Feiertage
und das neue Jahr waren beste Wünsche zu hören.
Foto (Sablotny): Pastorin
Melanie Mittelstädt- Gremse erzählt eine besinnliche Geschichte. |
...Molkenhaus
bei Bad Harzburg war das Ziel einer Halbtages-Busfahrt
Gittelde/Windhausen,
Okt. 09 (Sab) Das bekannte Wander- und Ausflugsziel
Molkenhaus bei Bad Harzburg war das Ziel einer Halbtages-Busfahrt, der
SOVD-Ortsgruppe Gittelde/Windhausen. Das Ziel liegt im Nationalpark Harz,
die Folge war, dass die 48 Teilnehmer in Bad Harzburg in einem gasbetriebenen
Bus umsteigen mussten. |
Aber
erst einmal ging es durch den herbstlich gefärbten Harzwald über
Clausthal-Zellerfeld, an der „leeren“ Okertalsperre durch das Okertal nach
Bad Harzburg. Der Vorsitzende Helmut Elbe hatte bestens vorgesorgt. Im
modernisierten Molkenhaus, dort wo an jedem Tag in Jahr die Wildfütterung
stattfindet, war für die Gruppe alles vorbereitet. Kaffee- und Kuchen
schmeckte, und wer wollte, bekam auch Deftigeres nach Art des Hauses. Das
Herbstwetter war bestens. Es war warm und trocken, so dass die kleinen
Rundgänge um das Molkenhaus herum auch draußen zu einem Schwätzchen
genutzt wurden. Dabei beeindruckten die vielen Pilze, besonders die Fliegenpilze.
Erstaunt wurde auch zur Kenntnis genommen, welche Einrichtrungen am Molkenhaus
für Kinder und Wanderer vorhanden sind. Vom „stillen See“ bis hin
zu Grilleinrichtungen fehlt es an nichts. Dass das Wanderziel, in dem jahrelang
der Gittelder Manfred Kaetz das Sagen hatte, gern angenommen wird, erkannte
man an den vielen gut ausgerüsteten Wanderfreunden auf den Wegen im
Nationalpark. „Über den Harz“, genauer gesagt über Torfhaus,
ging die Fahrt. Helmut Elbe stellte auf Befragen mit: „Es hat allen gut
gefallen“.
Foto
(Sablotny): Die Fahrtteilnehmer der SOVD-Ortsgruppe Gittelde/Windhausen
ließen es sich im Molkenhaus gut gehen. |
 
|
| ...Ehrenamt
wird gewürdigt |
Gittelde/Windhausen,
Sept. 09 (Sab) Immer wieder sei von Politkern
zu hören, wichtig doch Ehrenämter seien und was dahinter stecke.
Leider bliebe es oft bei diesen Worten, „bis auf einen warmen Händedruck“,
war in der erweiterten Vorstandssitzung des SOVD Ortsverbandes Gittelde/Windhausen
zu hören. Der SOVD gehe mit gutem Beispiel voran. Der Vorsitzender
Helmut Elbe berichtete, das der SOVD in einem neuen Magazin, das zweimal
jährlich erscheint, die Arbeit der im SOVD erläutert und gewürdigt
wird. Allein in Niedersachsen seien das rd. 13.000 Personen. Ein Exemplar
dieses Magazins wurde vorgestellt und besprochen. Ein Tagesseminar zum
Thema “Ehrensache“ findet in Kürze statt. Der stellv. Vorsitzende
Rüdiger Oppermann wird teilnehmen. Die Landesdelegiertenkonferenz,
so Helmut Elbe weiter, habe den Landesverband Niedersachsen e.V.. gegründet..
Formelle Beschlüsse, so auch de Neuwahl des Vorstandes, waren notwendig,
um die Eintragung „e.V.“ und somit Rechtsfähigkeit zu erlangen.
Eine Busfahrt am 7. Oktober
09 zum Molkenhaus mit etwa 30 Personen wurde beraten. Sollte Interesse
bestehen, wird die Fahrt durchgeführt.. Anmeldungen nehmen ab sofort
Rüdiger Oppermann, Anneliese Nicolaus und Werner Oehne entgegen. „Ist
es das Geld, mangelndes Interesse oder die Gesundheit?“. Diese Frage soll
demnächst geklärt werden. Die „Mittwochsrunde wird stets gut
besucht. Im Harzklub-Freizeitgelände waren zum Beispiel 35 Personen
dabei. Am 15. September geht es zur Heimatstube nach Eisdorf. Eine
Kaffee- und Kuchentafel in der Bäckerei Brakebusch rundet die Fahrt
ab. Die nächste Informations- und Arbeitstagung des Kreisverbandes
am 17. Oktober 09 wird besucht. |
| Gittelder Sozialverband
ehrte Mitglieder |
Teichhütte,
28. Feb. 09 (Sab) Die Ehrung langjähriger
Mitglieder stand im Mittelpunkt der von 25 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung
im Café Schalitz in Gittelde.
 In
seinem Jahresbericht blickte der Vorsitzende Helmut Elbe auf die Aktivitäten
im Jahr 2008 zurück. Zehn mal sei die Frauengruppe zusammen gekommen
und habe damit gezeigt, wie aktiv die Gruppe ist. Dia-Vorträge, die
Besichtigung eines Seniorenheimes in Seesen, der Besuch des Dorfmuseums
Windhausen und des Uhrenmuseums in Bad Grund sowie die Weihnachtsfeier
in Teichhütte gehörten beispielsweise dazu.
Regularien,
wie die Protokollgenehmigung der Kassenbericht und die Entlastung des Vorstandes
wurden zügig abgewickelt. Einstimmig angenommen wurde der Haushaltsplan
2009.
Mehr
Zeit nahm die Planung von Fahrten in Anspruch. Am 6. Mai 09 soll es bei
einer Halbtagsfahrt in das Braunschweiger Land gehen. Spargelessen ist
angesagt. Die Besichtigung der Klosterkirche Riddagshausen gehört
zum Programm.
Das
Thema „Ganztagesfahrt“, evtl. nach Lüneburg oder Magdeburg, ist noch
nicht ausdiskutiert. Alle Mitglieder wurden angeschrieben.
Damit
geplant werden kann. ob die Fahrt stattfinden kann, wird um Rückgabe
der Fragebogen gebeten.
Eine
Halbtagsfahrt am 7. Oktober 09 ist hingegen fest eingeplant.
Die
Mittwochsrunde plant folgende Aktivitäten:
-
17. Juni Besuch der Hübichalm
und Rundgang im Arboretum Bad Grund.
-
15. Juli Besichtigung des HöhlenErlebnisZentrums
Bad Grund.
-
19. August Treffen auf dem Harzklub
Freizeitgelände Gittelde.
-
15. September Fahrt nach Eisdorf,
Besichtigung der Heimatstube und Kaffeetrinken im Café Brakebusch.
 Ehrungen
für 10-jährige Mitgliedschaften fanden statt. Sogar eine Ehrung
für 60-jährige Treue konnte vorgenommen werden. Der Dank
für die langjährigen Mitgliedschaften wurden mit Ehrenurkunden
und Ehrennadeln bzw. mit einem Goldenen Ehrenzeichen ergänzt.
10
Jahre gehören dem Sozialverband Gittelde an: Gudrun Kötz, Rüdiger
Oppermann, Anneliese Meier. Werner Meier, Ilse Oehne, Werner Oehne, Ingeborg
Limburg, Hannelore Freitag. Seit 60 Jahren halten Else Görke, Hermann
Wedekind und Helmut Keinert dem Sozialverband die Treue. Seit fünf
Jahren ist die Schriftführerin Britta Hermann tätig. Auch ihr
wurde Dank ausgesprochen.
Unser Foto 1 (red) zeigt
(v.l.n.r.) die persönlich Geehrten im Kreis des Vorstandes Rüdiger
Oppermann, Vors. Helmut Elbe, Werner Meier, Anneliese Meier, Gudrun Kötz,
Hannelore Freitag, Ilse Oehne und Werner Oehne.
Foto 2 (red): So eine
Ehrung kommt nicht alle Tage vor. Für seine 60-jährige Treue
zum Sozialverband wird Hermann Wedekind (mi) vom 2. Vorsitzenden Rüdiger
Oppermann und dem 1. Vorsitzenden Helmut Elbe auch im Namen des Bundes-Landes-
und Kreisverbandes geehrt. |
|
TTK
Teichhütte
| TTK
Teichhütte mit sportlichen und geselligen Aktivitäten zufrieden |
 Teichhütte,
28. Feb. 09 (Sab) Der TTK Teichhütte zog
in der Jahreshauptversammlung, die von 23 Mitgliedern besucht war und im
Vereinslokal „Gilde-Stübchen“ in Teichhütte stattfand, eine positive
Bilanz über das Vereinjahr 2009. Vorsitzender Rüdiger Starke
berichtete in seinem Jahresbericht über Wanderungen, die Durchführung
des Osterfeuers, die Fahrradtour, den Skat- und Knobelabend und den Besuch
des Weihnachtsmarktes in Hannover. Die Fachwarte wiesen auf Positives im
sportlichen Bereich und die aktuelle Platzierungen der Mannschaften hin.
Aus dem Kassenbericht von Andreas Mügge war ebenfalls Positives zu
hören. Er betonte, dass Anschaffungen ohne zusätzliche Einnahmen
nicht möglich seien. Erfreulich sei der Mitgliederbestand. Dem Verein
gehören derzeit 131 Mitglieder an.
Der
Kassenwart und der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet. Die Neuwahlen
ergaben keine Änderungen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Burkhard starke, 2. Vorsitzender Klaus Fischer, Kassenwart
Andreas Mügge, Sportwart Torsten Warnecke, Damenwartin Martina Starke,
Jugendwart Friedrich Giesecke, Schriftführerin Gaby Klapproth, Pressewart
Rüdiger Starke. Dem Organisations- und Festausschuss gehören
Heike Grottke, Doris Starke, Jutta Wiese und Ulrich Klapproth an. Als Kassenprüfer
fungieren Matthias Galle und Silvia Frank.
Bürgermeister Helge
Güttler konnte ebenfalls begrüßt werden. Er überbrachte
die Grüße des Rates und der Verwaltung. Die Bedeutung des TTK
Teichhütte stellte er besonders heraus.
Aktuelles
war von ihm über die bevorstehende Sanierung der Gittelder Turnhalle
zu hören, in der TTK seine Heimspiele austrägt. Es werde nach
Möglichkeiten gesucht, den Sportbetrieb möglichst ungestört
ablaufen zu lassen.
Termine
waren zu hören. Am 11. April 09 richtet der TTK das Teichhütter
Osterfeuer aus. Am 20. November 09 findet das Skat- und Knobelturnier statt.
Am Osterputz am 21. März 09 wird sich der TTK beteiligen, ebenfalls
am Weihnachtsmarkt im Dezember.
Ehrungen langjähriger
Mitglieder bestimmten den weiteren Versammlungsablauf.
10 Jahre Mitglied sind Mike
Richter, Svenja Richter, Sascha Hartmann und Heinz-Dieter Schüler.
Für seine 25- jährige
Mitgliedschaft wurde Bernhard Grottke geehrt. 40 Jahre dabei sind Ursula
Hartung, Hannelore Wehrmeister, Dieter Nienstedt, Hartmut Uhde, Karl-Hermann
Uhde, Burkhard Starke und Rüdiger Starke.
Foto (red): Unser Foto
zeigt die persönlich geehrten Mitglieder des TTK. (v.l.n.re.) Karl-Hermann
Uhde, Rüdiger Starke, Hartmut Uhde, Dieter Nienstedt, Burkhard Starke,
Mike Richter. |
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Feldmarksinteressentenschaft
| ...stimmte Verträgen
zu |
22.5.10,
Gittelde (Sab) Die
Beratung über den Abschluss eines Erschließungs-, Bauerlaubnis-
und Gestattungsvertrages zwischen der Samtgemeinde, der Feldmarkinteressentschaft
und der Firma MPM - Enviroment Intelligence KG, dazu ein Nutzungsvertrag
zwischen der Firma MPB und der Antrag der Firma MPB auf Eintragung einer
Zuwegungs- und Leitungsbaulast entwickelte sich zum Schluss der Jahreshauptversammlung
am vergangen Freitag zu einer ausgiebigen Diskussion. Die Firma MPM beabsichtigt,
ihre Leiterplatten- Recyling-Anlage am feldmarkseigenen Weg „Am Galgen“
zu erweitert. Das bedeutet, dass aus einem Regenwasserrückhaltebecken
auf dem eigenen Gelände ein ausreichend dimensionierter Regenwasserkanal
auf dem feldmarkeigenen Weg abgeleitet werden soll. Auch der Schmutzwasserkanal,
die Wasserleitung und andere Versorgungsleitungen sollen dort verlegt werden.
Die Firma MPM übernimmt dafür die Kosten, die Samtgemeinde übernimmt
die Ver- und Entsorgungsleitungen. Die „normale“ die Wegeunterhaltung obliegt
MPM, aber ein Neuausbau des Weges kann nicht gefordert werden. Der Landkreis
Osterode fordert die Eintragung von Baulasten. Zu allen Verträgen
gab es - bis auf eine Gegenstimme zu einem Vertrag – gab Zustimmung. Damit
wird der Firma MPM die Möglichkeit geschaffen, ihren Betrieb zu erweitern
und auch mehr Arbeitsplätze zu schaffen.
Ohne
große Aussprachen wurden die anderen Tagesordnungspunkte abgehandelt.
Der Vorsitzende Herbert Naumann konnte zu Beginn die Vertreter anderer
Realgemeinden im Cafe von Werner Schalitz begrüßen, ebenso Bürgermeister
Helge Güttler
In
seinem Jahresbericht führte der Vorsitzende aus, dass die Realgemeinde
vor Unwettern verschont blieb und die Schäden an den Feldmarkswegen
gering waren. Dank richte er an Karl Geldmacher und Walter Bothmann, die
kleinere Ausbesserungsarbeiten durchführten. Gräben seien geräumt,
Risse in den Teerdecken ausgeflickt sowie Büsche und Bäume zurückgeschnitten
worden. Ärger gebe es nur mit den Personen, die unberechtigt die Feldwege
mit ihren Autos befahren und daher die Jagd stören. Am Weg am Westschacht
soll aber keine Schranke angebracht werden. Die Feldmark, so wurde ausdrücklich
betont, scheue auch vor Anzeigen nicht zurück. Die Anlieger wurden
aufgefordert, nach den Grabenräumungen für eine ungehinderten
Wasserablauf bei den frei zu machen.
Aus
dem Kassenbericht von Susanne Bothmann ging hervor, dass Rücklagen
für künftige größere Wegebaumaßnahmen angesammelt
werden konnten. Der Landkreis Osterode als Aufsichtsbehörde hat der
Jahresrechnung ohne Beanstandungen zugestimmt. Kassenprüfer Hans-Jochim
Brünig stellte ebenfalls eine einwandfreie Kassenführung fest.
Einstimmig wurde der Vorstand entlastet. Zugestimmt wurde auch dem Haushaltsplan
2010, der mit rd. 54.000 Euro in den Einnahmen und Ausgaben abschließt.
Rücklagen für den Wegebau wurden dabei eingeplant. Einstimmig
wurde beschlossen, den jährlichen Umlagebeitrag unverändert auf
6,50 Euro je Hektarfläche festzusetzen.
Wegunterunterhaltungen,
u. a. am Taubenborn, Westschacht. am Lauseberg, am Hühnerbusch, hinter
der Welt, am Zwetschgenweg und am Hammensen sollen durchgeführt werden.
Ebenso zahlreiche Grabenräumungen. Die Mitglieder der wurden aufgefordert,
dabei mitzuhelfen. Auch einige Verkehrsschilder sollen erneuert bzw. ersetzt
werden.
Auf
der Trift im Bereich der Bergstadt Bad Grund wurde ein Weg „auf der Trift“
durch Holzabfuhren stark beschädigt. Der Weg wurde zwar im Interesse
von Gittelder Landwirten ausgebessert, gehört jedoch nicht der Feldmark.
Rechtliche Schritte zur Wiederherstellung des Weges können und sollen
nicht erfolgen, so der Beschluss der Versammlung.
Insgesamt verlief die Versammlung
harmonisch, aber diskussionsfreudig. |
| ...Herbert Naumann
– 30 Jahre im Vorstand |
 22.5.10,
Gittelde (Sab) Eine
besondere Ehrung erhielt der 1. Vorsitzende der Feldmarkinteressentschaft
Gittelde während der Jahreshauptversammlung der Jahreshauptversammlung.
30 Jahre sei er im Vorstand tätig und während dieser Zeit habe
er sich große Verdienste erworben. Sein Einsatz für die Realgemeinde,
ganz gleich ob im „Bürokratischen“ oder im Praktischen, sei lobenswert,
führte der stellv. Vorsitzende Reiner Mai in der Laudatio aus. Am
11.2.1980 wurde Herbert Naumann in den Vorstand gewählt. 1984 übernahm
er das Amt des 2. Vorsitzenden. Unter dem langjährigen Vorsitzenden
Heinz Kronjäger habe er vieles gelernt und in die Praxis umsetzen
können. Nach dem Tod des 1. Vorsitzenden Peter Hohmann vor drei Jahren
nahm er das Amt des 1. Vorsitzenden an und führt es seit dem mit Umsicht
und Geschick aus.
Unser Foto (Sablotny
)zeigt den geehrten Vorsitzenden Herbert Naumann im Kreis der Vorstandsmitglieder.(v.l.n.re.)
Beisitzer Heinz Kronjäger, Herbert Naumann, stellv. Vorsitzender Reiner
Mai. Stellv. Schriftführer Hartlieb Arnold, Schriftführer Walter
Bothmann und Kassenführerin Susanne Bothmann. |
| Feldmarksinteressentenschaft
beklagte Wasserschäden
Gittelde/Teichhütte,
Feb. 09 (Sab) Das regenreiche Jahr 2008 habe in
der Feldmark Teichhütte zahlreiche neue „Quellen“ hervorgebracht.
Besonders an Feldwegen führte das zu Schäden. Auch Durchläufe
und Wassergräben mussten öfter gereinigt werden, berichtete der
1. Vorsitzende der Feldmarksinteressentenschaft Adolf Meyer in der jüngst
im Gildestübchen Teichhütte stattgefundenen Jahreshauptversammlung.
In seinem Jahresbericht führte er weitere Wasserbaumaßnahmen
an, die mehr oder weniger gekostet haben. Wegebaumaßnahmen waren
es , für die mehr Geld ausgegeben wurde. So wurde der stark ausgefahrene
Weg im „Willenser Loch" durch eine Fachfirma repariert. Schüttgut
und eine schwere Straßenwalze wurde eingesetzt. An den Wegrändern
wurden Sträucher und Bäume zurückgeschnitten, bzw. gehäckselt.
Das ganze Jahr aber beschäftigte sich der Vorstand mit dem Problem
des Weges „Unterberg“ im Bereich Willensen. Die Forstaufsicht für
Privatwald hatte das Freischneiden des Weges bemängelt.
Eine
Vereinbarung mit der Realgemeinde Willensen, deren Mitglieder diesen Weg
allerdings mehr als die Teichhütter benutzten, wurde eingehend und
teilweise kontrovers diskutiert. Letztlich wurde mit den mehrheitlichen
Stimmenanteilen der Anwesenden beschlossen, eine Vereinbarung mit der Realgemeinde
Willensen abzuschließen und ihr gegen Kostenerstattung das Freischneiden
des Weges zu übertragen.
Aus
dem Kassenbericht von Hermann Töpperwien ging hervor, das trotz einiger
Aufwendungen - Dank der laufenden Mitgliedsbeiträge - der Kassenbestand
erhalten blieb. Kassenprüfer Rudolf Rahn betätigte die einwandfreie
Kassenführung. Auch der Landkreis als Aufsichtsbehörde hatte
keine Einwände. Entlastung des Kassierers und des Vorstandes war die
Folge.
Zu
neuen Kassenprüfern wurden Heini Ziemke und Fritz Ohlendorf jr. gewählt.
In
diesem Jahr sollen nur laufende Unterhaltungsarbeiten an den Wegen durchgeführt
werden. Mit erhöhtem Aufwand wegen der bereits festzustellenden Frostschäden
wird gerechnet. In Kooperation mit der Feldmark Gittelde sollen einige
Bäume im Lichtraumprofil zurückgeschnitten werden.
Unverändert
bleibt der Beitrag. Wie bisher werden 5 Euro je Hektarfläche im Jahr
als Beitrag erhoben und der Rücklage für Wegebaumaßnahmen
usw. zugeführt.
„Kein
Interesse an einer möglichen Flurbereinigung“, so das Fazit der Mitglieder.
In Teichhütte gäbe es dafür keinen Handlungsbedarf, da kleinere
Flächen verpachtet sind und von den Pächtern als Gesamtfläche
ohne nennenswerte Behinderungen genutzt werden.
|
|
Forstgenossenschaft
| ...besichtigten
ihren Wald |
 Gittelde,
4.
5. 10 (Sab) Es
ist schon Tradition, dass die Gittelder Forstgenossen am 1. Mai eines jeden
Jahres ihren Wald besichtigen. Nicht etwa, um nur zu wandern, sondern sich
vor Ort über den Zustand des Genossenschaftswaldes zu informieren
und daraus Schlüsse für künftige Maßnahmen zu ziehen.
So geschah es auch am 1. Mai. Der Vorsitzende Jürgen Biegling konnte
bei bestem Wetter eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, teilweise mit
ihren Partnern, begrüßen. Für den verhinderten Betreuungsförster
Schulte aus Herzberg begrüßte er den ehemaligen Revier- und
Betreuungsförster Gerrit Zimmermann, der seine langjährigen Erfahrungen
mit dem Zustand und der Pflege des Genossenschaftswaldes weitergab. Mit
stammen schritten ging es zunächst zum Hahnenberg, hinter die Welt,
auf dem Fastweg entlang bis hintern den Eichen. Dort wurde nicht nur die
Rucksackverpflegung ausgepackt, auch der Marketenderwagen wurde dankbar
in Anspruch genommen. Richtig zur Ruhe kamen die Teilnehmer aber erst im
Harzklub-Freizeitgelände. „Hausherr“ Geritt Zimmermann erläuterte
dort die notwendigen Waldarbeiten. Der Vorstand wird sich sicherlich mit
den Vorschlägen beschäftigen.
Foto (Sablotny): Die
Gittelder Forstgenossen am 1. Mai vor ihrer Forstbegehung, die zum 30.
Mal stattfand. |
...blickte
auf ruhiges Jahr zurück
 |
Gittelde,
27. Feb. 2010 (Sab) Die Gittelder Forstgenossen
hörten in ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag im Café
Schalitz durch ihren Vorsitzenden Jürgen Biegling, dass es ein ruhiges
Forstjahr 2009 gewesen sei. Von Umweltkatastrophen und größerem
Schädlingsbefall sei man verschont geblieben. Nur die Wirtschaftskrise
habe auch vor der Gittelder Forstgenossenschaft nicht „Halt“ gemacht. Der
Holzverkauf sei stark zurückgegangen, und das habe sich auch auf den
Kassenbestand niedergeschlagen. Von der ursprünglichen Planung, nämlich
mehr Holz einzuschlagen und zu verkaufen, sei man ein wenig abgewichen.
Die niedrige Holzpreise seien die Ursachen. In der Abteilung 1 b - in der
„Welt“ - sei erst gar nicht mit dem Holzeinschlag begonnen worden. Auf
das Einschlagen von Buchen sei man eingegangen, da die Holzpreise noch
relativ günstig gewesen seien. Biegling wies auf Holzeinschlag im
Nordweste der Abt. 1a und 4 b hin. 22,64 Stammholz wurden eingeschlagen
und je nach und je nach Qualität zu einem Preis von 47,00 bis 95,00
Euro je Forstmeter verkauft.
An
Brennholz kamen noch 143 Raummeter hinzu, die 25 Euro je Festmeter verkauft
wurden, und zwar nur an Genossenschaftsmitglieder. Die Nachfrage nach Brennholz
steige immer mehr an, sie könne nicht befriedigt werden, hob Biegling
hervor. Weiterhin bekommen nur Mitglieder Brennholz; , der Preis 25 Euro
je Festmeter.
Weiterhin
sei ein Gatterzaun „Alten Steinbruch“ entfernt worden. Auch der Zaun vor
dem Laubholzgatter in der Abt.. 2a 1 wurde teilweise abgebaut.
Wie
in jedem Jahr fand eine Waldbegehung 1. Mai wieder gefallen. Es ging durch
den Genossenschaftswald “Welt“. Der Holzeinschlag vom Frühjahr wurde
inspiziert. Am Pavillon wurde Rast gemacht. Weiter ging es vorbei an den
Fischteichen zurück in den Ort. Bei Jürgen Biegling fand der
Abschluss statt. Am 28. Juni 2009 sei man beim „40-Jährigen“ des Harzklubs
dabei gewesen und am 2. August bei der Jubiläumsfeier des Heimat-
und Geschichtsvereins.
Biegling
wies erneut darauf hin, dass Wechsel in den Besitzverhältnissen der
Forstgenossen anzuzeigen sind. Für 2010 sei vorgesehen, Fichten in
der Abteilung am Hessenberg zu schlagen. Weiter stehen allgemeine Läuterungsarbeiten
an. Dank ging an den Betreuungsförster Schulte für die gute Betreuung,
den Vorstand für die gute Zusammenarbeit und der Haukolonne für
ihre Zuverlässigkeit.
Vom
Betreuungsförster Schulte waren Einzelheiten zu den derzeitigen Holzpreisen,
zum Holzeinschlag sowie den Läuterungs- und Betreuungsarbeiten. Auch
er bestätigte eine gute Zusammenarbeit mit der Genossenschaft.
Aus
dem Kassenbericht von Susanne Bothmann, der übrigens einstimmig genehmigt
wurde, gingen die Veränderungen hervor, die sich aufgrund des verminderten
Holzverkaufes ergeben haben.
Jürgen
Biegling wies darauf hin, dass am 1. Mai die
traditionelle Wanderung durch den Genossenschaftswald stattfindet.
Foto
(Sablotny): Im vergangenen Jahr wurde am 1. Mai der Genossenschaftswald
besichtigt. Auch in diesem Jahr ist die Wanderung am 1.Mai geplant. |
| Ruhiges
Jahr in der Forstgenossenschaft
- Holzpreise machen Sorgen - Neuwahlen |
Gittelde,
20. Feb. 09 (Sab) Vom Vorsitzenden Jürgen
Biegling und vom Betreuungsförster Michael Schulte hörten die
Mitglieder in der Jahreshauptversammlung interessante Einzelheiten über
den Ablauf des Forstjahres 2008/2009. Positives und Negatives klang aus
den Berichten hervor.
Eingangs
begrüßte Jürgen Biegling nicht nur die Forstgenossen, sondern
auch die zahlreich erschienenen Vorsitzenden der anderen Realgemeinschaften
sowie Vereinsvertreter.
Walter
Bothmann ließ in seinem Protokoll das Forstjahr 2007/2008 Revue passieren.
„Die
Holzpreise blieben gegenüber 2007 ziemlich konstant“, mit dieser wichtigen
Mitteilung begann Jürgen Biegling seinen Jahresbericht. Der Holzeinschlag
in der Genossenschaftsforst wurde verringert und auf das Nötigste
beschränkt. Läuterungsarbeiten wurden am Hessenberg durchgeführt..
Am „Tiefen Graben“ wurden Buchenüberhälter entfernt, auch einige
Fichten seien dort geschlagen worden. 46 Festmeter Buchenstammholz in unterschiedlicher
Qualität wurde zu einem Preis zwischen 56.00 und 140,00 Euro verkauft,
weiterhin 10,07 Festmeter Fichtenholz. Die Nachfrage nach Brennholz kann
kaum befriedigt werden. Daher wurde bereits früher beschlossen, Brennholz
nur an Anteilseigner abzugeben. Bis zu 10 Raummeter im Jahr können
erworben werden.
 88,90
Festmeter Brennholz wurden zu einem Preis von 23,00 Euro je Festmeter abgegeben.
Der
neue Brennholzpreis wurde auf 25.00 Euro je Raummeter ab Forstweg festgelegt.
Soweit
zum Holzeinschlag. Eine neue Satzung wurde beschlossen. Sie wurde an einheimische
Forstgenossen verteilt. Die Verteilung an Auswärtige erwies sich als
schwierig, weil oft die Anschriften nicht bekannt sind.. Jürgen Biegling
wies ausdrücklich darauf hin, dass ein Besitzwechsel unbedingt anzuzeigen
ist.
Die
traditionelle Waldbegehung, zusammen mit Forstgenossen aus Herzberg, sei
gut angekommen. Dabei standen nicht nur Besichtigung der Waldflächen
und die Erläuterungen von Michael Schulte an, sondern auch das Gesellige..
Dank
richtete Jürgen Biegling an den Betreuungsförster für die
gute Betreuung. In den Dank wurde die gute Zusammenarbeit mit dem Vorsand
und der Haukolonne eingeschlossen.
Der
Kassenbestand veränderte sich kaum, so aus dem Kassengericht von Susanne
Bothmann zu hören. „Weniger Einnahmen durch den Holzverkauf, deshalb
auch weniger Ausgaben für den Holzeinschlag.“. Beanstandungen zur
Kassenführung gab es keine, stellte Arndt Beckmann fest. Einstimmig
wurde der Vorstand entlastet. Dank für die gute Arbeit des Vorstandes
war von Arndt Beckmann zu hören.
Alle
sechs Jahre ist ein neuer Vorstand zu wählen. Jürgen Biegling
ist erst seit vier Jahren im Amt. Der Empfehlung der Aufsichtsbehörde
folgend, wurde jedoch der gesamte Vorstand auf die Dauer von sechs Jahren
gewählt. Das Ergebnis: 1. Vorsitzender Jürgen Biegling, 2. Vorsitzender
Karl Geldmacher, Schriftführer Walter Bothmann, stellv. 2. Vorsitzender
Heinz Kronjäger, stellv. Schriftführer Martin Lagershausen. Somit
wurde jeweils „Wiederwahl“ festgestellt“. Als Rechnungsführerin wurde
auch Susanne Bothmann im Amt bestätigt.
 Revisionsaufgaben
werden von Regina Oppermann, Arndt Beckmann und Hans-Joachim Brünig
wahrgenommen.
Betreuungsförster
Michael Schulte führte aus, dass das Forstjahr 2008/2009 „durchwachsen“
war und von den Holzpreisen geprägt wurde. Eine gute Konjunktur habe
es beim Laubholz gegeben. Preise von 135 Euro je Festmeter konnten erzielt
werden. Die Weltwirtschaftskrise und die nachlassende Frage nach Buchenholz
habe den Preis um 30 Euro nach unten gedrückt.. Das sich die Krise
in der Autoindustrie auch auf Holzpreise auswirkt, war nicht bekannt. Die
Nachfrage nach Sperrholz, einem Material, das für die Auskleidung
von Kleinlastwagen benötigt wird, deutlich zurückgegangen und
damit auch die Nachfrage nach Buchenholz.
300
Festmeter Holzeinschlag seien im Forstjahr geplant gewesen, tatsächlich
aber nur 145 Festmeter geschlagen worden, davon 60 Prozent als Brennholz.
Auch Fichtenholz sei nur wenig geschlagen worden, berichtete Schulte.
Für
das Forstjahr 2009 ist der Einschlag von 370 Festmetern, hauptsächlich
Buchenholz, geplant. Ob das was wird, hänge von der Nachfrage und
vor allen Dingen vom Holzpreis ab.
Bewerber
für Brennholz aus den Reihen der Anteilseigner sollen sich im Jahresverlauf
beim Vorstand melden. Der Holzeinschlag wird im Dezember 2009 erfolgen.
25 Euro je Raummeter kostet das Holz, dass entlang der Forstwege gerückt
wird.
Am 1. Mai 2009 findet die
traditionelle Waldbegehung. Treffpunkt 9.00 Uhr ehemalige Försterei
in der Kampstraße.
„Selbstweber“, so Jürgen
Biegling, müssen die erforderliche Zertifizierung, also den Nachweis
im Umgang mit der Kettensäge und Kenntnisse über die Sicherheitsvorschriften
nachweisen. Ansonsten gebe es kein Holz.
Fotos (Sablotny): Unser
Foto 1 zeigt den neuen - wiedergewählten - Vorstand sowie den Betreuungsförster
Michael Schulte.
Foto 2: Aufmerksam hören
die Forstgenossen den Berichten zu. |
|
Osteroder
Tafel
| Osteroder Tafel
auch in Gittelde |
Gittelde/Teichhütte
(Sab) Seit einiger Zeit ist die Osteroder Tafel
e.V. auch in der Samtgemeinde aktiv. Vorbestellte Warenkörbe können
im Pfarrhaus Badenhausen, Thüringer Str. 239, abgeholt werden. Das
Angebot richtet sich an alle, die mit Geld nach SGB II oder SGB XII auskommen
müssen oder eine geringe Rente haben. Ein Warenkorb wird für
maximal 4 Personen gepackt und kostet 2,- €. Die Ausgabe ist nur nach
Voranmeldung möglich. Interessierte wenden sich bitte vertraulich
an die Pfarrämter in Badenhausen (05522/83088), Eisdorf (05522/82696),
Gittelde (05327/4243) und Bad Grund (05327/83880), oder an die Beschäftigungsinitiative
der Samtgemeinde (05327/58159).
Die
Osteroder Tafel sorgt für einwandfreie Lebensmittel und waren aus
Spenden von Einzelhandelsunternehmen, von Märkte oder Sponsoren. An
Bedürftige gehen die Sachen, die in Osterode zu Warenkörben gepackt
werden. Zwei Euro werden von den nachgewiesen Bedürftigen erhoben.
Auch in Gittelde ist es möglich, Waren von der Osteroder Tafel zu
erhalten. Eine Voranmeldung ist im Pfarramt – Tel. 4243 – erforderlich.
Die Ausgabe erfolgt dann nach Absprache. |
|
Gittelder
Handwerker
| Gittelder Handwerker
überraschten die Westharzer F-Jugend |
 Gittelde,
Nov. 08 (Kip) Beim letzten Saisonspiel schaffte
die F-Jugend des JSG Westharz den Aufstieg in die Kreisliga Osterode. Nach
dem Schlusspfiff überreichte Trainer Michael Städtke an die überglücklichen
Nachwuchskicker neue T-Shirts. Diese T-Shirts hatten die Firmen Tischlerei
Herrmann, Dachdeckerei Kirchhoff und Heizungsbau Städtke gesponsert.
Das Foto zeigt die Nachwuchskicker
in ihren neuen T-Shirts. |
|
Fanclub
| Bremer
Fans gründen Fanclub |
|
Wulften/Gittelde
(ein) Am 21. März wurde der neue Werder Fanclub
Westharzer Fischköppe in Wulften gegründet. 14 Bremer Fans aus
den Orten Gittelde, Schwiegershausen, Hattorf, Wulften und ehemalige Provinzler
aus München und Lübeck hatten sich zusammengefunden, um den SV
Werder Bremen noch stärker unterstützen zu können.
In
das Amt des 1. Vorsitzenden wurde Kevin Kaliner (Wulften) gewählt.
Ihm zur Seite steht der 2. Vorsitzende Stephan Domeyer aus Gittelde. Kassenwart
wurde Patric Bode aus Schwiegershausen. Die organisatorischen Aufgaben
übernehmen Sören Schülbe (Wulften) und Bastian Schirmer
(Hattorf). Für das Amt des Schriftführers stand Niko Schirmer
(ebenfalls Hattorf) bereit. Außerdem wurde ein Ältestenrat gewählt.
Dieser besteht zur Zeit aus Andreas Deppe und Olaf Bierbaum (beide aus
Wulften). Die jährliche Kassenprüfung werden Martin Strauß
(Gittelde) und Simon Geile (Lübeck) vornehmen. Durch eifrigen Einsatz
aller Vorstandsmitglieder konnten noch am Abend weitere zwei Mitglieder
gewonnen werden. Wer sich als Fan angesprochen fühlt und eintreten
möchte, ist herzlich willkommen.
Auf
Euren Anruf freut sich der 2. Vorsitzende Stephan Domeyer unter Tel. 05327-829544.
Das
Foto zeigt die Gründungsmitglieder. |
|
Alte
Herren Gittelde
| Alte
Herren Gittelde ehrte verdiente Mitglieder |
 Das
traditionelle Sommerfest der Alten Herren Gittelde, das auf dem Hütteberg
gefeiert wurde, war der willkommene Anlass, verdiente Mitglieder zu ehren.
Mit Urkunde wurden für 20-jährige Mannschaftstreue Günter
Hadedorn und Michael Hedeler geehrt. Sie gehören fast seit Neugründung
der Mannschaft „Alte Herren“ im Jahre 1984 an. Günter Hagedorn ist
heute als Mannschaftsbetreuer tätig und Michael Hedeler gehört
dem Vergnügungsausschuss an.
Das
Foto zeigt Andreas Hedeler, Günter Hagedorn, Michael Hedeler, Manfred
Hagedorn und Hans-Peter Truckenbrodt. |
|
FTT-Traditionsverein
Teichhütte
| ...Förderverein
wanderte |
 
|
Teichhütte,
Juni 09 (Sab) Das Wetter spielte nicht so wie
gewünscht mit. Trotzdem machten sich einige Mitglieder des Feuerwehr-Traditionsvereins
am Sonntag auf den Weg, um die nähere Umgebung Teichhüttes zu
„inspizieren“. Entlang der Liese ging die Wanderung in Richtung Glüsberg
und gefiel, zumal es sich“ auch noch „auflockerte“. Die meisten Mitglieder
und Freunde zogen es allerdings vor, sich im Gerätehaus aufzuhalten.
Insbesondere am Nachmittag, als die Kaffee und Kuchentafel eröffnet
wurde, war es darin „ganz schön voll“, wie der Vorsitzende Manfred
Rösnick betonte. Kein Wunder, ist doch der leckere selbst gebackene
Kuchen stets ein „Renner“. Aber auch das Gegrillte und Gekühlte fand
guten Absatz.. Bei anregenden Gesprächen wurde der Tag verbracht..
Dabei stand natürlich auch die demnächst stattfindenden Eröffnungen
der beiden neuen „Großmärkte“ im Vordergrund, durch die Teichhütte
als „City“ der Samtgemeinde aufrückt.
Fotos (Sablotny): Kaffee
und Kuchen schmeckte, und zu erzählen gab es beim FTT genug. |
| ...Alter Vorstand
auch neuer Vorstand |
 Gittelde/Teichhütte,
Feb. 09 (Sab) Im Vorstand des Feuerwehr-Traditionsvereins
Teichhütte - FTT - blieb alles beim alten. Die Mitglieder wählten
in der Jahreshauptversammlung einstimmig ihren bewährten Vorstand
wieder.
Vorsitzender
Manfred Rösnick konnte im Gilde-Stübchen Teichhütte mehr
als die Hälfte seiner 71 Mitglieder begrüßen. Er wertete
das als gutes Zeichen von Interesse an der Vereinsarbeit. Schriftliche
Grüße kamen vom verhinderten Bürgermeister Helge Güttler,
der die Arbeit des FTT im Sinne der Dorfgemeinschaft lobte. Ehrend wurde
dem verstorbenen früheren Ortsbrandmeister Wilhelm Töpperwien
gedacht.
Aus
dem Jahrebericht des Kassierers Hartmut Uhde war zu hören, dass trotz
hoher Kosten für die Unterhaltung des Vereinsheimes ein solider Kassenbestand
vorhanden ist. Das Dach des Hauses wurde völlig erneuert. Dank sprach
er den Sponsoren, darunter dem Dachdeckermeister Andy Kirchhoff und Rudi
Rahn aus.
Kaum
Veränderungen gab es beim Mitgliederbestand. 71 Personen gehören
dem FTT an.
Kassenprüfer
Arno Kroll stellte eine einwandfreie Kassenführung fest. Einstimmige
Entlastung war die Folge. Als Kassenprüfer sind jetzt Marga Lüllemann,
Wolfgang Fuhse und Ersatz Beate Wittenberg tätig.
Manfred
Rösnick listete auf, was 2008 geschah. Die Erneuerung des Daches am
Vereinsheim, die Verbesserung der Akustik durch Abhängen der Decke
sowie die Renovierung der Räume seien arbeitsaufwendig gewesen. Die
Mitglieder treffen sich an jedem 1. Freitag im Monat. Das Gesellige, so
Manfred Rösnick, werde dabei gepflegt, Aber auch Erinnerungen an „Früher“
werden ausgetauscht und Aktivitäten besprochen. Und davon habe es
einige gegeben. Wanderungen, die Teilnahme an der Schleppjagd, Grillfeste,
Arbeitseinsätze am Haus, Verabschiedung Pastorenehepaar Schmidt-Pultke,
Teilnahme am Geflügelschießen der Schützen,
die Adventfeier sowie Gratulationen zum „70-jährigen“ wurden genannt.
Um jeden die Chance zu geben,
im Vorstand mitzuwirken, wurde bewusst auf eine „en bloc-Wahl“ verzichtet.
Trotzdem, Änderungen gab es nicht.
Einstimmig
wurde der Vorstand wiedergewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzend Manfred Rösnick, 2. Vorsitzender Wolfgang Erxleben.
Seit 30 Jahren ist Hartmut Uhde Kassenwart, erst in der Freiwilligen Feuerwehr
Teichhütte, jetzt erneut im FTT.
Weiterhin Schriftführer
ist Winfried Bode. Beisitzer Christel Weber und Adolf Meyer.
Vergnügungsausschuss
Rolf Mellinghausen und Hortense Schulz.
Beschlossen
wurde, künftig regelmäßig einen „Frauentreff“ zu veranstalten
um die Geselligkeit auch bei den Frauen zu pflegen. Im Mai ist eine Wanderung,
evtl. zum Arboretum, geplant. An der Schleppjagd soll teilgenommen werden.
Bei einem Info-Abend zum Thema Dorferneuerung Teichhütte wird Adolf
Meyer über Aktuelles berichten.
Foto (Sablotny): Unser
Foto zeigt (v.l.) den wieder gewählten Vorstand mit Manfred Rösnick,
Adolf Meyer, Christel Weber, Hartmut Uhde, Hortense Schulz, Winfried Bode
und Wolfgang Erxleben. |
| ...550
Jahre Teichhütte würdig mit einem Sommerfest gefeiert |
 Der
Feuerwehr-Traditionsverein Teichhütte hatte zu einem Sommerfest anlässlich
des 550-jährigen Bestehens auf den Hof Rolf Mellinghausen eingeladen.
Mit Kanonendonner aus der Nachbildung einer alten Kanone wurde das Fest
eröffnet. Rund 250 Gäste feierten mit dem jungen Traditionsverein
dieses besondere Jubiläum. SONDERSEITE |
| ...Traditionsverein
gegründet |
Gittelde/Teichhütte
(Sab) Die Freiwillige Feuerwehr Teichhütte
gibt es in ihrer bisherigen Form seit Ende 2004 nicht mehr. Das soll aber
nicht bedeuten, dass die mehr als 130-jährige Tradition des Feuerlöschwesens
in Teichhütte ein Ende hat. Aus den Reihen ehemaliger aktiver Feuerwehrmitglieder
etablierte sich nämlich der „Feuerwehr Traditionsverein Teichhütte“.
Er wurde am 3. Februar 2005 gegründet. Ihm gehören alle 41 Mitglieder
der ehemaligen Teichhütter Feuerwehr an, also sowohl die aktiven,
passiven als auch fördernde Mitglieder.
Ein Vorstand wurde gewählt.
Er setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender
Manfred Rösnick, stellv. Vorsitzender Wolfgang Erxleben, Schriftführer
Helge Barkhoff, Kassenwart Hartmut Uhde, 1. Besitzer Karl-Hermann Uhde,
2. Beisitzer Adolf Meyer, 1. Kassenprüfer Thomas Herrmann, 2. Kassenprüfer
Herta Barkhoff. Die Eintragung als „e.V.“ ist in Arbeit.
Die Ziele der Traditionsvereins,
so auch der Satzungsinhalt, sind die Pflege der 130-jährigen Tradition
der Freiwilligen Feuerwehr Teichhütte und die Förderung der Dorfgemeinschaft
in Teichhütte. Letzteres, so wurde in einem Gespräch zwischen
„einblick“ und dem Vorstand erwähnt, soll einen besonderen Stellenwert
haben. Grillfeste, gemeinsame Veranstaltungen und Fahrten sind geplant.
Aus der Idee wurde auch schon die Tat. Über Pfingsten ging es zu einer
2-Tagesfahrt in den Raum Dresden, Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge,
Bastei usw. 39 Personen hatten sich angemeldet. Sicherlich dient diese
Fahrt auch zur Festigung des neuen Traditionsvereins und sicherlich kommen
aus den Reihen der Teilnehmer auch viele Anregungen „wie es weitergehen
kann“.
Der
Satzung des Vereins sagt aus, dass jeder Mitglied werden kann, der am 31.12.2004
Mitglied der Teichhütter Wehr war. Ab 1.1.2007 können weitere
Mitglieder aufgenommen werden.
Regelmäßig
alle Vierteljahr wird sich der Vorstand treffen, um über Verflossenes
und Geplantes zu sprechen. Einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung
statt. Und sicherlich wird dabei nicht nur über die Feuerwehr, sondern
auch über die Geselligkeit in Teichhütte gesprochen.
Im Gespräch mit „einblick“
wurde erwähnt, dass sich der Verein auch Gedanken über die Nutzung
des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses macht, das mit viel Eigenhilfe,
sachlicher und finanzieller Art durch die Aktiven mit errichtet wurde.
Über eine Anmietung oder ähnliches wird nachgedacht.
Und
noch einiges liegt dem Verein am Herzen. In Schubladen, auf Böden
oder gar in stattlichen Truhen befinden sich sicherlich noch zahlreiche
Relikte aus der Jahrhunderte langen Arbeit der Teichhütte Feuerwehr
oder anderen Gemeinschaften. Es wäre schade, so der Vorstand, wenn
diese Unterlagen eines Tages sang- und klanglos verschwinden würden.
Diese Unterlagen, ganz gleich ob Fotos, Schriftstücke oder sogar Ausrüstungsgegenstände
müssen erhalten bleiben und gehören zu den Sachen, die der Traditionsverein
Feuerwehr Teichhütte behüten wird. Also geht die Bitte an die
Teichhütter: „ Bitte alte Feuerwehr- oder auch andere Sachen, sei
es aus dem Bereich der Feuerwehr, dem Gesangverein oder der früher
selbständigen Gemeinde Teichhütte zum „Feuerwehr-Traditionsverein
Teichhütte“!“
Foto:
Noch wird das Feuerwehrgerätehaus Teichhütte durch die Gittelder
Wehr genutzt. Der Feuerwehr-Traditionsverein Teichhütte denkt über
eine andere Nutzung nach. Foto: Sablotny |
|
Straßengemeinschaft
„Vor der Welt“
| Schülerteich
in Flammen |
|
Zu
einem Straßenfest „Schülerteich in Flammen“ hatte die Straßengemeinschaft
„Vor der Welt“ eingeladen. Nach dem Erfolg aus Anlass des 70-jährigen
Bestehens der Siedlung „Vor der Welt“ im Jahr 2006 feierten in diesem Jahr
die Anwohner mit ihren zahlreichen Gästen ein besonderes Fest, das
unter dem Motto „Schülerteich in Flammen“ stand.
Zur Freude der Anwohner
der Siedlung „Vor der Welt“ kamen erfreulicherweise aus dem ganzen Ort
Gäste, um bei gut gekühlten Getränken und leckeren Speisen
vom Grill einen schönen Frühlingsnachmittag und –abend zu feiern.
Auch die zivilen Preise trugen zum Gelingen des Festes bei. Am Abend wurde
der Schülerteich zur Freude aller Feiernden festlich illuminiert.
Die Straßengemeinschaft
„Schulstraße/Vor der Welt“ hat einmal wieder gezeigt, das mit etwas
Engagement und gutem Willen etwas auf die Beine gestellt wurde, das Veranstalter
und Gäste gleichermaßen Freude machte.
Das Foto vermittelt einen
Eindruck von dem guten Besuch des Nachbarschaftsfestes „Schülerteich
in Flammen“. |
|
Heimat-
& Geschichtsverein Gittelde
| ...rundum
zufrieden |
 Gittelde,
14. Feb. 10 (Sab) Der Jahresbericht des Vorstandes
und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung
des Heimat- und Geschichtsvereins. Während die Neuwahlen nur kurze
Zeit in Anspruch nahmen, dauerte der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
Richard Ulbrich etwas länger. Vieles ereignete sich nämlich im
Jahr 2009. Das 25-jährige Bestehen des Vereins stand dabei im Mittelpunkt.
Davon hörten auch Bürgermeister Helge Güttler und der Samtgemeindevertreter
Arndt Beckmann. Beide überbrachten Grußworte, aus denen der
Dank für die hervorragende Arbeit des Vereins hervor ging. Helge Güttler
sprach seinen Dank für das ehrenamtliche Engagement zur Erhaltung
der Traditionen mit einem „Flachgeschenk“ aus. Arndt Beckmann dankte für
den erkrankten Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann. Erstmals
dabei war Pastor Mirko Gremse. An ihn gingen nicht nur Grußworte,
sondern auch Formulare für den Eintritt in den Heimat- und Geschichtsverein.
Übrigens erfolgreich, unter dem Beifall der Gäste erklärte
er auch für seine Frau den Eintritt.
Ehrend
wurde dem verstorbenen Mitbegründer des Vereins Walter Uhde gedacht,
der sich auch im Vorstand verdient gemacht hat.
 Die
Feier zum 25-jährigen Bestehen sei der Höhepunkt im Vereinsleben
2009 gewesen. Richard Ulbrich erinnerte an einige Höhepunkte, wie
zum Beispiel die Ehrungen und die Auftritte der Musikgruppen, u.a. an Rex-D,
sowie das lukullische Angebot. Allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
sprach er einen herzlichen Dank für das gute Gelingen aus. 21 Neue
Mitglieder, so Ulbrich, konnten während der Veranstaltung mit großem
Hallo begrüßt werden. Eine „Helferfete“ kündigte Ulbrich
an. Eine noch viel größere Aufgabe sei über das ganze Jahr
hinweg erfüllt worden. Die Renovierung und Neugestaltung der Heimatstube
habe nicht nur viel Arbeit, sondern auch einiges Geld gekostet. Dank ging
an die Mitarbeiter der BIS, die dabei hervorragende Arbeit leistete. Die
Projektwoche mit der Grundschule Gittelde, bei der u.a. Hausfrauenarbeit
in früheren Zeiten und das Leben auf der Stauffenburg gezeigt wurde,
fand außerordentlich großes Interesse. Eine Wiederholung wurde
angekündigt. Die geplante Busfahrt nach Speyer habe wegen zur geringer
Teilnahme nicht stattgefunden. Für 2010 wurde die Neubeschriftung
der Exponate in der Heimatstube angekündigt.
Aus
dem Kassenbericht von Hannelore Beckmann ging ein gesunder Kassenbestand
mit Rücklagen hervor, obwohl hohe Ausgaben für die Renovierung
der Heimatstube entstanden.
Durch die Neuaufnahme von
21 Mitglieder zählt der Verein jetzt 150 Mitglieder. Kassenprüfer
Hans Schwarze bestätigte die einwandfreie Kassenführung. Einstimmige
Entlastung mit Dank an den Vorstand für die für die gute Arbeit
war die Folge.
Die
Neuwahlen brachten keine Veränderungen. 2. Vorsitzende blieben Horst
Ahrens und Charlotte Arnold. Kassenführerin Hannelore Beckmann, stellv.
Schriftführer Uwe Weiß. Kassenprüfer Heide Wolf, Hilmar
Wittenberg und Heinz Kronjäger (Ersatz). Mit Dank und Freude nahm
der Vorstand die neue Chronik der DLRG-Ortsgruppe für die Heimatgruppe
entgegen, in der das 50-jährige Wirken der Gruppe in Wort und Bild
dokumentiert wird. Uwe Weiß dokumentierte das Geschehen zum „25-Jährigen“
des Heimat- und Geschichtsvereins auf.
Fotos (Sablotny) Das
25-jährige Bestehen im vergangenen Jahr gehörte zum Vereinshöhepunkt. |
| Das
Leben in der Vergangenheit - Projekttage
der Grundschule Gittelde mit dem Heimat- und Geschichtsverein

|
Gittelde
(HGV, Sept. 09 Das Leben in der Vergangenheit.
Unter diesem Motto standen die Projekttage der Gittelder Grundschule mit
dem Heimat- und Geschichtsverein Gittelde. Für die gemeinsame Veranstaltung
hatten die Lehrer der Grundschule und der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereines
Gittelde umfangreiche Vorbereitungen getroffen.
 |
| Foto:
Aus Milch wird Butter geschleudert |
Für
die ersten und zweiten Klassen wurde in der Heimatstube mit alten Geräten
vorgeführt, wie in vergangenen Zeiten alltägliche Arbeiten ausgeführt
worden. Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereines führten z. B.
vor, wie die Wäsche in der Waschküche gewaschen und schrankfertig
gemacht wurde, wie Butter hergestellt wurde und welche Arbeiten bei einem
Schlachtefest angefallen sind. Die
Schüler waren erstaunt, welche Arbeiten von den Vorfahren gemacht
werden mussten.
Mit
den Schülern der dritten und vierten Klassen wurden Ausflüge
zur nahe liegenden Stauffenburg durchgeführt. Lebten doch auf der
Stauffenburg drei Frauen, deren Lebensgeschichten mit ihren Begebenheiten
zum Grundwissen eines jeden Gittelder Schülers gehören sollten.
In historischen Kostümen wurde den Kindern die Geschichte der Stauffenburg
und deren Bewohner vorgetragen. Sie hörten die Liebesgeschichte zwischen
Eva von Trott und Herzog Heinrich von Braunschweig, die grausame Kindstötung
der Äbtissin Margarete von Warberg und das Wirken der wohltätigen
Herzogin Elisabeth von Braunschweig. All diese Geschichten hatte der Ortschronist
Bodo Biegling in kindgerechter Form umgeschrieben. Die Kinder waren von
den Ausflügen und den vorgetragenen Geschichten begeistert und auch
betroffen, was die vielen Fragen bewiesen. Für viele war es der erste
Besuch auf der Ruine Stauffenburg.
Für
die Verantwortlichen von Schule und Verein waren diese gelungenen Projekttage
die Bestätigung, die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. Weitere Projekte
wurden bereits ins Auge gefasst.     Fotos:
Sablotny (2), HGV (2) |
 
|
Foto:
„Waschtag“, früher für die Hausfrau ein harter Tag    Foto:
Leben im Mittelalter auf der Stauffenburg. |
| ...25
Jahre Heimat- und Geschichtsverein Gittelde – Ehrung der Gründungsmitglieder |
 |
| Fotos:
Unsere Fotos zeigen einige der persönlich Geehrten und Gäste
der 25-Jahrfeier KLICK! |
Gittelde,
2. August 09 (Sab) 25 Jahre „alt“ wurde der Heimat-
und Geschichtsverein Gittelde. Die Feier zum „25-Jährigen“ gab Anlass
dafür, auf die Gründungsmitglieder hinzuweisen und diese zu ehren.
Der Vorsitzende Richard Ulbrich sprach auch den verdienstvollen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern des Vereins herzlichen Dank für ihr ehrenamtliches
Engagement aus.
Richard
Ulbrich erinnerte daran, dass 1984 von folgenden Personen der Verein gegründet
wurde:
Winfried
Kippenberg, damals Gemeindedirektor des Fleckens Gittelde, Bürgermeister
Willi Limburg, Ortschronist Hermann Bader, Karl Weiß, Helge Güttler,
Ingeburg und Werner Schimpf aus Osterode, Ute Uhde, Christa und Hermann
Koch, Günter Vokuhl, Jürgen Biegling, Reinhard Mai, Klaus Starfinger,
Günter Mai, Johannes Kaschel, Alfred Stöckemann, Lutz Beckmann,
Claus Plümer, Vera Brakel, Antje Biermann. Nina Lunkewitz, Walter
Uhde, Alfred Knauer, Helmut Loch,. Helmut und Holger Linke, Jürgen
Gamlich aus Seesen, Dr. Rudolf Häger, Renate und Henry Hühne,
Lore Schreiber, Christel Timme. Elfriede und Hildegard Schulze, Poldi Stemmler,
Gisela und Willi Marx, Magdalene vom Bruch, Walter Bothmann, Kerstin Bothmann,
Otto Kurbach, Thomas Kaufmann, Werner Jordan, Herta und August Möhrs,
Irmgard Lagershausen, Marianne Weiß, Elisabeth Probst und Wilhelm
Mellinghausen. Alle noch lebenden Personen wurden zur 25-Jahrfeier eingeladen.
Einige davon konnten geehrt werden. Richard Ulbrich hob aber auch die Säulen
des Vereins“ hervor. Dazu zählte der damalige 1. Vorsitzende Karl
Weiß, der damalige Gemeindedirektor Winfried Kippenberg, der damalige
Bürgermeister Willi Limburg, der 1. Schriftführer Manfred von
Daak, die Schatzmeisterin Irmgard Lagerhausen, die das Amt 24 Jahre ausübte,
den ehemaligen Ortschronisten Hermann Bader und der 2. Vorsitzende Erwin
Gieseler.
Dank
für die Mithilfe bei der Renovierung der Räume ging an die BIS
der Samtgemeinde sowie an Elfriede und Dieter Pohlmann, August Lichtenberg,
Willi Lunkewitz und Ferdinand Probst, die bei der Einrichtung der Räume
behilflich waren bzw. es noch sind. Nicht unerwähnt blieb die Zusammensetzung
des derzeitigen Vorstandes mit dem 1. Vorsitzenden Richard Ulbrich, den
Stellvertretern Charlotte Arnold und Horst Ahrens, der Schatzmeisterin
Hannelore Beckmann, dem Protokollführer und Ortschronisten Bodo Biegling,
dem stellv.. Schriftführer Uwe Weiss und den Beisitzern Irmgard Lagershausen,
Jutta Meier, Werner Hartmann, Dieter Pohlmann und Heinz Robin. |
| ...25
Jahre Heimat- und Geschichtsverein Gittelde – Heimatmuseum mit vielen Schätzen |
 
|
Gittelde,
Juli 09, (Sab) Der Heimat- und Geschichtsverein
Gittelde besteht in diesem Jahr 25 Jahre. Das Jubiläum wird am Sonntag,
2. August 2009, gefeiert. Im Mittelpunkt der Feier im und am Gemeindezentrum
wird das Gittelder Heimatmuseum stehen. Wer es noch nicht besucht hat,
wird staunen, was es dort alles zu sehen und zu erfahren gibt. Eine Unzahl
von Schriften, Chroniken und Exponaten sind dort vorhanden. Von der „Urgeschichte“,
dem Ursprung des Namens Gittelde über das „Kaiserliche“ um 1.000 herum
und das Mittelalter, der Industrialisierung bis hin zur 1.000- Jahrfeier
im Jahr 1953 reichen die Aufzeichnungen.
Ein
großer Teil des „Schriftlichen“ stammt vom bekannten Gittelder Heimatforscher
Dr. Heinrich Uhde. Seine wissenschaftlichen Aufzeichnungen legen Zeugnis
über die Entwicklung des Fleckens Gittelde im Liesgau ab. Äußerst
interessant ist es, in seinen Aufzeichnungen zu blättern.
Sie
wissen bestimmt, welche Geschäfte und Betriebe es heute in Gittelde
gibt. „Wussten Sie zum Beispiel welche Geschäftsleute 1750 vorhanden
waren? Der Ort erlebte eine handwerkliche Blütezeit. vier Schmiede,
eine Nagelschmiede, zwei Kleinschmiede, ein Kupferschmied, vier Bäcker,
zwei Stellmacher, drei Schneider, sechs Leineweber, sechs Schuhmacher,
vier Tischler, vier Knochenhauer (Fleischer), ein Eimermacher, zwei Zimmermeister,
ein Braumeister, ein Bader - so die Aufzeichnungen.
Das
Handwerk sorgte nicht nur für Arbeit und Brot,, sondern gab dem Ort
eine Vormachtstellung gegenüber den Nachbarorten.
Aber
wussten Sie auch, dass der Ort durch zwei Großbrände und durch
den siebenjährigen Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde?
Der erste große Brand fand 1718 statt. Fast der ganze Ort wurde eingeäschert.
Häuser aus den Jahren vor 1700 gibt es deshalb kaum.
Dem
Gittelder Bier räumte Heinrich Uhde einen hohen Stellenwert ein. Eine
Brauerei gehörte um 1610 herum der Gemeinde. Reihum mussten die Einwohner
abwechselnd das Bier unter Aufsicht eines Braumeisters brauen. Ehrenbier,
Broyhan, Braunbier, so die Biersorten. 1610 kam das vierte Bier, das sogenannte
Bitterbier hinzu. Die Brauerei stand bis Ende des 16. Jahrhunderts in voller
Blüte. Als das Brauwesen zurückging, wurde die Abhaltung von
Märkten genehmigt. Der „Marktflecken“ Gittelde entstand. Der Rückgang
des Hüttenwesens machte es erforderlich, dass die Gittelder im Harz
Arbeit fanden, als Eseltreiber zum Beispiel. Dieses und noch viel mehr,
kann im Gittelder Heimatmuseum erfahren werden. „Es lohnt sich bestimmt“,
so der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Richard Ulbrich,
einmal hereinzuschauen. Nicht nur Schriftliches, sondern auch Exponate
aus der Landwirtschaft und dem Handwerk sind beeindruckend. |
 
Unsere Fotos (Sablotny) zeigen
einige Exponate im Gittelder Heimatmuseum. |
...bereitet Jubiläum
vor
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Gittelde,
6. Feb. 09 (Sab) Das 25-jährige Bestehen,
der Jahresrückblick des Vorsitzenden Richard Ulbrich, Neuwahlen und
Planungen für 2009 bestimmten die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung
des Heimat- und Geschichtsvereins. Fast 50 Mitglieder waren im Gemeindezentrum
erschienen, darunter Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann, Vorsitzende
der Vereine und Verbände. Ein besondere Gruß ging an das älteste
Mitglied Erich Lück aus Seesen.
Schnell
waren die Regelarien abgewickelt. Vorsitzender Richard Ulbrich ließ
das Jahr 2008 Revue passieren. Stolz sei man darauf, dass der Verein inzwischen
150 Mitglieder zählt und damit „gewachsen“ ist. Ulbrich erinnerte
an den von etwa 100 Personen besuchten Klönnachmittag zum Thema „Erben
und Vererben“, und an den ebenfalls gut besuchten Klönnachmittag zum
Thema „Freimaurer“. Die Fahrt zum Grenzlandmuseum, dem Kloster Walkenried
und dem Kaffeetrinken in Limlingerode habe bestens gefallen, ebenso die
Wanderung unter dem Motto „Gittelder Flurnamen“. Das Heimatmuseum war an
mehreren Tagen geöffnet. Grundschulkinder und Jubiläumskonfirmanden
besichtigten es. Die Internet-Seite, so Ulbrich, wurde mehr als 1000 Mal
angeklickt. Eine Erweiterung der Seite wird vorgenommen.
 Am
2. August 2009 wird das 25-jährige Bestehen des Heimat- und Geschichtsvereins
gefeiert. Das ungefähre Programm steht fest. Nach einem Gottesdienst
am Vormittag in der St. Mauritius-Kirche spielt sich das Unter- haltungsprogramm
auf dem Schulhof der „Oberen Schule“ ab. Ein gemeinsames Mittagessen ist
geplant. Das Gittelder „Nationalgericht, nämlich Harzer Kartoffelsalat
mit Leberklößen, wurde einmal angedacht. Der Musikzug Taubenborn
wird die Gäste zwei Stunden lang unterhalten. Am Spätnachmittag
wird eine weitere Kapelle für Stimmung sorgen. Das lukullische Angebot
wird beachtlich sein. Die Heimatstube ist während der Veranstaltung
geöffnet.
In
Kürze, so Ulbrich weiter, wird mit der Renovierung einiger Räume
in der Heimatstube begonnen. Die BIS ist dabei behilflich.
Der
Ortschronist Bodo Biegling führte aus, das die Fahrt zum Grenzlandmuseum
gefiel, ebenso die Klönnachmittage. Er kündigte an, dass in diesem
Jahr eine 3-Tagesfahrt geplant sei, und zwar vom 11. bis 13. Sept. 09.
Ziel wird die Domstadt Speyer sein. Evtl. wird der 1000-jährigeährig
Dom in Mainz und die Stadt Heidelberg besucht.
Auf
die zwölf geschichtlichen Veröffentlichungen im evgl. Gemeindebrief
wurde weiterhin hingewiesen. Am 19. April, dem Gittelder Konfirmationstag,
wird das Heimatmuseum von 14.00 bis 18.00 Uhr nach dem Motto „Zwischen
Mittagessen und Kaffeetrinken“ geöffnet sein.
 Aus
dem Kassenbericht von Hannelore Beckmann war ein guter Kassenbestand zu
hören. Angesparte Mittel sollen u.a. für den Ankauf von Exponaten
und die weitere Renovierung der Heimatstube genutzt werden. 16 neue Mitglieder
konnte der Verein begrüßen, sogar ein Mitglied aus Kanada.
Die
Kassenprüferin Erika Kroymann und Hans Schwarze bestätigten die
ordnungsgemäße Kassenführung.
Turnusmäßige
Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Richard
Ulbrich (Wiederwahl), Schriftführer Bodo Biegling (Wiederwahl). Kassenprüfer
wurden Heide Wolf, Hans Schwarze und Hilmar Wittenberg.
Gemeindedirektor
Harald Dietzmann nutze seine Grußworte für Rat und Verwaltung
dazu, dem Heimat- und Geschichtsverein seinen Dank für seine hervorragende
ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. Der Flecken Gittelde habe den Betrag
von 300 Euro für die Renovierung der Heimatstube gerne bereitgestellt,
damit würden auch die Bemühungen der Heimatpflege belohnt. Zum
Thema „Heimatgedanke“ und dem aktuellen Thema Einheitsgemeinde/Samtgemeinde
wünschte er sich eine objektive Diskussion, an dem sich auch der Heimat-
und Geschichtsverein unter dem Druck der schwindenden Finanzen und der
Einwohnerzahlen beteiligen sollte.
Fotos (Sablotny): Aufmerksam
wird den Jahresberichten des Vorstandes zugehört.
Foto 2: Wie kaum in einem
anderen Ort kann auf die mehr als 1000-jährige Geschichte des Fleckens
Gittelde zurückgeblickt werden. Foto 3: Der Heimat- und Geschichtsverein
kümmert sich um das „Geschichtliche“. |
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Gittelder
Osterfeuergemeinschaft
| ...verliert
Arbeitsfreude |
Die
aktive Osterfeuergemeinschaft Gittelde tritt seit mehreren Jahren für
die Pflege und die Erhaltung der Tradition des Osterfeuers in Gittelde
mit Nachdruck ein. Nun mussten die fleißigen Helfer abermals einen
herben Schlag hinnehmen. Unbekannte haben den Absperrzaun, der das Areal
des Osterfeuerplatzes absichert, entwendet.
Dies
ist aber nicht das einzige Vorkommnis. Zweimal wurde bereits der auf dem
Areal stehende Bauwagen aufgebrochen und diverse Werkzeuge und Getränke
entwendet. Diese Gegenstände wurden von den Erlösen der verschiedenen
Feiern angeschafft und werden dafür eingesetzt, dass in Gittelde jedes
Jahr wieder ein Osterfeuer abgebrannt kann. Der entstandene Schaden beläuft
sich mittlerweile auf über 500 Euro und die freiwilligen Helfer verlieren
durch solche Taten die Lust und die Freude, ihre Freizeit weiterhin für
die Erhaltung des Brauchtums einzusetzen und somit für die Dorfgemeinschaft
zu opfern.
Aus
diesem Grund bittet die Osterfeuergemeinschaft die Gittelder Bevölkerung,
dass sie ein Augenmerk auf den Osterfeuerplatz richtet und besondere Vorkommnisse
zu melden. Denn nur durch den freiwilligen Einsatz der Helfer der Osterfeuergemeinschaft
wird es auch in Zukunft ein Osterfeuer für die Dorfgemeinschaft geben. |
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Weitere
Vereine: Samtgemeinde
Bad Grund
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